Länger ist billiger

520km

06. bis 13.01.2018 Gansbaai – Hartenbos

Am Vorabend unserer Weiterreise haben wir unseren Gastgebern ein schweizerisch/südafrikanisches Nachtessen zubereitet. Echte Rösti aus der Schweiz und Springbock- Bratwurst aus Südafrika. Beides hatten sie schon lange nicht mehr und zusammen auch wir noch nie.

Wir verabschiedeten uns von Mathia und Walther du bekamen noch einen Sack voll Passionsfrüchte aus dem eigenen Garten. Die sind viel süsser als wenn man sie im Laden kauft, denn geerntet werden sie erst wenn sie von selber herunter fallen.

Das GPS wollte uns wieder auf einer anderen Route schicken. Es dauerte ein bisschen, bis die Dame merkte dass wir eine andere Strecke wollten, aber dann war die Fahrt ziemlich ruhig. Von Weitem sahen wir ein Pferd auf der Strasse herumtänzeln und ein paar Leute drum herum. Als wir näher kamen wurde klar dass das Tier durch einen neben der Strasse aufgestellten Drahtzaun gelaufen war und sich der Draht um den rechten Hinterlauf gewickelt hatte. Wir hielten in gebührendem Abstand an um das verängstigte Pferd nicht noch mehr in Panik zu bringen. Emanuel stieg aus und wollte mit der Zange seines „Hosentaschenwerkzeugs“ den Draht durchtrennen. Da er zu dieser Zeit einen „bösen“ Fuss hatte kam er aber nicht schnell vorwärts und einer Helferin gelang es vorher das Tier zu befreien. Es blieb aber weiterhin sehr unruhig. Zwei eilige Fahrer kamen auf die Idee an dem schreckhaften Tier vorbei zu fahren. Zum Glück ist dabei nicht noch etwas Schlimmeres passiert.

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Ein gutes Omen für 2018?

ca. 500km

31.12.2017 Kuilsrivier

Für Sonntag hatte die Wetterprognose Regen gemeldet und schon am Morgen war der Himmel total bedeckt. Aber Regenwolken waren das nicht wirklich, wie man hier sagt eher  politische, versprechen etwas aber….

Da entschlossen wir uns, lieber in der Canal Walk Mall laufen zu gehen als am Strand. Auf der Fahrt dorthin entleerten sich die Wolken dann in Form von Sprühregen. Beim Einkaufszentrum war der Parkplatz sogar ziemlich nass und ein paar Pfützen gab es auch. Aber inzwischen hatte der Nieselregen schon wieder aufgehört. Viel war das nicht und somit noch keine Lösung für den Wassermangel.

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Am Ende des Jahres

25. bis 27.12.2017 Kuilsriver

Wir wussten ja, dass am 25. Dezember so ziemlich alles geschlossen ist, aber als wir eine kleine Tour vom Campingplatz nach Wellington und zurück über Paarl machten staunten wir trotzdem. Fast alle Weingüter, die meistens ausser Weinproben auch noch ein Restaurant betreiben, hatten zu. In dem Städtchen Wellington hätten sie sogar die Gehsteige hoch geklappt, wenn sich in der Hauptstrasse nicht die Obdachlosen niedergelassen hätten. Auch im etwas grösseren Paarl waren nur die Tankstellen offen. Am Rande des Ortes sahen wir eine dicke, schwarze Rauchsäule aufsteigen und kurz darauf kamen uns auch schon drei Feuerwehrfahrzeuge entgegen. Das war auch schon fast alles  an spannendem was wir auf dieser Rundreise erlebten. Nur als wir auf der N1 einen grossen Lastwagen überholten, hatten wir eine Schrecksekunde. Als unser kleiner Flitzer aus dem Windschatten kam schüttelte uns der heftige Seitenwind fast von der Fahrbahn.

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Pleiten, Pech und Pannen

17. bis 24.12.2018 Kuilsriver

Am Sonntag nutzen wir den Flitzer um einen Ausflug nach Gordons Bay zu machen. Schon als wir auf dem Weg dorthin einen Abstecher über Strand machten, hatten wir wenig Hoffnung, dass wir uns gemütlich an den Strand setzten könnten. Der Wind blies Unmengen Sand bis zur Strandpromenade hoch. In Gordons Bay war es auch nicht besser, deshalb beschlossen wir noch ein Stück an der malerischen Küste entlang weiter zu fahren.

Das Meer war ziemlich aufgewühlt,  man sah kleine Schaumkronen bis weit hinaus.  Nach einigen Kilometern wendeten wir und hielten an einem Aussichtspunkt an. Es war eindrücklich zu sehen wie sich dicke Wolken immer wieder über den Bergkamm wälzten und auflösten. Hier gibt es auch einen Haibeobachtungsposten.

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Yzerfontein zum Zweiten

Ca. 400km

09.12.2017 Kuilsriver

Am Vorabend gab es noch einen gemeinsamen Braai an dem viele der Camping Gäste teilnahmen. Jeder brachte sein Fleisch, Getränk und Sitzgelegenheit mit und die verschiedenen Salate standen allen zur Verfügung.

Unser Nachbar half das zweite Ersatzrad wieder auf das Dach zu wuchten, das hilft dem enormen Druck in der neuen Feder etwas entgegen zu wirken. Aber beim runter ziehen muss sich Emanuel mit seinem ganzen Gewicht  reinhängen.

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Die Gasdruckfedern sind da, aber ……

04. bis 06.12.2017 Mountain Breeze – Yzerfontein

Da wir eh auf die Gasdruckfedern warten mussten, fuhren wir die Westküste entlang. Auf dem Camping in Yzerfontein buchten wir mal erst für drei Tage.  Wir wollten vorerst mal sehen wie das Wetter sich entwickelt, unsere beiden Wettervorhersagen gaben ziemlich unterschiedliche Auskünfte. Der Platz war parktisch leer, aber am Empfang sagte man uns, dass, falls wir doch noch über das Wochenende bleiben wollten, wir nur eine beschränkte Auswahl an Plätzen haben. Die Nummer 116 war uns recht und da bauten wir unsere Markise auf. Wir mussten beide Seitenwände montieren weil der Wind manchmal von links und meistens von rechts ziemlich heftig blies. Damit konnten wir nicht nur den Wind etwas abhalten, es kam vor allem  auch weniger Dreck geflogen.

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Regnerischer erster Advent

310km

26.11 bis 03.12.2017 Bloubergstrand –Mountain Breeze

Nachdem wir die Gasdruckfedern bestellt und den Kühlschrank aus der Reparatur zurück erhalten hatten, waren wir soweit die gemütliche Wohnung bei Claudia und Harry zu verlassen. Es dauerte eine Weile bis wir wieder alles in den Bus zurück getragen hatten. Wir fuhren an diesem Sonntag nach Stellenbosch und suchten zuerst den Mountain Breeze Camping auf. Dort ist der Empfang von 13 bis 14 Uhr geschlossen. Wir konnten einen total sonnigen Platz ergattern. Danach ging es noch einmal zurück nach Stellenbosch zum einkaufen. Da Blauklippen auf dem Weg lag besuchten wir dort noch den Sonntags Markt, auch weil wir wussten dass es hier feinen Kuchen und Käse gibt.

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