Sechs bis sieben Wochen warten

07. bis 11.12.2018 Bloubergstrand

Am Sonntag fuhren wir wieder nach Melkbosstrand um zu laufen. An der Promenade waren sämtliche Parkplätze besetzt und das sind nicht gerade wenige. Ein kurzes Stück weiter war dann wieder jede Menge Platz um unseren Bus abzustellen. Wir liefen bis zum einzigen AKW Afrikas und wieder zurück. Dieses Mal waren wir deutlich länger als ein Stunde unterwegs. Einen Seehund konnten wir dabei auch noch beobachten.

Um zwei Uhr waren wir am Montag in Kapstadt mit William verabredet um die gesamten Dokumente für den Antrag abzuholen.

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Wenn einer Visa beantragt hat er etwas zu erzählen

28.09. bis 06.10.2018 Bloubergstrand

Nun hatte die Erneuerung unserer Pensionierten- Visa erste Priorität. Schon vor einigen Tagen hatten wir mit einer Agentur via Skype Kontakt aufgenommen, die uns dabei helfen sollte. Beim ersten Gespräch erfuhren wir, dass man eigentlich den Antrag 60 Tage vor Ablauf des bestehenden einreichen sollte. Das war für uns neu, denn wir hatten im Internet und bei der SA Botschaft in Bern Erkundigungen eingeholt, waren  aber nie auf diese Anforderung aufmerksam geworden. Eric von der Agentur meinte das sollte aber kein Problem sein, wenn die Anträge vor dem Ablaufdatum der Visa eingehen. Nach dem ersten positiven Gespräch mit Visaone wurde die Kommunikation etwas schwierig weil oft bis zwei Tage Funkstille herrschte. Da uns die Zeit immer knapper wurde suchten wir nach einer anderen Agentur. Bei Visa Immigration SA fanden wir in William einen zuverlässigen Gesprächspartner. Schon bald trafen wir ihn in seinem Büro in Kapstadt, wo wir ihm unsere aus der Schweiz mitgebrachten Dokumente übergaben. Leider waren alle, im Gegensatz zu vor vier Jahren in der SA Botschaft in Bern, hier nicht brauchbar. Alles musste natürlich auf Englisch und mit einem aktuellen Datum versehen sein und von lokalen Ärzten erstellt werden.

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Viele Blumen, nicht nur im Namaqualand

25.09.2018 Grünau – Kamieskroon

An diesem Tag verliessen wir Namibia wieder, vorher füllten wir noch die Tanks, da Sprit hier billiger ist als in Südafrika.

Am Grenzübergang fragte uns ein namibischer Polizist ob wir Alkohol oder Fleisch mitführen würden. Das kam uns ziemlich seltsam vor. Beim Verlassen des Landes werden solche Frage normalerweise nicht gestellt.. Emanuel verneinte, was zwar nicht stimmte und der Polizist gab sich damit zufrieden. Dafür fragte niemand nach der Road Fund Quittung, damit gab es auch keine Diskussion wegen den gefahrenen Kilometer.

Bei der Einreise nach Südafrika wurden  Fahrzeugnummer und Chassisnummer aufgeschrieben. Wieder einmal bewährete sich unsere  Swissdisk. Wie praktisch dass wir so etwas haben. 😉

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Auf dem (fast) schnellsten Weg nach Kapstadt

18.09.2018 Hamakari – Omaruru

Abschied nehmen von der Familie Diekmann, wer weiss wann wir uns wieder sehen. Und los geht es wieder zurück Richtung Otjiwarongo, denn das war der schnellste Weg für uns und im Hauptort der Region wollten wir noch tanken und einkaufen.

Die Strasse ist recht gut,  auch wenn es hier und da Schilder gibt die vor Schlaglöchern warnen. Die musste man aber schon fast suchen. Kein Vergleich mit den Strassen in Botswana.

In Omaruru angekommen fuhren wir das erste Camp im Ort an, das Omaruru Rest Camp. Vermutlich war das  nicht die beste Wahl. Es liegt direkt am Ortseingang an der Hauptstrasse, wo grosse Bumps für die Verkehrsberuhigung sorgen. Da klappert manch ein Lastwagen bis spät in die Nacht drüber. Jeder Platz hat zwar seine eigene Toilette aber nicht direkt am Platz und in unserer Dusche hatten sich ein Halbes Dutzend Maikäfer niedergelassen. Der Pool war wenig einladend und keiner der Gäste hat sich ganz rein getraut.  Zum Glück war es nur für eine Nacht und viel gekostet hat es auch nicht und das kostenlose WIFI war recht gut.

Es gibt im Ort noch das River-Guesthouse, das würden wir uns beim nächsten Mal anschauen.

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Wir gehen getrennte Wege

13.09.2018 Mahangu Safari Lodge – Riverdance Lodge

Am Vorabend waren wir im Restaurant essen und fragten Thorsten nach Brot für das Frühstück. Er  versprach es uns gleich mitzugeben, hat es dann aber vergessen. Kaum waren wir am Morgen aufgestanden kam ein Angestellter gerannt (nicht gelaufen!!!) und brachte es uns. Es hat also doch noch geklappt. Wir waren froh sonst hätten wir unser Notfallbrot aus der Sitzkiste holen müssen.

Von Walter hatten wir ein SMS bekommen, in dem er uns mitteilte, dass die Gruppe zur Shametu Lodge und nicht zum Popa Falls Resort fahren wollte. Da diese nur wenige Kilometer von unserm Standort entfernt war beschlossen wir noch eine  Runde durch den Mahango Park (Bwabwata) zu fahren. Da war wieder einiges zu sehen, aber kein einziger Elefant.

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Schlaglöcher bis zum abwinken

07.09.2018 Maun – Nguma Island Lodge

Die Strasse zwischen Maun und Sehitwa hatte schon bei der Hinfahrt einige tiefe Schlaglöcher, dann auf der B35 Richtung Norden gab es immer mehr. Die Fahrerei war mühsam und anstrengend, denn man musste sehr konzentriert bleiben. Wir haben den Vorteil, dass wir aus erhöhter Position die Löcher etwas früher sehen. Es ist trotzdem ermüdend, denn man muss innerhalb von wenigen Sekunden entscheiden ob man die Gefahrenstellen zwischen die Räder nimmt, oder, wenn sie zu gross sind, rechts oder links zu umfahren. Im schlimmsten Fall bleibt einem nichts anders übrig als ganz oder wenigstens teilweise die Fahrbahn zu verlassen und nebendran weiterzufahren.  Für einen Berner ziemlich hecktisch. Da wir vorausfuhren konnten die andern von unseren Erkenntnissen profitieren.

Der Weg zur Lodge war Piste mit Teilen von Tiefsand. Bald kam uns ein Fahrzeug entgegen und Walter steuerte den Wagen mit Anhänger vom einspurigen Pfad weg in den Tiefsand. Das wurde aber schlecht belohnt er blieb dort nämlich stecken, zum Glück konnte Tony ihn dann  mit seinem Land Cruiser rausziehen. 

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Die Reise kann beginnen

02.09.2018 Swakopmund – Windhoek

Bevor es richtig losging  musste der Bus wieder mit allem, was wir in die Wohnung geschleppt hatten, beladen werden. Ein wenig Ballast haben wir auch abgeworfen, die Waschmaschine musste raus. Diese haben wir nur wenig und schon ewig lange nicht benutzt. Wir haben sie mit den Koffern bei Michael gelassen.

Dann ging es los. Auf der B2 war schon die erste Polizeikontrolle. Der Polizist hat bemerkt dass Emanuel ihm nur die laminierte Kopie des Führerscheins gezeigt hat. Es war erst der zweite auf all den Reisen der das Original verlangt hat. Nach ein wenig Smalltalk konnten wir weiter ziehen.

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