Die letzten Tage

09.04.2019 Bloubergstrand – Swakopmund

Um rechtzeitig für unseren Flug von Kapstadt nach Walfis Bay am Flughafen zu sein starteten wir schon vor 7 Uhr. Das war auch gut so, denn wir brauchten eine gute Stunde für die Strecke die man normalerweise in unter einer halben Stunde schafft. Stau gibt es hier wie in jeder Grossstadt zweimal am Tag, aber hier kommt noch der Mangel an öffentlichen Verkehrsmitteln dazu.

Der Flug  und die Ankunft in Walfis Bay waren ohne Probleme. Auf den Fingerabdruckscan und Foto wurde verzichtet. Das hatte früher mal für lange Wartezeiten bei der Passkontrolle geführt. Einzig auf Fiebersymptome wurden wir mit einem Infrarotthermometer geprüft.

Der Mietwagen war auch bereit und wir konnten nach Swakopmund  fahren. Wir hatten ein Zimmer im Driftwood B&B reserviert wo wir erst mal unsern Koffer und die Reisetasche dort ins Zimmer stellten. Das Driftwood ist ziemlich neu und ist originell eingerichtet. Am nächsten Tag fuhren wir dann zum Gut Richthofen, wo Michael so nett war unsere „richtigen“ Koffer aufzubewahren.

Wie oft um diese Jahreszeit beherrscht am Morgen der Hochnebel die Stadt. Darum machten wir zweimal einen Ausflug an die Sonne.

Einmal zur Goanikontes Oase wo so massiv umgebaut wurde dass das spezielle Ambiente und der Charme, des alten Farmhauses leider verloren ging.

Auf dem Weg dorthin machten wir noch einige Fotos der Naukluft Wüste. Für uns ist die Stille hier immer wieder beindruckend. Nur der Wind war zu hören.

Ein andermal fuhren wir nach Walfisbay und dort bis zu der Mehrsalzgewinnung. So viele Flamingos haben wir hier selten gesehen.

Das ist nur ein kleiner Teil der Vögel welche damals hier waren.

Zurück fuhren wir dann an der Düne 7 vorbei. Da wird zur Zeit zur Entlastung von Swakopmund und der Küstenstrasse nach Walfisbay eine Autobahn gebaut. Der Hafen von Walfisbay wurde vergrössert und der Schwerverkehr von den Minen hat zugenommen.

Letzte Einkäufe wurden auch noch gemacht und mit Susanne verbrachten wir noch einen netten Abend im Gabriele’s. Da gibt es die besten Pizzas Namibias oder sogar des südlichen Afrikas.

Nun blieb nur noch die Fahrt nach Windhoek zu machen. Wir starteten  erst um 12 Uhr von Swakopmund.  So mussten wir nicht zu lange in der Stadt rumhängen, am Sonntag ist da eh nicht viel los. Deshalb fuhren wir zur Groove Mall da gibt es beim News Cafe eine sonnige Terrasse.

Um 6:00 Uhr erreichten wir dann den Flughafen. Das  Auto musste abgegeben werden, einchecken ging schnell und dann in der Business Lounge eine Weile rumgesessen. Da war es uns zu warm und deshalb gingen wir dann bald zum Gate. Beim Boarding gab es eine Neuheit für uns. Als der Aufruf kam liefen wir zum Gate 2. Da wurde wie üblich die Boarding-Karte mit dem Pass verglichen. Aber dann mussten wir uns mit allen anderen vor dem Gate 1 eine neue Reihe bilden. Auf Nachfrage wurde uns erklärt dass das Personal, das uns zum Flieger einweisen würde, noch nicht da ist. An diesem Flughafen gibt es keine Busse man läuft zum bereitstehen Flugzeug. Aus Sicherheitsgründen stehen dann alle paar Meter Leute welche einem zeigen wo es lang geht. Irgendeinmal konnten wir dann aber doch noch boarden. Durch diese Verzögerung konnte dann der Flieger nicht rechtzeitig starten weil noch ein letztes Flugzeug aus Johannesburg im Anflug war.

Der Flug war ohne besondere Ereignisse Wir haben wie üblich wenig geschlafen. Mit fast einer Stunde Verspätung landeten wir in Frankfurt. Da hatten wir uns mit unserer Nichte Julia und ihrem Freund Jan verabredet. Die Zwei flogen an diesem Tag nach Vietnam. Mit etwas Mühe fanden wir sie dann in einem kleinen Kaffee und welche Überraschung Christines Schwester Jutta war auch da. Schön die drei J’s wieder zusammen zu sehen.

Die Deutsche Bahn machte uns die Weiterreise in die Schweiz dann auch nicht gerade einfach. Es fing schon an mit der schlechteren Verbindung als in den Jahren zuvor. Mit nur einem Umsteigen geht es fast nicht, oder dann mit sehr kurzen Zeiten dazwischen. Der 11:52 fuhr wegen Geleisarbeiten erst um 12:15 was uns den Anschluss in Basel SBB vermieste. Mit dem um 12:09 mussten wir aber in Mannheim und in Basel umsteigen. Der Zug ab Mannheim war in der 1. Klasse so stak belegt dass nur ein Platz frei war. Emanuel musste bis Karlsruhe stehen. In Basel hatten wir nur 5 Minuten zum umsteigen aber da stand der Anschlusszug auf demselben Bahnsteig. Das schafften wir noch gut und zwei Sitzplätze fanden wir auch. In Bern holten uns Emanuels Schwester wieder am Bahnhof ab und fuhr uns zu unserer Wohnung in Kirchberg.

So das waren unsere letzten Abenteuer auf dieser sechsten Tour. Bleibt dann nur noch von der Abholung unseres braven Nelsons in Zeebrugge, Belgien zu berichten.  Da ist noch eine längere Reise zu planen, wie wir das machen wollen steht noch nicht fest.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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