Es ist weg

30. und 31.03.2019 Blue Water Bay – Bloubergstrand

Bis zum Flug um drei Uhr hatten wir noch viel Zeit zum fertig packen und auschecken. Danach sassen wir noch auf der Terrasse des B&B. Noch einmal verabschiedeten wir uns von Charma und Shaun und dann fuhren wir zum Flughafen. Auto abgeben und einchecken mit einem Koffer der 19.95 Kilo schwer war. 20kg durften wir mit nehmen.
Die Sitze im Flysafair waren relativ schmal aber die Beinfreiheit ganz ok. Zudem dauerte der Flug ja nur eineinhalb Stunden. Ankunft in Kapstadt war 15 Minuten früher als geplant. Die Fluggesellschaft ist stolz auf ihre Pünktlichkeit von 98,4% und hat nun schon mehrere Jahre hintereinander dafür einen Preis in Südafrika bekommen.
Bei AVIS bekamen wir schon wieder einen Upgrade, diesmal einen Toyota Yaris. Mit dem fuhren wir nach Bloubergstrand zum Blueberg Beach Hotel. Als wir dort ankamen zog gerade eine Nebelbank zur Küste, kurz vorher schien noch die Sonne.

Langsam verzog sich dann der Nebel wieder und vom sechsten Stock aus hatten wir eine wunderbare Aussicht auf den Tafelberg und Robbenisland die ehemalige Gefängnisinsel.

Bei Sonnenuntergang sah das dann so aus.

Zum shoppen fuhren wir zur Waterfront sowie zur Bay Mall und zum Strandlaufen nach Melkbosstrand.

 

01. bis 08. April Blaubergstrand

Den Chapmans Peak Drive wollten wir auch noch einmal abfahren. Allerdings mussten wir ihn von Nord nach Süd fahren, denn in Hout Bay war an einem Kreisel die Strasse durch ein grosses Aufgebot an Polizisten und Ambulanzen gesperrt. Wir dachten an eine Demonstration. Wie wir später erfuhren war es wegen einer Schiesserei.

Am Abend sahen wir in einer E-Mail von Natasha das das Schiff am 5. April Richtung Europa los fahren würde.

Einen Ausflug zum Kap der Guten Hoffnung machten wir auch noch. Mit viel Sonne war es aber leider etwas stürmisch.

Da waren wir also, wie am 1. Januar 2014 auf unserer ersten Tour mit unserem Bus. 5 Jahre und vier Monate später und noch nicht reisemüde. Aber nach und nach nehmen wir ein bisschen Abschied vom südlichen Afrika und all den liebgewonnen Menschen und Landschaften dieser Länder. Und müssen feststellen: es tut ein bisschen weh.

Auf dem Rückweg kehrten wir noch beim Imhof Farmstall in Kommetjie ein. Normalerweise machen wir keinen Food Porn aber dieses Club Sandwich mussten wir festhalten. Wohlweislich hatten wir es zum Teilen bestellt. Für weniger als acht Franken kann man nicht viel sagen.

Als wir dann in Kapstadt ankamen war es gerade Rushhour. Von hier brauchten wir dann etwa eineinhalb Stunden, statt der üblichen 20 Minuten. Taxis überholten die stehende Kolonne auf dem Gehsteig. So geht das hier. Wir waren uns einig in Kapstadt arbeiten würde uns kein Spass machen das ist hier nämlich am Morgen und am Abend der normale Wahnsinn.
Ein Ausflug nach Franschhoek musste natürlich auch noch sein.

Die Bäume sahen nun schonsehr herbstlich aus. Die Süadfrikaner reden aber nicht vom Herbst, sie sagen da gleich der Winter kommt. Die einheimischen Bäume verlieren die Blätter wenn es kühler wird nicht, aber die importierten wie Ahorn und Eichen schon.

An diesem Tag konnten wir Internet sehen dass die Delphinus Leader den Hafen mit Ziel Vigo Spanien verlassen hatte. Endlich.
Ein Besuch im Mount Nelson Hotel ***** zum High Tea stand auf Christines Wunschliste ganz oben.

Wir sind wie auch schon ohne Buchung hin gegangen und bekamen nach einer kurzen Wartezeit dann trotzdem einen Tisch. Wie üblich gab es zuerst die salzigen Häppchen zum Tea nach Wahl.

Dann Scones und dazu Schälchen mit clottet cream, Erdbeerkonfitüre und geriebenem Cheddar-Käse. Anschliessend konnte man sich am Dessertbuffet bedienen.

Nach je einem Kännchen Tea gönnten wir uns noch ein Glas Sekt aus Boschendal. Das alles genossen wir in einer sehr gediegenen, aber überhaupt nicht steifen Atmosphäre.
Am Sonntag fuhren wir nach Langebaan. Dabei nutzen wir bei der Hinfahrt noch einmal die SANPARK Wildcard und fuhren durch den West Coast Nationalpark.

In Langebaan machten wir noch einen schönen Strandspaziergang.

Den Abend verbrachten wir mit Helena und Mike, welche wir aus dem Overland Forum kennen, bei Pizza und Wein und guter Laune.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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