Nelson im Beautysalon

19. bis 25.02.2019 Addo – Blue Water Bay

Bei unserm letzten Besuch in Port Elisabeth hatten wir unseren Nelson bei der Karosseriespenglerei Denny’s Edwards für die Behebung von Rostschäden angemeldet. Deshalb kehrten wir nun zurück und nahmen ein Zimmer im Nautilus Guesthouse. Hier hatten wir schon einmal mit den die J`s 2016 übernachtet. Damals waren die Besitzer noch da. Die sind aber inzwischen nach Australien ausgewandert und haben das B&B Sean und seiner Frau übergeben. Von den ehemaligen Angestellten ist nur noch eine dabei. Diese führen es nun etwas anders (sparsamer) und leider ist das Frühstück nicht mehr ganz so vielfältig wie früher und Abendessen bieten sie auch nicht mehr an.  Aber sie sind nett und es ist soweit ganz in Ordnung.

Nachtrag:
Wir erfuhren erst nach einigen Tagen, dass in Charma und Shaun Familie unmittelbar nach unserer Ankunft eine Tragödie geschehen ist. Aber wie es so schön heisst „ The show must go on“. Später war dann einiges wieder viel besser. Aber wir konnten ihr Verhalten sehr gut nachvollziehen und es ist noch immer ein sehr schöner Ort.

Wir mussten einiges für die nächsten 8 Tage aus dem Bus räumen, denn so lange, 6 Arbeitstage, sollten die Arbeiten dauern.

Am nächsten Tage fuhren wir zur Werkstatt übergaben dort das Fahrzeug in sechs Arbeitstage sollte Nelson vom Rost befreit sein. Vom Sachbearbeiter Neels Maritz wurden wir zu Avis gefahren. Dort hatten wir schon im Voraus einen kleinen Flitzer gemietet. Den hatten sie gerade nicht, deshalb bekamen wir einen Renault Clio. Damit waren wir nun die nächsten Tage unterwegs.
Der erste Weg führte uns zum Willows- Camping, wo wir unsere Freunde Leonie und Anton noch kurz vor ihrer Abreise „erwischten“.

Die beiden grössten Shopping Malls haben wir mehrmals besucht.

Und weil es dort immer wieder schön ist fuhren wir für einen Tagesbesuch noch einmal in den Addo. So tief zu sitzen ist für uns ziemlich ungewohnt. Wir sind ja  verwöhnt mit dem „Hochsitz“ den Nelson uns bietet. Einen Vorteil hatte der Kleine aber, viele Tiere fürchteten sich etwas weniger.

Unter anderem sahen wir einen Kletter-Elefant.

Einen Löffelstorch hatten wir in diesem Park auch noch nicht gesehen.

Der heisst wirklich so.

Auch Sekretäre konnten  wir fotografieren.

 

Natürlich auch Flachland-Elefanten.

 

Elands sahen wir im Addo und in anderen Parks schon oft, aber so nahe wie dieser war, noch selten.

Am Sonntag besuchten wir den Flohmarkt im St. Georg Park. Das war ein richtiger Flohmarkt mit viel Krimskrams. Wir beobachteten drei Asiaten wie sie einen Halter aus Marmor für Teelichter begutachteten und sich wunderten was das wohl sein mag? Wir versuchten zu erklären dass man da eine Kerze hineinstellt, aber erst ein anderes Teil, wo die Kerze noch drin steckte, trug zur Klärung bei. Da wir schon mal da waren haben wir das Denkmal für die Gefallenen des ersten Weltkrieges fotografiert.

Danach fuhren wir Richtung Stadtzentrum und kamen zufällig zur Dunkin Street. Diese haben wir schon oft fotografiert und jedes Mal sieht sie anders aus.

Einmal sind die Häuser wieder am verfallen oder dann wieder renoviert.

Mit dem Mann im Bild unter rechts hatten wir ein uns schon bekanntes Erlebnis. Adrett angezogen in dunkelblauer Hose, weisses Hemd und ein Cap auf dem Security stand, erklärte uns dass er hier für die Sicherheit zuständig ist. Das ist ja hier nichts besonders, davon gibt es jede Menge. Er hatte aber noch eine andere Funktion. Er wollte dass wir fürs parkieren bezahlen, aber nicht cash, sondern an einem Automat. Er zeigte in die Richtung wo dieser stehen sollte. Damit konnte er uns aber nicht kommen. Der Parkplatz war nicht Gebührenpflichtig, nur die Parkzeit war limitiert. Zudem kannten wir den Trick schon, in Windhoek sind wir beinahe mal darauf herein gefallen. Man wird zum Bankomat begleitet und da versucht der Typ den Code beim eintippen zu sehen. Anschliessend wird einem die Kreditkare geklaut. Amerikanischen Gästen im Nautilus war dies kurz vorher in King Williamstown so ergangen. US$ 12‘000 hatten die Gauner innert kürzester Zeit abgehoben. Mit einem Lächeln verweigerte Emanuel die Bezahlung und stieg ins Auto und weg waren wir. Es tut gut wenn man eine Gaunerei durchschaut.   

Noch eine Strasse mit renovierten Häusern.

Diese Bilder täuschen etwas über PE’s Aussehen. Es ist eine Hafen- und Industriestadt, mit verfallenen Gebäuden in zentraler Lage.

Das WM-2010 Stadion ist noch gut erhalten, wird aber kaum genutzt.

Das trifft auch für die Stadien in Durban und Kapstadt zu. Es ist fraglich ob die ganzen Investitionen für den Anlass sich gelohnt haben. Auch die separaten Spuren für den Citybus die man damals hier gebaut hat werden nicht mehr genutzt. Wie wir erfuhren, sind die beiden Busspuren die mitten auf den Strassen verlaufen nicht verkehrstauglich. Die Fahrgäste mussten nach dem Aussteigen die Fahrbahnen überqueren. Dabei kam es zu vielen Unfällen, weil hier die Sammeltaxis  ziemlich rücksichtslos drauflosfahren. Jetzt werden sie nicht mehr benutzt, aber wo früher sechsspurige Strassen waren sind es nur noch vier. Das macht sich in Stosszeiten bemerkbar.

Grahamstown haben wir auch nochmal besucht. Wir fanden es traurig wie die Strassen und Gehwege immer mehr kaputt gehen und überall viel Dreck herumlag. Einige Geschäftshäuser in der Hauptstrasse sind schön renoviert.

Es war ziemlich heiss an dem Tag und in der anglikanischen Kirche fanden wir etwas Kühle.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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