Wieder einmal Addo

14.02.2019 Buffels Bay – Plettenberg

Wir müssen weiter, denn wir haben drei Nächte im Addo Park gebucht. Jedoch für einen Zwischenhalt in Plettenberg reicht es noch. Vorher müssen wir aber in Knysna das defekte Reifenventil ersetzten  lassen und einkaufen müssen wir auch noch.

In Plettenberg beschlossen wir, wieder einmal das Forever Resorts zu besuchen. Auf dem Platz neben unserem stand ein Zelt bei dem aber zu dieser Zeit niemand war. Wegen des leicht schrägen Geländes  stellten wir den Bus mit der Schiebtürseite zum Zelt der abwesenden Nachbarn ab. Es blieb ja immer noch ein Abstand von etwa fünf Metern.

Als unsere Nachbarn dann kamen stellten sie ihr Fahrzeug halb-halb auf ihren und unseren Platz. Auf die Frage ob wir auf ihrem Platz stehen würden oder er auf unserem, war sein Antwort: „100%!?“. Seltsam war eigentlich dass neben dem Zelt mindestens zwei Fahrzeuge Platz hatten. Wahrscheinlich brauchten sie das Auto als Sichtschutz gegen neugierige Touristen. Komische Leute gibt es halt überall, werden sie sich gedacht haben. Wir aber auch.

Für einen Sundowner hatten wir uns mit unserem alten Bekannten Lutz Pinkepank im Beacon Island verabredet.

Nachtessen war in unserm Lieblingsrestaurant, dem Nguni. Essen und Bedienung waren ausgezeichnet wie immer.

 

15.02.2019 Plettenberg – Colchester

Weiter ging es Richtung Port Elisabeth. Einen Zwischenhalt zum Tanken nutzten wir um einen Blick in die Stormsriver-Schlucht zu werfen.

Unser Endziel für den Tag war Colchester. Der Ort liegt südlich vom Addo Elephant Park wo wir vom nächsten Tag an drei Nächte im Park-Camping gebucht hatten. Der Campingplatz in Colchester ist nicht besonders schön vor allem weil er direkt an der N2 liegt. Aber für eine Nacht ist er Ok. Sein Vorteil ist, in nur fünf Minuten ist man am südlichen Eingang des Parks.

 

16. bis 18.02. Addo Elephant Park

Wir sind früh aufgestanden, aber nicht so früh wie im letzten Oktober, denn da hatten wir die Erfahrung gemacht, dass erst um 7 Uhr das Gate geöffnet wird. Als wir am Gate ankamen waren wir nicht die ersten aber die Anmeldung war recht speditiv. Inzwischen wissen wir ja auch was man in das Formular schreiben muss.

Dann machten wir eine kurze Tour durch den südlichen Teil des Parks um dann relativ schnell direkt zum Main Camp zu fahren.

Den Harvey Loop machten wir nicht da war gerade Stau.

Wir wollten kurz nach zehn im Camp sein damit wir uns einen geeigneten Platz aussuchen konnten. Mit unserem Aufstelldach sind wir etwa 4,5 Meter hoch und  können nicht unter Bäumen stehen. Nummer C20, den wir schon beim letzten Besuch hatten war wieder frei und wir stellen den Bus gleich dort ab. Beim Empfang standen die Leute bis vor der Tür, aber man musste nicht sehr lange warten den die Angestellten sind sehr effizient.

Jetzt konnten wir endlich Frühstücken. Danach machten wir eine Pause bis die Mittagshitze vorbei war. Danach war es Zeit für die zweite Tour durch den nördlichen Teil des Addos.

 

An diesem Tag sahen wir nur einzelne Elefanten oder nur kleine Herden mit bis zu fünf Tieren.

Aber natürlich auch noch etliche andere Tiere.

 

So ähnlich verbrachten wir die nächsten Tage. Ziemlich früh aufstehen, das Gate zwischen Camp und Park öffnet um halb sechs. Etwa drei Stunden durch den Park fahren. Zurück zum Camp und da Frühstücken. Die heisseste Zeit unter dem Sonnensegel verbringen und dann am Nachmittag noch einmal 3 bis vier Stunden durch den Park.

Hier ein Suchbild, wer sieht den Löwen?

Mit dem 500mm Zoom sieht man ihn schon ein wenig besser.

Am zweiten Tag kam dann überraschend ein alter Bekannter aus der Schweiz zu uns. Kurt war mit seinem Iveco auch hier auf dem Zeltplatz.

Wir verbrachten einen netten Abend mit ihm im Cattle Baron.

 

 

Noch mehr Bilder gibt es bei Flickr zusehen.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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2 Antworten zu Wieder einmal Addo

  1. tuaontour schreibt:

    Lang lang ist es her, Addo war eines unserer Hightlights und wir denken gerne daran zurück. Weiterhin viel Spass und geniesst die Zeit. Liebe Grüsse von der Baja California 😊

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