Hitzerekord

04. bis 10.02.2019 Hartenbos

Unsere letzten Tag im ATKV Camping verbrachten mehr oder weniger wie seit unsere Ankunft am 5. Januar. Es wurde der längste Aufenthalt auf demselben Camping. Allerdings mussten wir vom Platz 33 auf den 111er eine Reihe höher wechseln.

Einen Ausflug zum Gurit River.

Auf den letzten Kilometern zum kleinen Ferienort Guritsmond frischte der Wind ziemlich auf. Auf der Rückfahrt machten wir noch einen Abstecher zu der Stelle wo Boote in den Fluss gelassen werden. Eines der Boote die auf dem Fluss waren sollte aus dem Wasser genommen werden. Bis auf den Bootsführer stiegen an einem Steg alle aus. Wegen der hohen Wellen hatten war das ziemlich schwierig. Die Leute sagten uns der Sturm sei völlig überraschend gekommen. Dann wurde ein Anhänger zur Betonrampe manövriert. Das Boot auf den Anhänger zu bekommen sah für uns recht gefährlich aus. Wind, Wellen und die Strömung machten die Umsetzung recht schwierig.

Die „Ausflugsrunde“ (nur 220km) machten wir auch noch einmal. Von Hartenbos über den Robinsonpass nach Oudtshoorn, Outeniqua Pass, Monatgu Pass noch einmal den Outeniqua, George und zurück über die N2 zum Campingplatz.

In der Straussen-Stadt Oudtshoorn kauften wir im Ostrich- Emporium das entsprechenden Fleisch. Hier erlebten wir unseren persönlichen Hitzerekord, 32 Grad, seit wir Nambia im Oktober 2018 verlassen haben.

Im Hops Valley gönnten wir uns wieder eine halbe Pizza und kauften ein Holzofenroggenbrot.

Beste Pizza weit und breit.

Vom Outeniqua Pass aus hatten wir schon öfter die Piste zum Montagu Pass gesehen und fotografiert.

Wir fragten uns wohin dieses steile Strässchen führt. Statt auf der Karten nach zu schauen beschlossen wir da mal hin zu fahren. Der erste Teil führte durch verbrannte Erde. Auch hier hatte es im letzten Jahr heftig gebrannt. Aber das Grass wächst schon wieder.

Zum Teil war die Steigung so heftig, dass unser Mietflizer im ersten Gang auf den losen Steinen spulte und im Zweiten etwas Mühe hatte.

Dann kam ein Strecke die uns durch einen Dschungel führte, wo aber die Strasse gut war und auch nicht so steil.

Auf 739 M.ü.M. erreichten wir die Passhöhe und dann ging es auf einer guten Schotterstrasse runter bis Herold. Die Passstrasse wurde übrigens in 3 Jahren gebaut und 1848 eröffnet. Auf dieser Strecke begegneten wir nur einem Auto und einem Mountainbiker.

Nun bleib uns nicht anders übrig als noch einmal über den Outeniqua Pass zu fahren und über George nach Hartenbos.

 

So sieht dann der Ausflug aus.

Sonst gibt es nicht viel zu berichten das Wetter war wie immer wechselhaft. Wir machten einige Strandspaziergänge, im Wasser waren wir nicht mehr so oft, der stürmische Wind und der Regen hatten den Indischen Ozean ziemlich abgekühlt.

Am letzten Tag brachte Emanuel zusammen mit Rudolf den KIA zurück zu Avis. Am Abend liefen wir zum Restaurant Pizza & Vino. Nette Bedienung und gutes Essen, nichts zu meckern. Die Aussicht auf Mosselbay war zeitweise total vernebelt, aber bis wir zurückliefen hatte sich der Nebel verzogen.

 

11. bis 13.02.2019 Hartenbos – Buffelsbay

Heute ging es endlich wieder einmal weiter. Das Vorzelt mussten wir zwar feucht einpacken weil es in der Nacht etwas geregnet hatte. Aber wir würden es ja sowieso gleich wieder aufstellen. Bei Nachbarn und Freunden die Abschiedsrunde machen und dann ab zum Carwash. Nelson war schon dreckig als wir in Hartenbos ankamen nun kam noch eine Salzkruste dazu und die musste weg. Vier Leute waren damit beschäftigt  Nelson sauber zu kriegen, das kostete Rand 80 (ca. 6 Franken) und dauerte nicht länger als bei uns in der Waschstrasse.

Dann fuhren wir zur N2, wo schon nach wenigen Kilometern der Alarm des Reifendruckmonitors los ging. Auf dem Pannenstreifen stehend, war schnell festgestellt das Ventil vorne rechts war angerissen. Langsam fuhren bis zur nächsten Tankstelle, wo zwei Angestellte halfen den Reifen zu wechseln. Das ging fast so schnell wie bei einem Formel 1 Pit Stop.

Wir fuhren wieder los und schon bald mussten wir den Scheibenwischer einschalten. Der Wetterbericht hatte Regen voraus gesagt aber es nieselte nur.

Als wir in Buffels Bay ankamen war der Regen vorbei und so konnten wir uns einrichten ohne nass zu werden. Wir waren noch nicht ganz fertig da machte uns eine Nachbarin auf die Delphine in der Bucht aufmerksam. Etwa zwanzig Stück schwammen etwa 200 Meter von uns hin und her. Es ist immer wieder ein unglaublich schöner Anblick.

Für den nächsten Tag haben die Meteorologen zum Glück völlig daneben getippt. Kein Regen und viel Sonnenschein. Statt nur zwei Nächte zu bleiben haben wir dann gleich noch ein Tag angehängt.

Da beim Campingplatz am Strand viele grosse Steine liegen sind wir für die Strandläufe ein kurzes Stück zurück in den Ort gelaufen. Da könnte man einige Kilometer weit bis Brenton on Sea laufen.

A Camping with a view.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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