Endlich zur Westküste

06. und 07.12.2018 Clanwilliam

Vom Sonntag weg bis Donnerstag hatten wir da einen Platz mit privater Toilette gebucht.

Dann noch mal zwei Tage verlängert, da aber der Platz vom Freitag an gebucht war mussten  wir noch mal um ziehen. Auf diesem Camping sind wir also in etwa zehn Tagen dreimal umgezogen. Das haben wir jeweils zum Teil gleich noch genutzt  um einzukaufen. So hat sich das zusammen packen und wieder aufbauen wenigstens gelohnt

Am Mittwoch war seit langem der erste und vorläufig einzige sehr warme Tag. Wir konnten sogar im Bullshoek Stausee schwimmen. Am nächsten Tag machten wir bei Sonnenschein eine kleine Wanderung zur Staumauer.

Am Nachmittag wurde es schon wieder kühler und dann fiel auch wieder ein bisschen Regen.

Freitag war unser letzter Tag in Rondeberg und wir fuhren Richtung Clanwilliam zum Einkaufen. Unterwegs beschlossen wir uns mal auf dem Jamaka Campingplatz in den Cedarbergen umzusehen von dem wir kürzlich gehört haben. Schon bald konnten wir sehen dass es weiter südlich regnete. Nach Clanwilliam war die Strasse nicht mehr geteert und zum Teil sehr „wellblechig“.  Im Tal durch das wir fuhren hat im letzten Februar ein Feuer gewütet. Erstaunlicherweise schlugen einige sonst kahle  Eukalyptusbäume aber schon wieder aus. Ein seltsamer Anblick.

Jamaka ist eine Organic Farm, die Früchte produzieren. Hier sind grosse Zitrus- und Mangoplantagen. Kurz vor Jamaka erreichten wir dann auch den Regen. Es nieselte die meiste Zeit nur, aber das manchmal heftig. Im Farmbüro trafen wir den Besitzer. Wir hielten einen kleinen Schwatz und fragten ob wir uns den Campingplatz an schauen dürften. Er war sofort einverstanden und erklärte uns den Weg. Dieser führte steil hinunter zur Talsohle wo ein kleiner Fluss zum Teil gestaut wurde und so  Rockpools entstanden. Im heissen Sommer ist es hier unten sicher angenehm kühl, aber uns zu schattig, Sonne scheint hier sicher nur wenige Stunden in die Schlucht. Der Platz ist sicher ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen.

Zurück fuhren wir dann einen Umweg um zur N7 zu gelangen. Diese Strecke war deutlich weniger holperig. Als wir in Clanwilliam unsere Einkäufe im Bus verstauen wollten, stellten wir fest dass wir vergessen hatten das Trittbrett zu entfernen. Das ist schon bei trockenen Pisten ratsam, weil der Sand zwischen Führungschienen und Brett gelangt. Es ist dann fast nicht mehr möglich ist es heraus zuziehen. Jetzt lag etwa ein halber Zentimeter schlammiger Sand darauf. Schöne Sauerei. Bei der Esso Tankstelle sahen wir einen Mann der mit dem Hochdruckreiniger ein Auto wusch. Emanuel fragte ihn ob er uns schnell das Trittbrett abspritzen könne und für ein Trinkgeld war er einverstanden. Das Brett klemmte dann zwar immer noch ein wenig aber mit Gewalt konnte man es dann doch noch heraus ziehen.

08.12.2018 Clanwilliam – Lamberts Bay

Schon seit Wochen wollten wir an die West Küste fahren, aber das Wetter war dort meist noch schlechter als anderswo. Jetzt wagten wir es, auch wenn die Temperaturen am Atlantik immer noch nur knapp über 20 Grad lagen. Von Rondeberg war Lamberts Bay nur 80 Kilometer entfernt. Maria und Dirk hatten uns vom Muisbosskerm Restaurant erzählt das nur wenige Kilometer ausserhalb des Küstenorts liegt. Da bekommt man Samstag und Sonntag mittags und am Abend Meeresfrüchte so viel man mag für etwa Sfr. 20 pro Person. Es ist aber ratsam einen Tisch zu reservieren. Zuerst fuhren wir aber zum Campingplatz in Lamberts Bay und anschliessend in das Openair Restaurant.

Wir hatten zwar reserviert, mussten uns aber selbst eine Sitzgelegenheit suchen. Das war gar nicht so einfach, denn es war voll. Es gab viele verschiedene gegrillte Fischsorten, frittierte Calamari, Paella mit viel Muscheln usw. Austern und Langustinen konnte man auch haben aber die kosteten extra. Auch grosse Schüsseln mit verschiedenen Gemüsen standen auf den Tischen. Wir füllten uns die Bäuche, allerdings Gemüse assen wir nur wenig. Ein Flasche Cedarberg Cabernet Sauvingnon, einen  Weisswein aus der Gegend, gönnten wir uns auch noch.

Nach fast drei Stunden konnte man uns beinahe aus dem Lokal rollen.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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