In den Bergen ist es wärmer

29.11. bis 05.12.2018 Stellenbosch – Clanwilliam

Leider hat es mit der Zustellung der Ersatzteile für die Reifendrucküberwachung nicht geklappt. Laut Lieferant sollte es innerhalb drei Tagen per Kurier ankommen. Am Montag war das Paket angeblich abgeschickt worden, aber als wir am Donnerstag  Mountain Breeze verliessen waren es immer noch nicht da. Beim Empfang sagten wir  den Damen sie sollen das Paket für uns aufbewahren, im Dezember würden wir es dann abholen. Das wurde noch extra in einem Buch eingetragen damit es nicht vergessen wurde.

Laut Wetterbericht war es die letzten Tage in den Cedar Mountains meistens um 30 Grad warm.  Also fuhren wir zum Rondeberg Resort, etwa 20 Kilometer nördlich von Clanwilliam. Von hier haben wir schon oft berichtet, wir hatten unter anderem  2013-14 Weihnachten und Neujahr hier verbracht.

Als wir ankamen war die Gegend gerade ohne Strom. Die junge Frau am Empfang konnte nicht im Computer nachsehen. Sie sagte uns, dass wir nur eine Nacht hier bleiben könnten weil der Platz über das Wochenende ausgebucht sei. Wir waren etwas überrascht, da die Camping Saison erst im Dezember so richtig los ging und wir noch nicht damit gerechnet hatten, dass es an diesem ersten Wochenende schon schwierig würde einen Platz zu finden. Wir hatten keine Lust weiter zu suchen und beschlossen für diese Nacht hier zu bleiben. Später als der Strom wieder zur Verfügung stand stellte sich heraus dass es doch noch frei Plätze hatte. Vier hatten wir zur Auswahl. Wir entschieden uns für einen der einigermassen eben, nicht so weit von der Toilette entfernt, ein bisschen Schatten und viel Sonne und genügend Platz für unser Auto hatte. Hier durften wir dann bis am folgenden Donnerstag bleiben.

Am Freitagnachmittag kamen dann einige Camper und am Samstag auch noch ein paar. Aber der Platz wurde längst nicht voll. Auch der Platz auf dem wir die erste Nacht blieb das ganze Wochenende  frei.

Am Samstag rief der Bote des Kurierdienstes an und meldet dass man auf Mountain Breeze, das Paket nicht annehmen wolle weil niemand mit dem Namen Berger hier angemeldet sie. Mann, oh Mann. Mit dieser Bestellung scheint doch alles schief zu laufen. Nachdem Emanuel ihm erklärt hatte was am Donnerstag vereinbart und schriftlich festgehalten wurden, hoffen wir dass sie das Paket nehmen und aufbewahren werden.

Nicht nur am Ankunftstag fiel der Strom aus, auch am Freitag und Samstag war er für ein paar Stunden weg.  Früher gab es das öfter. Es wurden auch verschieden Gründe dafür genannt. Weil die Kraftwerke nicht genügend produzierten, oder die verwendete Kohle nass oder nicht bestellt worden ist. Es hiess auch, die Stromlieferung an das nahe Ausland hätte Vorrang gehabt. Letztes Jahr gab es dieses Power Shedding nicht, aber nun scheint diese Stromsparmassnahme wieder notwendig zu sein. Dabei dreht man abwechselnd einzelnen Regionen für bestimmte Stunden den Strom ab. Und das von nun an bis nächsten März.

Wir haben hier die Niederländer Maria und Dirk kennen gelernt, die mit ihrem Land Cruiser Südafrika erkunden. Sie sind schon weit in der Welt herum gekommen. Ganz besonders gut hat ihnen Südamerika gefallen. Aber auch den Norden des Kontinents besuchten sie sowie Asien, Australien und Island. Am Samstag verbrachten wir einen schönen Abend zusammen.

Am Sonntag gab es keinen Stromunterbruch oder wir haben es nicht bemerkt.

In der Nacht auf Montag hat es kurz und leicht geregnet und als wir am Morgen vom Einkaufen in Clanwilliam zurück fuhren hat es immer wieder  mal genieselt. Die Kap Region braucht immer noch Regen, denn die Dämme sind trotz Winterregen immer noch nicht voll. Was aber hier runter kommt verdunstet gleich wieder.

 

 

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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