Herr Grabowski

05. bis 08. bis 10.11.2018 Cannon Rocks

Der Wind blies meistens so stark dass wir keine Lust auf einen Strandspaziergang hatten. Seit der Ankunft hatten wir nur noch am Montag etwas Regen, aber es wurde nicht warm. Wir kamen aus Trainerhosen und Faserpelz kaum mal raus.

Am Donnerstag haben wir beschlossen den Aufenthalt bis am Sonntag zu verlängern, denn das Wetter verspricht bis dann echt gut zu werden. Zum Einkaufen sind wir deshalb zum 40 km entfernten Port Alfred gefahren. Zuerst in den Ort zu einem Früchte- und Gemüsehändler. Die Besitzerin und zwei Angestellte sprachen uns auf unsere Herkunft an, denn sie hatten das Schweizerwappen am „Nelson-Schild“ erkannt. Vor der Tür trafen wir  dann noch einen Zürcher, der in Port Alfred den europäischen Winter verbringt. Der heftige Westwind half uns auf der Heimfahrt schneller durch die grüne und hügelige Gegend zu kommen. Beim Strandlauf am Nachmittag konnten wir in einiger Entfernung Wale aus dem Wasser springen sehen.

Am Nachmittag kam ein SMS, dass Emanuels Antrag an das Operation Center weitergeleitet wurde. Wenige Tage nachdem Christine diese Meldung erhalten hatte wurde die Verlängerung dann auch bewilligt.

Auch hier haben wir ein „Haustier“. Diesmal einen kleinen Wühler, einen Maulwurf. Wir nennen in Grabowski, wie der aus einem Bilderbuch. Leider haben wir kein Foto von ihm, denn  bisher kam er immer nur ganz kurz ans Tageslicht. Gut sichtbar sind aber die Tunnel, die er oft und mit Eifer knapp unter der Oberfläche gräbt.  Einmal sogar unter Christines Fuss.

Von unserem Herr Grabobwski haben wir leider kein Foto. Das ist der, aus der Sendung mit der Maus.

 

11. bis 13.11.2018 Cannon Rocks –Port Elizabeth

Wir fuhren nach einmal zurück nach PE um dort noch einige Einkäufe und Abklärungen zu tätigen. Da wir am  Tag noch Zeit hatten beschlossen wir noch für ein paar Stunden in den Addo zu fahren.

Zuerst sahen wir hielten sich die Sichtungen in Grenzen.

An einem Wasserloch trafen wir dann aber eine grössere Herde Elefanten. Während wir ihnen zuschauten, kamen immer noch mehr dazu.

Nach und nach gingen dann einzelne Gruppen wieder auf Futtersuche.

Denen folgten wir ein Stück da sie etwa in 20 Meter Abstand parallel zu Strasse liefen. Wir blieben dann am Strassenrand stehen und einige Elefanten kamen uns immer näher. Da sie weiter grasten war die Situation sehr friedlich. Schliesslich konnten wir sie aus 2 Meter Distanz beobachten. Es war wieder einmal ein tolles Erlebnis.

Endlich traf auch die Meldung ein dass Emanuels Permit ebenfalls abholbereit sei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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