Viele Blumen, nicht nur im Namaqualand

25.09.2018 Grünau – Kamieskroon

An diesem Tag verliessen wir Namibia wieder, vorher füllten wir noch die Tanks, da Sprit hier billiger ist als in Südafrika.

Am Grenzübergang fragte uns ein namibischer Polizist ob wir Alkohol oder Fleisch mitführen würden. Das kam uns ziemlich seltsam vor. Beim Verlassen des Landes werden solche Frage normalerweise nicht gestellt.. Emanuel verneinte, was zwar nicht stimmte und der Polizist gab sich damit zufrieden. Dafür fragte niemand nach der Road Fund Quittung, damit gab es auch keine Diskussion wegen den gefahrenen Kilometer.

Bei der Einreise nach Südafrika wurden  Fahrzeugnummer und Chassisnummer aufgeschrieben. Wieder einmal bewährete sich unsere  Swissdisk. Wie praktisch dass wir so etwas haben. 😉

Dann kam ein Herr, der mit Agrarpolice angeschrieben war und fragte nach Früchten und Gemüse. Das war das erste Mal dass man sich nach irgendwelchen Esswaren beim Eintritt nach Südafrika erkundigte. Emanuel dachte das funktioniere hier wie bei dem namibischen Kollegen. Aber dieser Herr wollte dann in den Wagen schauen. Da lagen allerlei Gemüse und Früchte offen herum. Alles wurde beschlagnahmt. Dass einige Produkte mit „Produced in South Africa“ beschriftet waren interessierte ihn nicht. Allerdings durften wir zwei Bananen und eine Mandarine an Ort und Stelle verzehren, und es blieben ein paar Früchte unbemerkt und den Blumenkohl vergass er auch mit zu nehmen. (Vielleicht mögen sie keinen Blumenkohl??) Wir waren ziemlich erstaunt den diese Prozedur. Das kannten wir bis jetzt nur von Botswana.

Unterwegs staunten wir, dass es im Namaqualand immer noch so viele Blüten zu sehen gab.

Wir hatten als nächstes Tagesziel Springbok geplant. Aber da wir schon relativ früh dort ankamen, suchten wir  im Ort nur einen Bankomat. Es war eh zu kalt um auf dem Campingplatz herum zu sitzen, also fuhren wir noch die 60 Kilometer bis Kamieskroon.

Dort angekommen schauten wir uns den Verbe Camping an, da war niemand und er sah auch nicht aus wie der Platz den wir in einem Reisebericht gesehen hatten. Bei der Kroon-Lodge fanden wir den gesuchten.

 

26.09.2018 Kamieskroon – Marcuskraal

Nach einer, bei 6 Grad im Fahrzeug, ziemlich kalten Nacht stellten wir den Campingtisch in die Sonne um uns wieder etwas aufzuwärmen.

Die Tagestrecke führte uns wieder durch eine hügelige Landschaft. Gefühlt sah es aus wie mindestens 900m üM, es waren aber nur noch etwa 300, und so machte es Nelson deutlich weniger zu schaffen als in den Tagen zuvor.

Zweimal wurden wir an Polizeikontrollen angehalten und Emanuel musste jedes Mal den Führerausweis zeigen und danach wurden wir weiter gewunken. Es war keine böse Absicht, denn er stellte erst später fest, dass er den Polizisten seine ID gezeigt hatte. Offenbar waren sie damit auch zufrieden.

Dass der Marcuskraal Camping zu einer Zitrusfrüchte-Farm gehört, findet man um diese Jahreszeit schnell heraus. Der Duft den die Blüten ausströmen ist sehr intensiv.  Das ganze Gebiet noch vor Clanwilliam bis über den Pikkenierskloof voller blühender Orangen und Zitronenbäume. Und das duftet!!!!

27.09.2018 Marcuskraal – Bloubergstrand

Mit dem in Namibia getankten Benzin wären wir sicher bis nach Kapstadt gekommen, aber vorsichtshalber haben wir vor dem Aufstieg zum Piekenierskloof-Pass noch einmal den Haupttank gefüllt. Auf der Talfahrt sahen wir die Weizenfelder zum ersten Mal grün statt gelb. Sonst fuhren wir diese Strecke mindestens einen Monat später und dann ist bereits alles abgeerntet.

Zuerst hatten wir geplant auf dem Avatara Campingplatz in Kuilsriver zu stehen. Der Wetterbericht kündigte aber kalte und regnerische Tage an. Deshalb fragen wir in Bloubergstrand bei Brehms an ob wir bei ihnen eine Wohnung für mindestens eine Woche mieten könnten. Das war kein Problem, ausser dass wir nicht vor 16 Uhr kommen sollten weil die Wohnung noch nicht für die nächst Saison vorbereitet waren. Wir liessen uns also Zeit und fuhren vorher nach Stellenbosch um dort beim unserem Lieblingsspar einzukaufen. Wir bekamen wieder die Loftwohnung in der wir schon zweimal wohnten.

Sonnenuntergang hinter Robbenisland

 

 

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Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika zu "erfahren". Wir machen aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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