Kurzurlaub vom Campingleben

470km

23.01. bis 01.02.2018 Hartenbos – Plettenberg – Hartenbos

Wie vereinbart besuchten wir Leonie und Anton in Jongensfontein. Die beiden kennen wir nun schon länger, unsere Wege kreuzten sich immer wieder. Auf dem Hinweg nahmen wir nicht den schnellsten Weg, denn die N2 kennen wir inzwischen schon gut, sondern nahmen eine Nebenstrasse, die P1532 welche an Vleesbai und Guritsmond vorbei führt. Landschaftlich hat uns die Gegend gut gefallen, denn sie führt durch eine hügelige Landschaft und über den Fluss Gurit. Schon bald nach der Zufahrt nach Guritsmond endete aber die Teerstrasse und wir fuhren etwa 40km auf einer Piste weiter. Unser blauer Flitzer ist für solches Gelände nicht gerade ideal, da ziemlich hart gefedert und mit kleinen Räder ausgestattet. Aber mit angepasster Geschwindigkeit hat er auch das geschafft.

Der Campingplatz in Jongensfontein war überschaubar, weil nicht ganz voll. Und so fanden wir unsere südafrikanischen Freunden ganz schnell. Wir machten gleich zusammen eine Besichtigungstour der näheren Umgebung. Der Platz würde uns auch gefallen aber bis zu einem Sandstrand sind es etwa 3km zum Laufen und beim Platz selber ist der Uferbereich felsig. Die Zeit verging mit den beiden wie im Flug und dann war es schon wieder Zeit um nach Hartenbos zurück zu kehren. Auch vom Wetter her hatten wir es gut getroffen, es war einer der wenigen wirklich schönen Tage in der letzten Zeit.

Wir hatten hier oft bewölkten Himmel, mit mehr oder weniger Regen und öfter mal auch stürmischer Wind.

Jorina und Rudolf Coen waren ja inzwischen auch auf ihrem „alten Platz“ angekommen. Wir hatten ja versprochen sie zum Abendessen einzuladen und so entschieden wir uns zusammen für das Delfinos am Mosselbay Point. Wir reservierten telefonisch einen Tisch und Rudolf chauffierte uns am vereinbarten Abend. Jorina und Christine liefen voraus zum oberen Geschoss des Gebäudes. Wir warteten beim Eingang bis wir empfangen wurden. Leider konnte keine Reservierung auf den Namen Berger gefunden werden. Man schickte uns aber nicht fort sondern organisierte uns einen kleinen Tisch. Als wir dann die Speisekarte studierten stellten wir fest, dass wir im Restaurant King Fisher sassen und das Delfinos ein Stockwerk tiefer lag. Wir dachten alle das gehöre alles zusammen. Wir blieben aber sitzen auch wenn es hier sehr laut war, ein Gespräch war fast nicht möglich. Und an dem kleinen Tisch war es sehr eng. Leider entsprach dann das Essen auch nicht unserer Erwartung. Wir hatten alle Fisch bestellt und der war zu lang gebraten worden und ziemlich trocken. Der Abend war also anfangs wegen der Verwechslung recht lustig, aber insgesamt enttäuschend.

Da es wieder einmal heftig regnete gingen wir für Pizzas ins Jackal On The Beach. Das Essen war sehr gut die Atmosphäre deutlich angenehmer weil überhaupt nicht laut. Etwas Besonderes ist das Gebäude in dem sich das Restaurant befindet. Es ist ein Strandpavillon, der dem Gebäude in Brighton nachempfunden ist. Ein lokaler Architekt hat das Original bei einem Besuch in Grossbritannien gesehen und in Mosselbay 1916 nachgebaut. Es sind die zwei letzen Gebäude dieser Art die heute noch bestehen. Als wir das Jackal On The Beach das erste mal sahen, ist uns gleich die Ähnlichkeit mit dem Pavillon in Brighton aufgefallen.

Zwei Tage machten wir Urlaub vom Camping und fuhren nach Plettenberg, wo wir bei Lutz Pinkepank, im gleichnamigen B&B übernachteten. Ein wenig shoppen, auf der Terrasse des Beacon Island sitzen und im Nguni wie immer ausgezeichnet essen. Das Wetter war auch dort durchzogen, aber es war schön, Lutz wieder zu sehen, ein bisschen gemütlich zusammen zu sitzen und uns ein wenig verwöhnen zu lassen. Das Frühstück ist übrigens eine Klasse besser als noch bei unserem letzten Besuch 🙂

Kurzer Zwischenhalt in Knysna

Als wir wieder nach Hartenbos zurück kamen stürmte es schon wieder, aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran.

Da wir unsere Zeit hier noch einmal verlängert hatten, mussten wir spätestens am 2. Februar auf einen andern Platz umziehen. Da der Wetterbericht  für diesen Tag nach Regen aussah und die Nummer 131 schon am 1. frei war, sind wir einen Tag früher weiter gezogen. Hier hatten wir noch die schönere Aussicht und keine Maulwürfe. Wir hatten auf Nummer 94 ein hyperaktives Tier welches tagtäglich um unseren Bus und unter der Bodenmatte Maulwurfhügel produzierte. Noch ärgerlicher waren die Tunnel welche unter unseren Füssen einbrachen. Die reinsten Stolperfallen.

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Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika zu "erfahren". Wir machen aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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