Ein gutes Omen für 2018?

ca. 500km

31.12.2017 Kuilsrivier

Für Sonntag hatte die Wetterprognose Regen gemeldet und schon am Morgen war der Himmel total bedeckt. Aber Regenwolken waren das nicht wirklich, wie man hier sagt eher  politische, versprechen etwas aber….

Da entschlossen wir uns, lieber in der Canal Walk Mall laufen zu gehen als am Strand. Auf der Fahrt dorthin entleerten sich die Wolken dann in Form von Sprühregen. Beim Einkaufszentrum war der Parkplatz sogar ziemlich nass und ein paar Pfützen gab es auch. Aber inzwischen hatte der Nieselregen schon wieder aufgehört. Viel war das nicht und somit noch keine Lösung für den Wassermangel.

Wir liefen an den vielen Shops vorbei, in einige gingen wir hinein und hie und da kauften wir auch etwas. Unter anderem Lindt Lindor-Kugeln und in einem Elektronikladen einen neuen Handstaubsauger. Der Alte hatte die letzte Reise nicht überlebt und der Ersatz aus der Schweiz war billig aber unbefriedigend, mehr ein Staubverteiler. So quasi als Weihnachtsgeschenk leisteten wir uns einen Black & Decker Staubsauger.

Bescherung

Am Abend war wieder ein Gemeinschaftsbraai angesagt. Jeder brachte sein Fleisch und Getränke, und die Ladys sorgten für Beilagen. Es war wie immer eine gemütliche und fröhliche Runde, aber schon bald kehrten die ersten zu ihrem Platz zurück. Wir schauten noch „Dinner for one“ und dann erwarteten wir den Jahreswechsel in unserem Pennhaus.  Emanuel war schon am einschlafen, als es in der Nähe noch ein kurzes Feuerwerk gab. Wir wünschten ein gutes neues Jahr und als ein paar Minuten später noch ein Feuerwerk los ging, bekam das nur Christine mit. Na ja, wenn man am Morgen früh zum melken aufstehen muss sollte man auch rechtzeitig schlafen 😉

In der Neujahrsnacht hat es auch ein bisschen geregnet, zwar nur 2mm, aber wir hoffen dass das ein gutes Omen für  2018 ist.

01. und 02.2018 Kuilsriver

Wir nutzen den kleinen Flitzer für weitere Ausflüge und zum Einkaufen.

Am zweiten Januar haben wir dann zum Glück noch festgestellt, dass wir bis zum 4., also einen Tag mehr gebucht hatten. Aber den Mietwagen mussten wir dann halt doch am 3. zum Flughafen zurück bringen. Am Nachmittag fuhr dann Nachbar Lukas mit seinem Wagen mit und chauffierte Emanuel wieder zurück zum Camp.

04. und 05.01.2018 Kuilsriver – Gansbaai

Dann war es, nach fast drei Wochen, Zeit den Avatara Camping zu verlassen. Alles zusammen packen, von den Nachbarn Abschied nehmen und dann ging es los Richtung Gansbaai. Wie immer ist das GPS auf dieser Strecke sehr beschäftigt weil wir nicht die von ihm zuerst berechnete Route fahren. Wir ziehen es vor über die schöne Küstenstrasse zu fahren. Vor allem die Strecke zwischen Gordon’s Bay und Pringle Bay ist spektakulär. Zudem muss sich hier Nelson nicht wie am Sir Lowry’s Pass, von praktisch Null auf 450 Meter hinauf quälen.

In Hermanus machten wir einen Zwischenhalt. Der Ort ist voll mit Touristen. Vorwiegend hört man Deutsch. Die Parkplätze im Zentrum waren alle belegt, aber wir fanden dann nicht allzu weit entfernt doch noch einen. Vor dem Fischermans Cottage war auch noch Platz um etwas Kleines zu essen. Wir fragten die Bedienung nach der älteren Dame welche uns das letzte Mal bediente. Sie wusste sofort wen wir meinten und erklärte uns dass sie an diesem Tag keinen Dienst habe aber gleich um die Ecke ist ein Markt, dort hat sie einen Stand. Sie überbrachte ihr auch die Nachricht, dass Gäste nach ihr gefragt hätten. Kurz darauf kam sie zu uns an den Tisch und wir luden sie auf ein Bier ein. Sie hatte ihren Stand mit allerlei verschiedenen Hüten  stehen und liegen lassen, um zu sehen wer nach ihr gefragt hatte. Sie erzählte uns von ihrem neuen business, und war froh eine Pause machen zu können, weil sie gerade eine furchtbare Familie mit ungezogen Kindern als Kundschaft hatte. Sie erzählte noch vieles mehr aus ihrem Leben und so blieben wir länger sitzen als geplant. Schliesslich schauten wir uns noch ihren Markstand an und liefen dann noch eine kleine Runde durch Hermanus und schliesslich wieder zum Bus zurück.  Dann waren es noch etwa 40 Kilometer bis zum Heidehof wo uns Mathia und ihr Riesenschnauzer Pita empfingen. Letztere laut bellend weil sie ja schliesslich ein Wachhund ist. Walther war noch unterwegs auf der Farm um die Bewässerung der Blumen zu kontrollieren. Es war schön unsere Freunde wieder zu sehen.

Am nächsten Tag machten wir zusammen mit Mathia einen Ausflug zur Klein River Käserei bei Standford. Da Nelson nur zwei Sitze hat, machte es sich Christine im hinteren Teil des Busses auf einem Campingstuhl bequem. Wenn man sieht wie hier die Leute auf den Pritschen der Pickups und Lastwagen transportiert werden ist das schon luxuriös. In der Käserei gibt es richtig guten, bis 12 Monate gelagerten Käse. Sogar nachgemachten Greyerzer. Aber er darf  nicht mehr unter diesem AOP geschützten Namen verkauft werden. Jetzt heisst er Gruberg, und schmeckt uns so auch gut. Es gibt auch andere Sorten welche man hier degustieren kann. Zudem gibt es im Laden  sonst noch allerlei für ein Picknick zu kaufen. Dazu bekommt man noch Besteck und Gläser und wer will nimmt sich eine Decke und setzt sich irgendwo  auf den Rasen des parkähnlichen Geländes. Für die Kleinen gibt es Klettergerüste, Schaukeln und allerlei Tiere wie Ziegen, Federvieh und Esel. Es war herrlich ihnen zu zuschauen. Erst recht die Mädchen, die sich zum Teil mit glitzernden Prinzessinnen-Kleidern herausgeputzt haben.

Nachdem wir uns mit allerlei leckeren Sachen eingedeckt und unseren Durst gelöscht hatten. Fuhren wir wieder ein Stück zurück bis nach Standford, wo wir tankten und auch kurz durch den hübschen Ort fuhren. Die Durchgangsstrasse, die wir sonst immer benutzten, führt am Ort vorbei und so lernten wir das Dorf auch mal kennen. Da es bereits früher Nachmittag war, wollten wir in‘s Bellavista Country Place zum Lunch.

Hier hat Walthers Bruder Georg vor vielen Jahren eine Lodge mit einer fantastischen Aussicht aufgebaut. Er war leider nicht anwesend, so lernten wir ihn nicht kennen. Von der Terrasse aus sahen wir bis zum Felsen von Pringle‘s Bay hinunter. Bei Klarem Wetter soll man sogar die Kap-Spitze sehen. Dazu war es aber an diesem Tag zu dunstig. An der Steilküste von De Kelders sind noch kurz verweilt, um die Aussicht aufs Meer einen Moment zu geniessen.

Wir drei haben diesen Tag richtig genossen.

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Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika zu "erfahren". Wir machen aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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Eine Antwort zu Ein gutes Omen für 2018?

  1. Sylvia schreibt:

    🤗😊😘

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