Ein Licht am Ende des Tunnels

Das sind ein Teil der Strecken welche wir in letzter Zeit gefahren sind.

 mehr als 200km

18. bis 25.11.2017 Bloubergstrand

Am Freitag hat es Emanuel doch noch geschafft per Telefon und Email mit der Firma Hahn-Gasfedern kontakt aufzunehmen. Nach weiteren Emails hin und her konnte er der Firma die notwendigen Angaben für den Ersatz der Gasdruckfedern übermitteln. Danach war Wochenende aber auch am Montag hatten wir noch kein Angebot erhalten.

Am Sonntag besuchten wir botanischen Garten Kirstenbosch. Es hatte viele Leute aber die Anlage ist so gross dass man sich nicht auf die Füsse tritt. Viele feiern hier Geburtstag oder treffen sich für ein Picknick. Es gibt viel Rasenflächen und auch immer wieder Schatten. Aber heiss war es trotzdem, denn  der Park liegt im Windschatten des Tafelbergs, so dass der kühle Atlantikwind hier nicht spürbar ist.  Die Pflanzenvielfalt ist enorm und einige waren am blühen. Es gibt einen Bereich mit „Riechpflanzen“, wenn man Blätter oder Blüten zwischen den Fingern zerreibt steigt ein Pflanzentypischer Geruch in die Nase. Einen Bereich mit Nutzpflanzen, oder mit typischen einheimischen Büschen und Blumen. Wunderschöne riesige alte Bäume spenden Schatten. Auf einer grossen Wiese ist eine Bühne aufgebaut, auf der über den Sommer Sonntagnachmittag Konzerte stattfinden. Alles in Allem ein wunderbarer Park zum Erholen.

An diesem Tag hatte Christine noch zwei weitere Termine bei ihrem „Lieblingszahnarzt“. In der Zwischenzeit  konnten wir unseren Kühlschrank in Brackenfell wieder abholen. Dieser hatte beim Start der Reise, wie wir damals berichteten, die Symptome eines defekten Temperaturfühlers gezeigt. Ein Tag nach unserer Ankunft in Stellenbosch hatten wir ihn zu Fridge and Freezers Repairs gebracht. Zwei Tage später rief uns Mister Brits an und teilte uns mit der Kühlschrank laufe bei ihm ganz normal. Wir beschlossen den Sensor trotzdem auswechseln zu lassen.

Um eins ging es noch einmal zu Doktor Venter. Auf Grund der etwas umfangreicheren Behandlung und der Wetterprognosen für die West und Ostküste für die nächsten Tage, haben wir beschlossen unseren Aufenthalt in Bloubergstrand zu verlängern. In unserer Wohnung ist es zwar nicht gerade warm- die wenigsten Häuser haben hier Heizungen- aber bei diesem regnerischen und kühlen Wetter doch gemütlicher als auf einem Campingplatz. Zudem müssen wir das Aufstelldach unseres Pennhauses nicht so oft öffnen.

Am Dienstagvormittag erschien schliesslich das Angebot der Firma Hahn in unserer Mailbox. Mit 380 Euro nicht gerade ein Schnäppchen, aber egal wir sind froh ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Das Geld haben wir überwiesen und nun geht es noch etwa zwei Wochen bis die Teile hergestellt sind, dann noch ein paar Tage bis sie hier ankommen, so wurde es uns versprochen. Für den Einbau haben wir bereits bei Gomad 4×4 angefragt und das sollte dann auch klappen. Allerdings  haben hier viele Firmen vom 15. Dezember bis 15 Januar Betriebsferien. Fortsetzung folgt.

Seit dem letzen Wochenenden waren wir, mit einer Ausnahme, jeden Tag am Melkbosstrand laufen. Hier kann man auf relativ flachem Sand laufen. Es ist interessant zu beobachten wie sich das Meer je nach Wind und Wetter verändert. Bei wenig Wind ist das Wasser in allen Schattierungen blau. Bei viel Wind und Wolken wird es grau mit weissen Wellenkämmen.

In diesen Tagen hatten wir aber auch Zeit zum faulenzen. Wir sind froh dass wir diese kühlen und etwas regnerischen Tag in einer Wohnung verbringen können. Temperaturen zwischen 15 und 21 Grad und heftigem Wind sind eher kühl für die Jahreszeit. Für den Regen ist man hier dankbar, denn in der Region ums Kap bringt der Winter normalerweise den Regen. In den letzen Jahren blieb das aber aus. Darum ist hier in Kapstadt die Wasserversorgung auf einem ziemlichen kritischen Stand angekommen. Den Haushalten steht nur eine begrenzte Wassermenge, je nach Anzahl Personen zur Verfügung. Mit dem Schlauch das Auto waschen, den Pool füllen und Pflanzen bewässern, sind einige der Verbote welche aufgestellt wurden. Dafür werden hohe Bussen verhängt.

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Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika zu "erfahren". Wir machen aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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