Ende der vierten Tour

18. bis 20.06.2107 SwakopmundKirchberg

Wir nutzten die Zeit noch um einen Ausflug zur Düne 7 und nach Walvisbay zu machen. Bei der Düne haben einige die Mühsal einer Besteigung durch steilen und tiefen Sand auf sich genommen. Zwei Quadbikes kurvten hier auch herum was sicherlich Spass machte, aber das laute Geknatter der Zweitackter störte. Am Fuss der Düne sahen wir Familien braaien, es duftet gut nach gebratenem Fleisch.

Wir fuhren dann weiter Richtung Pelikanbucht. Unterwegs begegneten wir diesmal nur einigen Flamingos aber ziemlich vielen Pelikanen.

Auf dieser Strecke wird in grossen Becken Salz gewonnen und zu grossen, schneeweissen Haufen aufgeschüttet.

Bis zum Meer kamen wir auch diesmal nicht denn den letzten Kilometer bis zum Strand hätte der Corolla nicht geschafft.

Bei der Düne 7

Zur Feier des letzten Abends hatten wir einen Tisch im „The Tug“ reserviert. Als wir kamen waren noch einige Tische frei aber nach und nach war der Laden voll. Auch hier sorgten grössere Gruppen für eine laute Geräuschkulisse. Das Essen wurde uns fast kalt serviert und als wir das bei der Nachfrage des Kellners und des Sous Chefs monierten, wusste man offensichtlich nicht wie damit umzugehen sei. Von keinem gab es eine Bemerkung oder Entschuldigung dazu. Schade, wir hatten hier bei früheren Besuchen sehr gut gegessen.

Am Montagmorgen mussten wir noch unsere Koffer fertig packen, einiges in den Bus räumen und diesen dann mit Michael in die Halle fahren wo er bis zu unserem nächsten Besuch stehen wird, und Abschied nehmen von Gut Richthofen. Dann ging es los Richtung Windhoek.

Wir mussten wir eine Zeitlang hinter einem Grossmuldenkipper, der auf einem Lastwagen transportiert wurde, schleichen. Zum Glück hielt der Konvoi dann irgendeinmal an und wir konnten wieder mit maximal 120km/h weiterfahren. Es sollte aber nicht unsere letzte Begegnung mit solchen Monstertrucks sein.

Auf den 290km bis Okahandja führt die B2 nur durch die Ortschaften Usakos und Karibib, zudem war das Verkehrsaufkommen nicht übermässig gross, wir kamen also sehr gut vorwärts. Okahandja ist dank der vierspurigen Umfahrung auch kein Problem, aber von da an waren deutlich mehr Fahrzeuge unterwegs. Hier wird die A1 zur vierspurigen Autobahn ausgebaut, was natürlich mehrere Baustellenstrecken zur Folge hat. Aber die Behinderungen hielten sich in Grenzen.

In Windhoek hatten wir noch genügend Zeit für einen Stadtbummel, besuchten das Craft Center um die letzten Geschenke zu kaufen und natürlich noch zu einmal Kaffee und Kuchen zu geniessen. Auf dem Parkplatz bekamen wir für umgerechnet Sfr. 5 unser Auto gewaschen. Wir machten dann auch  Fotos des Autowäschers  bei seiner Arbeit. Als wir ihm aber sagten, dass wir das Bild in unserem Blog zeigen wollten, war er nicht einverstanden. Das respektieren wir natürlich, aber erstaunt hat es uns schon.

Es blieb uns noch Zeit um zur Maerua- Mall zu fahren. Da waren auch bald mal durch, und machten uns auf den Weg zum Flughafen.

Die 40km dorthin waren ja in etwa einer halben Stunde zu schaffen, aber bei der ersten Ampel standen wir schon im Stau. Der Mugabe Drive war wegen Strassenarbeiten gesperrt deshalb benutzen viele den Jonker Drive, den wir auch fahren wollten. Bei der ersten Gelegenheit benutzten wir aber eine Quartierstrasse als Stauumfahrung.

Bei der permanenten Polizeikontrolle kam uns dann wieder ein Konvoi mit Polizeieskorte entgegen. Diesmal waren es sogar zwei Monsterrucks welche die ganze Strassenbreite für sich beanspruchten. Trotz dieser Verzögerungen kamen  wir noch rechtzeitig am Flughafen an.

Die üblichen Formalitäten waren schnell erledigt, denn es waren kaum Passagiere zu sehen. Der Flieger war auch nicht voll ausgebucht. Der Flug war ohne besondere Ereignisse, ausser dass wir kaum geschlafen haben. In Frankfurt mussten wir lange warten weil wir einen direkten Zug bis Basel SBB nehmen wollten. Der Zug fuhr mit 10 Minuten Verspätung an und wir befürchteten in Basel den Anschlusszug nach Bern zu verpassen. Für das Umsteigen in Basel hatten wir nicht viel Zeit. Schliesslich kamen wir aber pünktlich an. In Bern wurden wir dann von Annemarie, Emanuels Schwester, abgeholt nach Kirchberg gefahren.

Das war‘s von unserer vierten Tour durch das Südliche Afrika, aber keine Bange die fünfte ist schon in Planung.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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2 Antworten zu Ende der vierten Tour

  1. wol schreibt:

    Lustig, das mit der Pelikanbucht passierte uns im Sommer 16 genauso. Übrigens mit dem selben Auto – in derselben Farbe.

    • Swissnomads schreibt:

      Wir waren schon einmal dort und wollten sehen ob es immer so ist. Leider haben wir kein Foto gemacht. Da war ein etwa 30cm hoher Sandhaufen, defintiv nichts für einen Platcar😀

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