Noch ein wenig das warme Klima geniessen

18. bis 26.05.2017 Phalaborwa – Eiland

Noch kurz unsere Lebensmittelreserven auffüllen und dann geht’s nach Eiland. Dort waren wir schon vor zwei Jahren. Da gibt es einen geheizten Aussenpool und unsere südafrikanischen Freunde Leonie und Anton sind auch dort. Wir haben sie vor drei Jahren in Cannon Rocks kennen gelernt. Die letzten Kilometer führten uns durch riesige Obstplantagen. Zurzeit war gerade die Grapefruit-Ernte im vollen Gang. Traktoren mit bis zum Rand beladenen Anhängern waren überall zu sehen und an der Strasse wurden Kartons voller Früchte verkauft. An einem dieser Stände hielten wir an und kauften eine Kiste mit kleinen Papaya sowie  etwa zwei Kilo Mandarinen. Das alles für Sfr. 3.- .

Weihnachtsstern

Im ATKV Resort angekommen fragten wir nach einem Platz mit wenig Bäumen. Der Angestellte suchte uns einen möglichst grossen aus. Wie sich aber herausstellte, war der Platz zwar gross aber in der Mitte stand ein grosser Baum und Nelson musste unter diesen manövriert werden, damit wir das Dach öffnen konnten. Zudem buchte uns der Herr für 15 statt für 5 Nächte, was wir aber rückgängig machen konnten.

Am ersten Morgen mussten wir feststellen, dass Platz den fast ganzen Tag im Schatten lag. Erst am späteren Nachmittag bekamen wir etwas Sonne ab. Wir frühstückten mit langer Hose und Pullover während unsere Nachbarn gegenüber bereits im T Shirt und kurzen Hosen die Sonne genossen.

Unser erster schattiger Platz

Am zweiten Tag gingen wir dann zum Empfang um unseren Aufenthalt zu verlängern und einen anderen, sonnigeren Platz zu buchen.

So ist es viel besser

Immer wieder wurden wir angesprochen, dass man uns schon irgendwo in Südafrika gesehen hatte. Mit unserem roten Bus fallen wir ungewollt immer wieder auf. Vor allem in Hartenbos sind wir oft aufgefallen, aber das ist kein Wunder, wir waren in diesem Jahr dreimal dort.

Bei Leonie und Anton waren wir zum Nachtessen eingeladen. Es war ein sehr schöner Abend. Die zwei sind jetzt auch Rentner und habe ihr Haus in Port Elizabeth für zwei Jahre vermietet. Nun ziehen sie mit ihrem Wohnwagen durchs Land. Wie die Schwalben, dem schönen Wetter nach.

Unsere Nachbarn Elisa und Ralf haben uns zum einkaufen nach Letsitele mitgenommen. Das war für uns sehr praktisch, denn so mussten wir nicht zusammen packen. In dem kleinen Ort gibt es einen Spar und eine Metzgerei wo man notwendige Lebensmittel kaufen kann. Hier im Resort gibt es auch einen Laden aber da hat es nur ein sehr beschränktes Angebot.

Der Bus brauchte auch mal wieder ein bisschen Pfleg, die Antriebswellen mussten wieder einmal geschmiert werden und ein Wäschetag war auch noch geplant. Allerdings wurden zwei daraus, weil die Waschmaschine dauernd besetzt war. Für die Weiterreise haben wir unsere Winterbettwäsche „ausgegraben“, ist es doch nachts schon fast kalt.

Jeden Nachmittag laufen wir zum geheizten Pool und verbringen die Zeit im und am Wasser. Da ergeben sich auch immer wieder Gespräche mit anderen Gästen. So entspannen wir uns für die nächsten Tage in denen wir Etappen von 250 bis 440 Kilometern zurücklegen müssen. Bis Swakopmund sind es gut 2‘600 Kilometer. Den um 500 Kilometer kürzeren Weg durch Botswana wollen wir diesmal nicht nehmen. Es gibt auch dort viele Malariafälle und wir  haben mit der Prophylaxe aufgehört weil es uns damit nicht gut ging.  Deshalb wollen wir diese Region meiden.

Aber jetzt geniessen wir noch das warme „Lowveld“ Klima, knapp unter 30 Grad am Tag und Nachts etwa 15 Grad.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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