Ein wenig Luxus

2. bis 08.04.2017 Ballito

Den bewölkten Tag nutzen wir um einzukaufen, uns Kaffee und Kuchen zu genehmigen und einen kleinen Ausflug über Salt Rock bis zur Christmas Bay zu unternehmen. Letztere hatte aber nichts Weihnachtliches an sich. Keine Tannenbäume und Weihnachtsdekorationen weit und breit. Na dann, fuhren wir halt zurück zum Zeltplatz.

Jeden Morgen rückte  die Putzequipe vollausgerüstet aus.

Für Mittwoch hatten unsere Wetterprognose-Apps ausnahmsweise das gleiche vorausgesagt, nämlich schönes Wetter. Aber als wir erwachten war der Himmel grau und nach dem Frühstück war der Himmel immer noch grau. Es war Wäsche waschen vorgesehen und so kauften wir halt auch für den Tumbler ein Jeton. Aber leider wurden die Sachen nicht trocken und da haben wir, entgegen der hier gültigen Campingplatzvorschrift, eine Wäscheleine vom Auto zu einem Baum gezogen. Es hat auch keiner reklamiert. Als dann die Sonne doch noch kam trocknete auch die Wäsche und wir machten uns auf den Weg zum Strand.

Da für Donnerstag und Freitag schlechtes Wetter vorausgesagt wurde haben wir wieder einen kleinen Flitzer aus Korea gemietet und haben damit Umshlanga Rocks und Durban besucht. Als wir das Moses Madhiba WM Stadion besichtigen wollten hat es ziemlich geregnet so dass wir es auch nur durch die Windschutzscheibe fotografiert haben.

Am Freitag war dann das Wetter viel besser, darum sind wir noch einmal nach Durban gefahren. Nach dem Strand waren wir noch einmal beim Stadion und sind auch mit dem Bähnchen auf dem Bogen nach oben gefahren. Man hat von dort eine tolle Aussicht auf Durban, das Meer und die hügelige Umgebung.

Auch am Samstag war das Wetter  schön und wir gingen noch ein letztes Mal an den Strand. Als wir ankamen war die Flut gerade auf dem höchsten Stand und man musste nur wenige Meter ins Wasser laufen um von den Wellen von Kopf bis Fuss nass zu werden. Da man die Felsen auch heute nicht sehen konnte und die Wellen hoch und voller Wucht waren, trauten wir uns aber auch nicht weiter.

9. bis 10.04.2017 Ballito – Thula-Thula

Wer das Buch „Der Elefantenflüsterer“ gelesen hat, weiss dass wir uns einen Luxury Game Park geleistet haben. Nach dem wir dieses Buch gelesen hatten, war es beschlossene Sache dass wir, wenn möglich, bei unserer nächsten Reise durch Kawzulu-Natal dieses Thula-Thula besuchen würden.

Aber zuerst mussten wir bei schweisstreibenden 80% Luftfeuchtigkeit wieder mal packen. Und dann gings los Richtung Norden auf der N2 bis Empangeni, wo wir auf die  R34 abgiegen. Bald mussten wir aber auf die R253 wechseln die dann nicht mehr geteert war. Wir mussten mehrere provisorische Umfahrungen benutzen weil eine neue Strasse gebaut wurde. Als wir von einer dieser Umleitungen laut GPS abbiegen sollten war aber auch diese Strasse gesperrt. Über einen Umweg durch ein Dorf kamen wir dann aber doch noch zum Gate von Thula Thula. Kurz hinter dem Eingangstor mussten wir den Wagen auf einem Parkplatz abstellen Hier erwarteten uns „unsere“ Ranger Shandu und Kaya um uns und unser Gepäck zur Lodge zu bringen. Zuerst bestaunten und fotografierten sie noch unsern Bus.

In der Lodge angekommen wurde uns gleich nach dem Einchecken eine Menukarte gegeben wo wir unser Essen auswählen sollten. Wir dachten es geht um das Nachtessen, waren aber dann erstaunt dass man uns zu einem gedeckten Tisch auf der Terrasse bat. Obschon wir erst um halb zwei angekommen waren wartete noch ein 3- gängiges Menü auf uns.

Dann bezogen wir unser Häuschen das mit 35m2  etwa die  fünffache Wohnfläche unseres Nelson bot.

Der Nachmittags- Drive war immer um 16 Uhr und der Morning-Drive begann um halb sieben. Auf allen Trips waren Shandu unser Fahrer und Kaya der Beifahrer. Bei der ersten Fahrt waren wir nur drei Gäste auf dem Land Rover. Bei den anderen Fahrten waren wir bis zu neunt auf dem Safari Fahrzeug. Die Hauptattraktionen sind natürlich die aus dem Buch bekannten 30 Elefanten und die beiden Nashörner. Ausserdem gibt es noch viele andere Tiere. Unsere Ranger zeigten uns auch viele verschiedene Vogelarten deren Rufe sie perfekt nachahmen konnten.

Mabula der Showman

Lion’s Tail

Thambo the naugty boy

Thambo und Ntombi

Falltürspinne

Einen kleinen Film haben wir auch noch hochgeladen.

Die Bild Qualität lässt noch zu wünschen übrig, die HD Version werden wir zu einem späteren Zeitpunkt hochladen.

Wir können das Buch vom Elefantenflüsterer vom verstorbenen Lawrence Anthony sehr empfehlen. Auch der Besuch in der Lodge, die das älteste private Gamereserve im Zululand ist, war ein besonderes Erlebnis. Aber vor Allem wegen der netten Menschen und der vielen Tiere. Der Aufenthalt dort ist ziemlich teuer und für uns hat das Preis/Leistungsverhältnis nicht gestimmt. Sogar der Drink auf den Gamedrives wurde in Rechnung gestellt, ebenso die Flasche Wasser die wir im Zimmer vorgefunden. In andern Lodges sind solche Getränke inbegriffen. Das Essen war gut und reichlich, aber nicht unbedingt haute cuisine, wie auf der Homepage beschrieben. Im Vorfeld hatten wir im Internet Bewertungen gelesen welche unsere Meinung bestätigen. Die Gamedrives dauerten länger als zwei Stunden und wir erfuhren viel Wissenswertes über manche Tiere. Fast alle Gäste welche wir da kennenlernten, haben den Elefantenflüsterer und die anderen zwei Bücher des Gründers des Thula-Thula Parks gelesen. Davon lebt der Park.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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2 Antworten zu Ein wenig Luxus

  1. Catherine schreibt:

    Hoi zäme,
    hab schon lange nicht mehr bei euch reingeschaut und nun einiges zu lesen gehabt.
    Immer wieder spannend und erfrischend was ihr zu berichten habt.

    In wenigen Monaten wird auch unser Auto die Reise antretten nach Kapstadt.
    Peter nimnt es ende Oktober dort in Empfang und holt mich in Windhoek ab.
    Von dort geht es Richtung Vicfalls, Sambia, Tansania bis nach Nairobi, wo wir es vorerst einmal stehen lassen.
    Sechs Wochen werden wir unterwegs sein 🙂
    Ich hoffe euch geht es gut und geniesst es, hier herrschten die letzten Tage Schneewetter

    Äs liebs grüessli catherine

    • Swissnomads schreibt:

      Hallo Catherine

      Wir fliegen am 19. Juni 2017 von Windhoek aus wieder mal für ein paar Monate Heim.
      Im Septembet oder Oktober geht es aber wieder zurück Vielleicht sieht man sich.

      Herzliche Grüsse aus Mosambique

      Emanuel und Christine

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