Die Kwazulu-Natal Süd – und Nordküste rauf.

25. bis 30.03.2017 Ifafa Beach

Am ersten Tag sassen wir fast die ganze Zeit in unserem Vorzelt, es hat immer wieder geregnet, mal mehr mal weniger.

Zum Glück haben wir das letztes Jahr machen lassen. Im Verlauf der Nacht hörte es dann auf.

Der nächste Tag war zuerst bewölkt aber ohne Regen und dann kam die Sonne auch noch zum Vorschein. Wir machten einen Strandlauf. Der Sandstreifen war aber ziemlich schräg und zum Teil tiefsandig, was uns an laufen in Tiefschnee erinnerte.

Der Ifafa Caravan Park liegt nahe am Meer hinter der Bahnlinie, was eher selten ist an der Südküste. Schwimmen im Meer ist hier aber nicht möglich da es überall Felsen hat. Dafür gibt es einen grossen Tidal Pool, den wir fleissig benutzt haben. Dieser bekommt bei Flut frisches Meerwasser und ist dann bei Ebbe und Sonnenschein auch ein wenig wärmer.

Auf dem Camping gibt es eine „Boiler Time“. Nur von 7:30 – 09:00 und 16:00 – 20:00  gibt es heisses Wasser. Diese Art von Warmwasser Rationierung hatten wir bis jetzt noch nie. Dass es manchmal kein, oder zu wenig Wasser hat kam auch schon vor, aber dieses System ist uns neu. Es klappte dann auch nicht immer, manchmal mussten wir eine Angestellte bitten den Boiler einzuschalten. Dafür hatten wir den ganzen Campingplatz und dessen Infrastruktur bis auf zwei Tage für uns alleine.

Aber auch die Affen, die kleineren Meerkatzen, hatten wir für uns ganz alleine. Lange gelang es Emanuel sie mit der Steinschleuder auf Distanz zu halten. Eines Tages schlichen zwei hinter Christines Rücken in den Bus und haben alle Früchte aufgefressen oder angebissen. Na dann Mahlzeit.

An den meisten Tagen zogen Wolken vorbei, aber die Sonne schien auch immer wieder und es war sehr warm.

Die zwei letzten Tage waren wir nicht mehr alleine, es kamen nach und nach 8 Erwachsene und vier Kinder. Es war eine Gruppe von Freunden oder Familienangehörigen und sie waren eher unfreundlich. Bis auf einen etwa zehn jährigen Jungen sprach keiner mit uns, gegrüsst wurden wir von den meisten auch nicht. Als dann die Affen bei ihnen Brot und Äpfel klauten, waren wir fast ein wenig schadenfreudig. Nur ein kleines bisschen.

Am letzten Tag genossen wir bei wolkenlosem Himmel nochmal ausgiebig den Tidal Pool.

Vor dem Campingplatz gab es einen kleinen Laden mit dem notwendigsten und eine Metzgerei und ein Restaurant. Schliesslich war unser Kühlschrank aber ziemlich leer und deshalb entschieden wir uns am letzten Abend im Restaurant zu essen. Es gab Fisch an einer „tangy sauce“  und ein Calamari mit der selben Sosse. Ein kulinarischer Höhenflug war es nicht gerade, dafür war die Bedienung nett.

31.03.2017 Ifafa Beach – Ballito

Ohne dass es unseren nicht gerade überfreundlichen Nachbarn auffiel verliessen wir unseren Platz. Eine der Receptionsdamen kam aber aus dem Büro und verabschiedete uns umso freundlicher. Ein netter Platz trotz der komischen Warmwasserzeiten, und wir könnten uns vorstellen wieder hierher zu kommen.

Den ganzen Weg fuhren wir auf der N2 ohne Halt bis Ballito. Die Strasse führt weiträumig um Durban herum, wo ein grosses Verkehrsaufkommen herrschte. Da die Autobahn teilweise vierspurig ist kamen wir aber gut voran. Als dann ein Stück der N2 mautpflichtig wurde, nahm der Verkehr aber deutlich ab.

Gleich nach der Autobahnausfahrt kommen zwei grosse Einkaufzentren. Wir füllten unsere Vorräte auf und ein bisschen „lädelen“ musste natürlich auch sein.

Auf dem Dolphine Holiday Resort hatten wir schon per E-Mail einen Platz für die nächsten 10 Tage reserviert. Da an diesem Tag die Osterferien begannen wollten wir auf Nummer sicher gehen.  Allerdings ist der Preis in dieser Zeit so hoch, dass der Platz schon letztes Jahr nicht ausgebucht war. Mit ZAR 690/Tag ist es der Höchste den wir je in Südafrika bezahlt haben. Nur im namibischen Erindi kostete es mit N$ 890 noch mehr. Wir konnten von 108 Plätzen aus 13 einen auswählen.

Wir wurden gleich von einem Gärtner freundlich begrüsst, der uns, respektive unseren Bus, gleich erkannt hat. Schliesslich sind wir zum schon zum vierten Mal hier. Das letzte Mal hat er uns geholfen die Marquise aufzustellen, weil Christine mit dem gegipsten Arm etwas behindert war. Diesmal wollte er auch wieder helfen und als Christine anstalten machte ihren Beitrag zu leisten, meinte er „No Madam you must rest!“ Sein Name ist Siyabonga und das heisst Danke.

01. und 02.04.2017 Ballito

Der Himmel war an diesem Tag etwas bewölkt aber es war warm und die Luft  sehr feucht. Als wir einen Spaziergang zum Meer machten und dort auf der Uferpromenade Richtung Süden liefen kamen wir ganz schön ins Schwitzen. Wir stellten fest dass der Strand ganz anders aussah als in den letzen Jahren. Stürme hatten seit unserem letzten Besuch viel Sand weggespült, es waren viel mehr Felsen zu sehen, und Zugänge wie Holztreppen waren weggerissen.

Im Pool des Campingplatzes konnten wir uns dann abkühlen.

Am Sonntag gingen wir zum Strand, aber da der Sand fehlte musste man zwischen Felsen ins Wasser laufen. Wenn Wellen kamen musste man warten bis man sie wieder sah. Danach kam ein Stück ohne Steine unter der Wasseroberfläche, aber weiter draussen hatte es dann wieder ziemliche Brocken. Irgendwie nicht so richtiger Badespass. über Lautsprecher wurde vor Blue Bottles im Wasser gewarnt und man konnte schreiende Kinder hören die bei den Rettungsschwimmern verarztet wurden.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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6 Antworten zu Die Kwazulu-Natal Süd – und Nordküste rauf.

  1. Sylvia schreibt:

    huhu,
    😂
    Liebs Grüessli 🤗😘

  2. Alfred und Margrit Zeller schreibt:

    Dieser Tidalpool sieht super aus! Geniesst RSA und schöne Ostertage. Lg von uns

    • Swissnomads schreibt:

      Hallo Zäme
      Ostern ist ja hier keinen grosse Sache ausser das Schulferien sind. Aber Nächstens gönnen wir uns etwas besonders, mehr verraten wir noch nicht.

      Herzliche Grüsse
      Emanuel und Christine

  3. Annemarie Berger schreibt:

    was was ich bin sehr gespannt zum Glück ist Ostern schon . Happy easter bye bye, Annemarie

  4. Annemarie Berger schreibt:

    Oh je das wörtli bald hat der Osterhase versteckt. Am grün Donnerstag helfe ich in der Alterssiedlung (Domicil Baumgarten) 200 Eier färben.

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