Von Kapstadt nach Port Elizabeth Teil 2

27.02.2017

Nach dem tollen Frühstück ging es als erstes zu den Boulders Pinguinen. In wenigen Minuten waren wir auf dem Parkplatz und kurz darauf beim ersten Eingang. Hier läuft man auf Holzstegen und sieht die Brillenpinguine von oben. Man kann sie beobachten wie sie schlafen, sich und den Partner putzen, Nest bauen, zum Meer watscheln und ihr Ei gegen die Möwen verteidigen. Dabei sind sie leider nicht immer erfolgreich.

Beim zweiten Weg kommt man bis zum Strand hinunter und kann sie hier aus der Nähe anschauen. Julia und Jan sind dann noch unter und über die Felsen gekraxelt um noch weitere Pinguine zu sehen.

Als wir wieder zum Parkplatz zurück liefen kamen uns ganze Besucherscharen entgegen, zum Glück waren wir relativ früh da.

 

In Kalk Bay fanden wir wieder keine Parkplätze für unsere beiden Fahrzeuge, so fiel die Besichtigung aus. Schade, denn der Ort hat einige interessante Geschäfte und Lokale zu bieten.

Nach Muizenberg fuhren wir eine Zeit lang am Meer entlang, vorbei an den riesigen Townships Mitchels Plain und Khayelitsha. Ab Gordons Bay nahmen wir wieder die Küstenstrasse. In Hermanus machten wir eine Pause, schauten uns den Alten Hafen und die Skulpturen an der Uferpromenade an.

Wale sahen wir um diese Jahreszeit natürlich keine, und die Dassies waren auch nicht am gewohnten Platz.

Die letzten 40 Kilometer bis Gansbaai hatten wir dann auch bald geschafft. Die etwas hyperaktive Besitzerin des Guesthouse White Shark in Kleinbaai zeigte uns die Zimmer, welche gut eingerichtet waren, und empfahl uns das auf der anderen Strassenseite liegende Great White Restaurant. Dort kann man ein an der Decke hängendes Wal-Skelett bestaunen. Der Kellner war routiniert aber wohl neu in diesem Lokal und er kannte offensichtlich die Speisekarte noch nicht auswendig. Das Essen war ausgezeichnet.

28.02.2017

An diesem Tag war Hartenbos unser Ziel und somit die längste Etappe zu fahren. Unser erster Halt war Elim, der ehemaligen Herrnhuter Mission welche für Coloureds (Mischlinge) gegründet wurde. Hier wurde in den letzten Jahren sehr viel renoviert und restauriert, Strassen neu gepflastert und Bäume gepflanzt. Bekannt ist der Ort für die Reetdächer, die hier noch zu sehen sind. Die Dachdecker des Ortes sind überall sehr gefragt, da das Handwerk nicht mehr viele ausüben. Wir warfen auch noch einen Blick in die Kirche, die Wassermühle sahen wir nur von aussen. Zwei Tanksäulen aus früherer Zeit fanden wir auch noch.

Weiter ging‘s nach Bredasdorp wo wir den Kerzen- und Keramik-Laden Kapula besuchten. In Swellendam machten wir in einem gemütlichen Gartenrestaurant gegenüber der Kirche eine Mittagsrast. Danach ging es weiter Richtung Hartenbos, wo wir dann schliesslich nach fünf Uhr ankamen. Im Block E hatten wir beim letzten Besuch bereits einen grossen Platz gebucht, auf dem wir beide Fahrzeuge locker aufstellen konnten. Nachdem wir unsere „Wagenburg“ aufgestellt, einen Strandspaziergang gemacht und ein wenig ausgeruht hatten, gingen wir für das  Nachtessen ins nahe Ocean Basket. Das Essen war gut nur dass die Belegschaft vor neun Uhr bereits anfing die Stühle zu stapeln und den Boden zu kehren, verbreitete nicht gerade eine gemütliche und gastliche Atmosphäre.

01.03.2017

Das Tagesmoto lautete: „Tag zur freien Verfügung“. Es wurde am Strand gelaufen, relaxt, geschwommen, dies und das erledigt. Ein bisschen Arbeit war auch noch dabei.

 02.03.2017

An diesem Tag legten wir mit nur 20km die kürzeste Strecke zurück. Deshalb liessen wir uns Zeit mit dem zusammenpacken. Als nächstes war in dem Privat Game Reserve Botlierskop Gamedrive und Übernachtung vorgesehen. Einchecken ist normal ja erst um zwei und die Sundowner Game Drives starten in der Regel erst um fünf.  Nicht aber in Botlierskop. Als wir kurz vor 3 ankamen wurde uns mitgeteilt, dass die geführte Tour in 15 Minuten anfängt. Noch schnell die Foto- und die Filmausrüstung schnappen, einchecken und schon ging es los.

Ein Besuch des Addo Elephant Park am Schluss der Reise war von Anfang an geplant. Da wir aber aus Erfahrung wissen, dass dort vor allem Elefanten zu sehen sind, wollten wir den drei J’s während ihrer ersten Afrikareise etwas mehr bieten. Im Botlierskop Privat Park konnten sie einiges von dem sehen, was Afrika an Tierleben zu bieten hat. Auf einer geführten Fahrt machten wir viele Fotos. Hier eine kleine Auswahl.

Übernachtet haben wir im Tented Camp, mitten in der Natur, Luxus pur!

02.03.2017

Unser Ziel Plettenberg war nicht sehr weit entfernt, so blieb uns Zeit in Wilderness von der N2 abzubiegen und hinauf zu der 4 Passes Road zu fahren. Darunter darf man sich nicht eine Alpenpassstrasse vorstellen, denn sie führt umgekehrt hinunter zu kleinen Flussläufen.

Eine nur teilweise geteerte Strasse führte durch eine oft dicht bewachsene Landschaft. An den Naturstrassen hatten unsere jungen Begleiter Freude. So ging es uns früher auch, aber nach ein paar Tausend staubigen Kilometern können wir uns nicht mehr so stark begeistern.

In Knysna machten wir noch einen Lunchstopp und erreichten dann bald einmal Plettenberg wo wir bei Lutz Pinkepank im gleichnamigen Gästehaus wohnten.

Sundowner auf der Terrasse des Beacon Island Hotels. Leider kamen heute keine Delfinevorbei.

Nachtessen in unserem Lieblingsrestaurant in Plett, dem Nguni.

Ende des zweiten Teils.

Fortsetzung folgt.

Auch dieser Beitrag enthält Bilder der drei J‘s

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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