Ein Platz am Meer

02.01.2017 Kuilsrivier

Wir konnten ausschlafen, weil der Himmel bewölkt war und sich damit unser „Pennhaus“ nicht so erhitzt hat wie am Vortag.

Unternommen haben wir nichts mehr, ausser dass Christine gewaschen hat und Emanuel den kleinen Flitzer zu Europcar an den Flughafen gebracht hatte. Lukas ist mit seinem Wagen voraus gefahren und hat ihn (Emanuel, nicht den kleinen Flitzer) dann wieder zurückgebracht. Einfach toll diese Hilfsbereitschaft.

03. und 04.01.2017 Kuilsrivier – Gansbaai

Auf dem Weg nach Hartenbos haben wir, wie schon oft, bei Matia und Walter einen Zwischenhalt auf ihrer Farm gemacht. Da blieben wir zwei Nächte. Am zweiten Tag besuchten wir mit Matia Hermanus. Die Damen machten einige Besuche in Kleidergeschäften ohne etwas Passendes zu finden.

Einen Abstecher zur Kleinriver Käserei machten wir auf dem Rückweg auch noch auf. Hier bekommt man gut gelagerten Käse, was in Südafrika noch relativ selten ist.

Auf dem Heidehof war Laureen zu Besuch. Sie ist die Tochter einer Farmangestellten und verbrachte einen Teil ihrer Schulferien hier. Am Anfang war sie etwas schüchtern und traute sich nicht mit uns Englisch zu sprechen. Aber nach und nach taute sie auf und machte sogar Spässe mit uns. Am zweiten Abend kochte Christine für alle das kapmalaische Bobotie. Komischerweise kannten nur wir das Südafrikanische Gericht.

05.01.2017 Gansbaai – Hartenbos

Wir verabschiedeten uns von Matia, Walter und Laureen. Die Kleine war richtig traurig. Unsere Freunde wollten auch dass wir unbedingt wieder kommen.

 Die gut 300 zu fahrenden Kilometer führten uns über Elim, wo wir sahen, dass eines der alten Häuser traditionell neu mit Reed gedeckt wurde.

Allerdings gibt es auch Hausbesitzer die ihr Domizil mit Wellblech decken, was vermutlich billiger ist.

In Bredasdorp besuchten wir den Kapula Candels Laden, wo man nicht nur Kerzen verkauft, sondern auch schönes Geschirr. In Swellendam füllten wir noch den Benzintank. Wir kamen gut vorwärts weil der Rückenwind Nelson über die vielen Steigungen unterstützte.

In Hartenbos angekommen, checkten wir zuerst im Büro vom ATKV ein und gingen dann Einkaufen. Auf dem Campingplatz war viel los und nur vereinzelte Plätze waren noch frei. Wir hatten schon vor etwa zwei Monaten gebucht und leider keinen Platz mit direkter Meersicht bekommen. Bis etwa Mitte Januar ist schliesslich Hochsaison. Es war bedeckt und nieselte ein wenig, deshalb montierten wir die beiden Seitenwände unserer Markise auch noch.

06. bis 09.01.2017 Hartenbos

Gegen Morgen ist  das Nieseln für kurze Momente in Regen übergegangen und der Wind wurde immer stärker, also montierten wir auch noch die Front unseres Vorzeltes. Der Wind zerrte heftig an unserm Vorbau, zweimal fiel die Mittelstange herunter. Zum Glück sass gerade keiner drunter. Emanuel bastelte mit Rohrschellen, Klettbändern und einer Wäscheleine eine Vorrichtung, damit sie hielt. Der Regen liess im Lauf des Tages  nach aber der Wind blies bis in die Nacht ziemlich heftig. An diesem Tag verliessen einige Gäste den Campingplatz. Aber am nächsten Tag kamen schon  wieder ein paar. Allerdings blieben doch mehr Plätze leer  als bei unserer Ankunft frei waren.

Wir machten einen Spaziergang zum neuen Ladencenter des Resorts. Es war kaum wieder zu erkennen. Seit unserem letzen Besuch vor etwa 10 Monaten, wurde sehr viel Altes abgerissen und Neues gebaut.

Der Wind blies bis spät in die Nacht.

Am Tag darauf war es wieder schön und fast kein Wind, so dass wir die Frontwand wieder entfernen konnten. Später frischte der Wind wieder auf aber nicht gar so heftig wie am Vortag.

Da die Sommerferien langsam zu Ende gehen, verliessen viele Gäste mit Kindern das Resort. Deshalb liefen wir am Montag zum Campingplatzbüro und fragten ob wir auf einen der leeren Plätze mit Meersicht wechseln könnten. Das wäre nur bis zum 15. möglich gewesen. Wir wollten aber nicht zweimal umziehen, darum blieben wir auf Platz 69.

Jeden Morgen haben wir die Frontwand entfernt und am Abend wieder angemacht.

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Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika zu "erfahren". Wir machen aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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