Immer noch Mountain Breeze

18. bis 24.02.2016 Stellenbosch

Täglich besuchten uns Jean und sein Bruder Hugo, wir schenkten ihnen zwei aufblasbare Wasserbälle mit denen sie sich im Pool vergnügen konnten. Am Vortag warfen sie sich eine halb gefüllte Wasserflasche zu. Sie interessierten sich auch für die Spiele auf unseren Tabletts. Die meisten waren weniger nach ihrem Geschmack, auf Jean’s Smartphone befanden sich eher Jump and Run Games installiert.

Am Sonntagnachmittag verabschiedete sich die Familie von uns, Jean war sehr traurig, dass er nicht auf dem Camping bleiben konnte.

An diesem Abend fand das Konzert in der Oude Libertas Arena statt. Wir fuhren am späten Nachmittag dort hin und konnten Rasensitzplätze für 100 Rand kaufen. Es war auch möglich gleich einen Platz mit unseren Stühlen zu reservieren. Nur hatten wir dummerweise unsere Stühle auf dem Camping stehen lassen. Unseren Besucherstuhl hatten wir aber im Bus. Mit diesem und einer Wolldecke haben wir unsere Plätze ganz oben gekennzeichnet.   Danach fuhren wir zurück zum Campingplatz um den zweiten Stuhl zu holen. Die Zeit bis zum Konzert verbrachten wir in Stellenbosch. Gegen viertel nach 7 fuhren wir zurück zum Amphitheater. Dort konnten wir der letzten Probe des Orchesters und des Chores zuhören. Es wurden kurze Abschnitte aus Beethovens 9. Symphonie geprobt. Hinter uns hatten es sich einige Gruppen auf Decken gemütlich gemacht und Picknickten fröhlich und manchmal auch etwas laut. Das störte den Dirigenten, aber sein Aufruf zur Ruhe kam bei den Lärmenden nicht an.

Im ersten Teil des Konzerts spielte das Kapstadt Symphonieorchester die Unvollendete von Schubert. Nach der Pause wurde Beethovens Ode an die Freude aufgeführt. Es war fantastisch, wir hatten schöne Plätze, mit Blick auf Orchester und Chor, gute Akustik und es war einfach nur schön.

Am Montag machten wir bei den GPS-Karten Machern Tracks4afrika einen Besuch, um die neuste Version zu besorgen. Wir mussten dann mit Bessie noch für ein Fotoshooting herhalten.

In Franschhoek waren wir auch, sogar zweimal. Im Leder Geschäft von Carol wurden herzlich begrüsst. Trotz der vielen Menschen die durch ihren Laden laufen erkennt sie uns immer gleich wieder und sie nimmt sich immer Zeit für einen ausgedehnten Schwatz.

Eigentlich wollten wir an diesem Tag zur Babylonstoren Farm, sind aber einmal falsch abgebogen. Nach dem wir uns in Franschhoek erkundigt hatten, mussten wir feststellen dass wir völlig falsch waren. Wir machten uns also auf den (richtigen) Weg. Babylonstoren ist eine Weinfarm und es gibt einen sehr grossen, schönen Garten mit allerlei Zier- und Nutzpflanzen, sowie ein Restaurant und einen Farmstall, wo man die dortigen Produkten essen, bezw. kaufen kann.

Drei Tage später fuhren wir noch einmal zu Carols Lederladen, weil das gekaufte Portemonnaie nicht so richtig brauchbar war. Die Fächer für Karten waren zu eng.  Carol zeigte uns, dass man die Karten beim ersten mal nur etwas rein murksen muss, und dann weitete sich das Leder aus. Zurück zum Camping fuhren wir über den Franschhoek Pass und am Theewaterkloof Dam vorbei, den wir noch nie mit so wenig Wasser gesehen haben. Wir hatten zwar diese Wochen ganz wenig Regen, aber das war gar nichts, die Region leidet unter Wasserknappheit. Hier war es ziemlich bewölkt und als wir in Grabow tankten, waren wir mit Shorts und T-Shirt etwas underdressed.

Da im Februar Verwandte aus Deutschland kommen, waren wir auch mit dem Buchen von Unterkünften und Campingplätzen beschäftigt. Das ist zum Teil nicht ganz einfach wenn man für fünf Leute Platz finden muss.

Sonst gab es noch Waschtage, einkaufen, lesen und für diesen Blog schreiben.

Wir haben nun schon dreimal unseren Aufenthalt hier verlängert aber bald soll es dann doch weiter gehen.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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