Chillen auf dem Campingplatz

12. bis 17.11.2016 Stellenbosch

Für das Wochenende war kälteres Wetter gemeldet, so um 20 Grad. Das hört sich vielleicht nicht so schlimm an, aber wir sind halt wärmere Temperaturen gewöhnt. Zudem wird es am Abend sehr kühl und der Wind macht es auch nicht angenehmer. Das hört sich sicher nach jammern auf hohem Niveau an. Aber wir leben schliesslich draussen und da erlebt man das halt anders.

Am Wochenende kamen zwei Familien aus dem nahen Brakenfell mit drei Buben auf den Campingplatz. Der eine heisst John und er hat uns quasi adoptiert. Er kommt immer wieder bei uns vorbei und zeigt uns seine Schätze, zum Beispiel die Stecken welche er hier im Pinienwald findet. Er zeigt uns wie er damit auf die Jagd nach wilden Tieren geht. Leider hat es hier ausser Eichhörnchen nichts zu jagen und diese sind ihm auch zu schnell. Seine Muttersprache ist Afrikaans aber in der Schule lernt er auch Englisch. Wenn er ein Wort nicht weiss sagte er es in Afrikaans und wir finden dann raus was er meint, weil vieles ähnlich ist wie Deutsch. John heisst eigentlich Jean aber auch das hat er für uns übersetzt.

Am Sonntag haben Johns Eltern beschlossen mit den beiden Buben der anderen Familie noch länger auf dem Campingplatz zu bleiben. Der Vater bringt die Jungs morgens früh zur Schule in Brackenfell, geht dann an die Arbeit und am Abend kommen sie alle wieder zurück.

An einem Morgen war es auf dem Campingplatz ziemlich stark bewölkt, so beschlossen wir nach Gordons Bay zu fahren. Dort liefen wir auf einem Strandweg am Meer entlang. Zu Beginn war es recht windig aber in der hintersten Ecke fanden wir eine windgeschützte Bank, wo wir ein Moment sassen und einem Fischer zusahen der nichts fing. Vielleicht lag es an dem Jungen, der neben ihm stand und Steine ins Wasser warf.

Dann wurden die Tage zum Glück wieder wärmer. An einem windstillen Tag erreichte das Thermometer sogar 30 Grad. Dann ist es auch schön im Pool des Campingplatzes. Zwischendurch machten wir im Ort Strand mal einen Beachwalk. Der Wind ist dort aber immer sehr stark, so dass die Beine sandgestrahlt wurden und uns auf dem Rückweg die Zähne knirschten.

Auf dem Weingut Dornier waren wir natürlich auch, zum Tapas  essen. What else? Wie der Clooney sagt.

Abends kam John zu uns mit einer kleinen Werkzeugkiste und zeigte uns seine Klappmesser-Sammlung. Er führte uns jedes einzelne stolz vor.

An einem warmen aber windigen Tag fuhren wir nach Somerset West weil wir Flickzeug für unsere Markise suchten. In den Outdoor-Läden wollten sie uns zu einem Zeltmacher schicken, der das reparieren kann. Christine fand, da könne sie gerade noch zum Haare schneiden gehen. Sie bekam erst für 3 Stunden später einen Termin und so fuhren wir zum Hafen von Gordons Bay. Am Ende der Hafenmauer war der Wind so stark, dass man fast befürchten musste ins Wasser gefegt zu werden.

Gordons Bay

Gordons Bay

Gordons Bay

Strand

Danach machten wir in Strand noch einen Strandspaziergang und dann war es schon Zeit für den Frisör.

Die geplanten 3 Tage haben wir noch um eine Woche verlängert, da wir hoffen am Sonntag in Stellenbosch ein Konzert  besuchen zu können. Es ist ausgebucht, aber wir wollen es trotzdem versuchen. Es ist open air und auf dem Rasen sind mitgebrachte Stühle erlaubt, sofern Platz ist.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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