Camping-Enten

19. bis 26.10.2016 Rondeberg

Eigentlich hatten wir geplant nur zwei Nächte zu bleiben, aber schon bald beschlossen wir, erst am Montag weiter zu ziehen. Das Wetter im Süden und an der Küste ist immer noch zu kühl und windig. Zwischendurch mussten wir nach Clanwilliam, um unsere Vorräte aufzustocken. Vor dem Spar war, wie immer viel los. Freitag ist auch Zahltag und eine Menge Leute lungerten auf dem Trottoir herum, so dass mit dem Einkaufswagen fast kein Durchkommen war. Von irgendwoher kam laute, fetzige Musik und eine nicht ganz nüchterne Dame tanzte dazu auf der Strasse.

Während Christine unsere Einkäufe einräumte kam eine Südafrikanerin und wollte mal wieder alles über den Bus, uns und unsere Reisen wissen. Sie hätte uns gerne noch zu sich eingeladen.

Nebel über dem Stausee, am Morgen um halbsieben.

Einen Spaziergang zur Stauseemauer machten wir auch noch. Bis ganz zur Mauer konnten wir nicht, etwas oberhalb war ein Stacheldraht bewehrter Zaun und das Tor war abgesperrt.

Freitag kamen einige neue Gäste auf den Campingplatz denn am Wochenende fandein Fischerwettbewerb statt.  Der Andrang hielt sich dann aber in Grenzen, etwa ein Dutzend Plätze waren belegt. Also nichts im Vergleich zu dem was wir hier an zwei Weihnachten erlebt hatten. Am Montag waren wir die einzigen Camper. Da hatten wir bereits beschlossen bis am Freitag zu bleiben.

Christine hatte sich schon vor dem Antritt der Reise entschlossen, aus Kostengründen in Südafrika einen Zahnarzt aufzusuchen. Von Claudia Brehm, bei der wir dieses Jahr über die Ostertage eine kleine Wohnung gemietet hatten, erhielten wir per Mail die Telefonnummer ihres Zahnarztes, an den sie schon häufiger Gäste „überwiesen“ hatte. Dort bekamen wir auch gleich einen Termin für die nächste Woche. Bei Claudia konnten wir die schnuckelige Wohnung ab Freitag buchen. Das macht es für und einfacher, da wir nicht jedes Mal den Bus reisefertig machen müssen.

Also blieben wir noch bis zum nächsten Freitag in Rondeberg. Die Tage verbrachten wir mit lesen, schreiben, im kalten See und im Pool baden, was bei einer Lufttemperatur von zeitweise 38 Grad sehr angenehm ist.

Des Öfteren besuchen uns die Camping-Enten. Eigentlich sind es acht, aber dieses Mal sieht man sie meist nur zu dritt oder zu fünft. Sie scheinen sich seit unserm letzten Besuch hier zerstritten zu haben. Als an einem Abend beide Gruppen in den Teich wollten, gab es eine wilde Jagd mit viel Gezeter. Wenn sie zu uns kommen, schnattern sie die längste Zeit um uns herum. Manchmal ruhen sie sich auch im Schatten unter unserm Bus aus.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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