Oster-Stress

18. bis 25.03.2016 Kuilsriver Avatara Camping

Am Freitagmorgen rief Emanuel bei Christys an um zu fragen ob unser Vorzelt fertig ist. Der Chef war nicht da und der Mitarbeiter wusste nicht so genau Bescheid. Am Mittwoch hatten wir in der Nähe des Zeltladens ein Stück Schaumgummi bestellt um unseren Lattenrost etwas zu optimieren. Er hing leider ein bisschen durch. Wir beschlossen den Schaumstoff zu holen und dann bei Christys, gleich um die Ecke, noch einmal nachzufragen. Lennox war dann selber da und sagte wir könnten in etwa einer knappen Stunde das Vorzelt am Bus testmontieren. Da es knapp vor elf war, vereinbarten wir um eins wieder zu kommen.

Wir machten uns auf den Weg nach Muizenberg wo wir die Zeit am Strand in der Sonne beim Beobachten der Wellensurfer verbrachten.

Zurück in Diepriver wurde das Zelt zum Test montiert. Die Seitenwände waren nur mit Klett an den Aluminiumstützen zu befestigen, was die ganze Geschichte bei windigem Wetter und Regen undicht machen würde. Mit dem Zeltmacher vereinbarten wir, dass sie dort am Dienstag  Reisverschlüsse einnähen.

Auf Campingplatz haben wir dann das Vorzelt aufgestellt. Natürlich ging das noch nicht so fix, aber wenn wir das 50x gemacht haben können wir`s.

Dann kam der Härtetest: in der Nacht auf Samstag regnete es und auf der Marquise sammelte sich  ziemlich viel Wasser, da der Stoff in der Mitte durchhängt.  Da müssen wir am Dienstag  bei Christys auch noch eine Lösung finden. Für Christine war Waschtag angesagt und Emanuel schob das Stück Schaumgummi unter den Lattenrost. Unser Nachbar Chris Smith hielt ihn auch auf Trab mit seinen diversen GPS Problemen.

Am Sonntagnachmittag durften wir wieder an den alten Platz zurück, weil die Stammgäste aus Europa seit Donnerstag noch immer nicht da waren. Das ist unser Glück denn nun können wir hier auch über die Ostertage bleiben.

Am Abend fuhren wir zum Weingut Dornier Tapas essen. Von der freundlichen Bedienung  wurden wir (nicht das Auto!) wieder erkannt und freudig begrüsst. Es war fein wie immer. Zwischendurch  hat es ein bisschen geregnet und wir konnten ein tolles natürliches „Lichtspektakel“ beobachten.

Auf dem Zeltplatz haben wir dann nur noch das Verdeck montiert und kaum waren wir fertig hat es kurz wieder  geregnet.

Am frühen Morgen regnete es dann noch einmal aber dann etwas länger.

Der Tag der Menschenrechte ist in Südafrika an diesem Montag ein Feiertag. Wir  wollten gerade nach Strand fahren, als plötzlich die Stammgäste doch noch eintrafen. Also hiess es Platz räumen. So ein Mist, das packen war ja noch eins aber damit hatten wir keinen Platz für die Ostertage. Wir waren nicht gerade erfreut und unser Nachbar Chris war gar nicht einverstanden wie man uns behandelte. Er versprach am nächsten Tag mit dem Besitzer des Campingplatzes zu sprechen. Er war der Meinung dieser müsste uns nun irgendwo unterbringen. Irgendwie habe sie hier die Buchungen nicht im Griff, schon am Freitag gab es auf einem anderen Platz eine Überschneidung.

Die nächsten Tage waren dann ziemlich hektisch. Wir fuhren mehrmals nach Diepriver um das Vorzelt noch etwas verbessern zu lassen und mussten dann noch einen Campingplatz respektive, eine Unterkunft zu finden. Schliesslich war am Mittwoch bei Christys alles nach unseren Wünschen erledigt, und in Blaubergstrand fanden wir eine möblierte Wohnung für die Ostertage. Zur Not hätten wir auf dem eigentlich ausgebuchten Avatara Camping bleiben können, aber noch weiter von den Toiletten entfernt und ohne Stromanschluss. Da die Wettervoraussage für Samstag/Sonntag tiefere Temperaturen und Regen meldete sind wir wohl mit einem Dach über dem Kopf besser dran.

Wir sind dann am Donnerstag nach Blaubergstrand umgezogen, aber nicht ohne uns noch von Chris, Marie, Annemarie und Ken zu verabschieden. Da wir keinen blassen Schimmer hatten wie die gemietete „Endless Summer“ Wohnung aussah, waren wir sehr gespannt was uns erwarten würde. Wir waren positiv überrascht, wie schön es hier  war. Claudia Brehm hat uns sehr freundlich empfangen und alles gezeigt und erklärt. Einfach Super.

Das schöne Wetter am Karfreitag haben wir für einen Besuch an der Kapstadter Waterfront genutzt. Zum Glück waren wir schon früh dort und mussten nicht lange Parkplatz suchen. Am Nachmittag waren sehr viele auf die gleiche Idee gekommen. Anschliessend machten wir noch einen kleinen Umweg über Camps Bay.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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