Keine Leiche im Kofferraum!

12. bis 17.03.2016 Avatara Camping Kuilsriver

Samstag bleiben wir auf dem Camping und kühlten uns zwischen durch im Pool etwas ab. Den Einheimischen (mehrheitlich pensioniert) war das Wasser wohl zu frisch, denn wir hatten wie immer den ganzen Pool für uns.

Am Sonntag besuchten wir den Markt auf der Weinfarm Blauklippen, wo wir wieder Käse kauften. Hier gibt es einen Stand mit ausgesuchten Produkten aus Südafrika. In den Supermärkten gibt es meistens nur den „Schnellkäse“ wie Emanuel ihn nennt. Die Milch kommt in die Fabrik und kurz darauf der Käse in den Laden. Das schmeckt da so wie der Diät-Käse in der Schweiz, also kaum bis null Geschmack und Konsistenz gummig.

Anschliessend fuhren wir noch nach Franschhoek. Hier konnte Christine ihre bei Tsonga letztes Jahr gekauft, defekte Handtasche gegen eine andere eintauschen. Zwei Nieten waren schon nach kürzester Zeit abgefallen. Das ganz lief völlig unkompliziert ab, obschon wir keinen Einkaufsbeleg hatten. Zudem bekam sie noch ohne Aufpreis ein besseres Modell, weil gerade Sommerschlussverkauf ist.

Am Montagmorgen hat uns Lennox, der Chef von Christys angerufen und uns den Preis für die neue Marquise mitgeteilt. Dieser ist mit etwa Fr. 500 OK und der Zeltmacher kann mit seiner Arbeit anfangen.

Mit Susanne Florin vom Gut Richthofen hatten wir schon in Swakopmund ein gemeinsames Nachtessen in Kapstadt vereinbart, da sie geschäftlich ein paar Tage hier zu tun hatte. Deshalb fuhren wir am Dienstagabend zu ihrer Unterkunft in Green Point. Von da fuhr sie uns in ihrem Mietwagen in die Docks. Wir hatten uns auf ein Fischlokal geeinigt und sie hatte einen kleinen Flyer mit Strassenkarte zum Lokal „ Panama Jack`s“. Da sie auch noch nie dort war, ging die Sucherei los. Unser GPS wollte sie nicht mitnehmen und die Strassennamen waren auf dem Flyer kaum bis gar nicht zu lesen. Wir fragten uns aber durch und kamen schliesslich zu einer Sicherheitskontrolle, wo die Security-Dame in den Kofferraum schauen wollte. Auf Susannes Frage erklärte sie, dass sie, seitdem ein Leiche in den Docks deponiert wurde, in jeden Kofferrraum schauen müssten. Wir fanden das sehr witzig und die Dame lachte mit.

Das Restaurant, eine Baracke und ziemlich „urchig“, ist sehr zu empfehlen. Essen und Service sehr gut. Wir teilten uns eine Seafood Platter. Es gab in einer grossen Pfanne mit reichlich Meeresfrüchte, Langustinen, Prawns, Muscheln, Kalamaristreifen, Kingklip und Reis. Dazu noch vier verschiedene Saucen. Es war lecker aber wir schafften nicht alles. Auf dem Weg raus aus der Sicherheitszone wurde der Kofferraum wieder inspiziert. Ob sie wohl befürchten, dass man eine Leiche wieder herausschmuggeln könnte haben wir nicht gefragt. Mit einem feinem Eis in der Nähe von Susannes Unterkunft beschlossen wir den gemütlichen Abend und machten uns auf den „Heimweg“.

Am Mittwoch brachten wir den Bus zu Christys damit die Kederschienen montiert wurden. Zuerst musste aber die Fiamma Store entfernt werden. Leider hatte der, der sie montiert hatte, nicht damit gerechnet, dass man sie wieder entfernen möchte. Zwei im Storenkasten versteckte Schrauben und die noch besser versteckten Muttern erschwerten die Demontage. Emanuel hatte sich vorgängig im Internet schlau gemacht und wusste dadurch wo der Kasten befestigt war. Er wollte sein Wissen mit den beiden Mitarbeitern teilen, aber sie glaubten dem Laien nicht. Sie übten lange bis sie endlich die Stelle der ersten Schraube genau an der Stelle fanden die der Amateur ihnen gezeigt hatte. Bei der zweiten Schraube ging es dann etwas schneller weil sie ihm fast glaubten.

Die neuen Kederschienen waren dann relativ schnell angenietet und der Zeltmacher hat für die Seitenplanen noch mal massgenommen.

Wir hatten noch Lust auf einen Strandbummel, aber diesmal fuhren wir nach Bluebergstrand. Von hier hat man die beste Sicht zum Tafelberg. Auch die berühmt, berüchtigte, ehemalige Gefängnisinsel Robbenisland sieht man von hier.

Auf der Rückfahrt zum Camping kamen wir auf den letzten vier Kilometern Autobahn noch in einen Stau. Rushhour

Am Donnerstag mussten wir auf einen andern Platz umsiedeln weil unserer für die nächsten vier Wochen bereits gebucht war.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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2 Antworten zu Keine Leiche im Kofferraum!

  1. Sylvia schreibt:

    😄 sooo guet 😄
    glg Sylvia 😘

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