Rückblick II

Dauer: 11 Monate

Gesamtstrecke Trip II: ca. 21‘000 km

Total Trip I + Trip II: 55’000 Km

Besuchte Länder:
Namibia
Südafrika
Swasiland
Simbabwe
Botswana

Pannen:
0 x Platten aber eine grosse Beule an einer Reifenwand
Schliesslich mussten wir vier Reifen nach über 50‘000km ersetzen
1 x Lenkstange (wieder) gebrochen
und dann verstärken lassen
0 x Lenkungsdämpfer
der 50mm Dämpfer hat nun schon fast 20‘000km gehalten
1 x Windschutzscheibe beschädigt
ist aber im südlichen Afrika nicht erhältlich
1 x Stabilisatorbefestigung gebrochen
man kann aber auch ohne fahren

Auch auf diesem Trip wurden wir oft gefragt welches Land am schönsten war.
Alle hatten ihre schönen Seiten.

Simbabwe hat uns positiv überrascht, auch wenn der Grenzübertritt in dieses Land der schlimmste war. Nachdem was wir in Reiseführern und Internetberichten gelesen hatten und was Emanuel 2006 selber gesehen hat, haben wir fest gestellt, dass es mit dem Land wieder langsam aufwärts geht. Seit dem der SIM-Dollar abgeschafft und der US$ als Zahlungsmittel eingeführt wurde, ist vieles, vor allem in grösseren Orten, wieder erhältlich. Zum Beispiel war es nie ein Problem genügend Benzin zu bekommen. Die Zeltplätze waren mit einer Ausnahme gut bis sehr gut. Die Leute waren sehr freundlich und haben auch sehr offen über die Probleme die sie beschäftigen gesprochen. Die meisten sprechen ein sehr gutes Englisch.
Es gab sehr viele Kontrollen aber meistens hat man uns durchgewinkt. Wenn wir gestoppt wurden, waren die Polizisten aber sehr korrekt. Nur bei Masvingo war dem nicht so, aber wir bezweifeln dass dies ein echter Polizist war.

Botswana war etwas enttäuschend, aber wir hatten das Pech das Land während der südafrikanischen Schulferien zu besuchen. Vieles war ausgebucht und die Gebühren für die Parks sind total überteuert. Das Highlight war ein Flug über das Okavango Delta.

In Namibia haben wir diesmal neben Altbekanntem auch viel Neues befahren und besucht. Es hat uns, wie immer, in diesem Land gut gefallen.

Für Südafrika haben wir seit letztem Jahr ein Permit, das uns erlaubt während vier Jahren in das Land ein und auszureisen. Dadurch konnten wir entspannt, ohne Zeitdruck, und lange durch das Land reisen. Das haben wir genutzt und sind an verschiedenen schönen Orten bis zu 3 Wochen geblieben.
Das riesige Land hat viel zu bieten und ist touristisch sehr gut erschlossen. Dafür ist es halt nicht so sehr afrikanisch.
Ausserhalb der Schulferien trifft man auf den Zeltplätzen sehr viele Rentner. Ab 55 bekommen diese (und auch wir) meist 10% Rabatt. Dazu kommt noch, dass bei einer längeren Buchung der Zeltplatz wesentlich günstiger ist. Deshalb bleiben viele bis zu drei Monaten, und das für weniger als Sfr. 300.-

Im kleinen Königreich Swasiland waren wir nur kurz und da haben wir vor allem zwei Parks besucht. Die Leute waren hier sehr freundlich und einkaufen und tanken ist auch hier kein Problem.

In Simbabwe mussten wir für das 30 Tage Visa US$ 30/Person bezahlen, in den anderen Ländern waren sie 3 Monate gültig und kostenlos zu bekommen. In Namibia muss man auf dem Einreiseformular angeben wie lange man bleibt, man muss aber auch kontrollieren ob dies auch im Visum so steht, sonst kann es böse Überraschungen geben.

Kriminalität und Korruption

Wir wurden nie mit wirklich gefährlichen Situationen konfrontiert. Einzig die angeblichen Helfer am Beitbridge Grenzübertritt haben uns abgezockt. Einen Versuch eines Mannes in Namibia an unseren PIN-Code zu kommen haben, wir zum Glück rechtzeitig als Gaunerei erkannt und vereitelt. Ein Einbruchversuch in unser Zimmer einer Lodge im selben Land ist missglückt.
Es gab Polizisten welche uns Bussen androhten ohne direkt um Schmiergeld zu bitten. Darauf sind wir nie eingegangen und mit etwas diskutieren hat sich dies auch immer erledigt. Bei einer tatsächlichen Geschwindigkeitsüberschreitung in Botsawana, boten die Polizisten sogar einen Rabatt an. Die Frage ob eine Quittung auszustellen sein folgte auf dem Fuss.

Unser Bus hat sich wieder bewährt

Besonders im Tiefsand hat er unsere Erwartungen übertroffen. Dass die Lenkstange wieder gebrochen ist liegt daran dass diese für das Gewicht und gefahrene Gelände wohl etwas zu schwach ist. Aber wir haben Nelson diesmal auch sehr viel abverlangt.

Zum Schluss hatten wir sehr viel Staub im Innern. Wir sind extrem staubige Strecken gefahren, aber auch die alten Gummidichtungen an den Heck- und Schiebetüren dichten nicht mehr gut ab. Da müssen wir noch etwas nachbessern.

Zum Schluss noch ein Dankeschön an alle Leser welche uns durch diesen Blog auf unserer Reisen begleiten. Besonders aber an die welche hier auch ein Feedback schreiben.

Wir werden im Januar oder Februar wieder nach Namibia fliegen und unser Abenteuer fortsetzen.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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