Ende des zweiten Trips

14.09.2015 Swakopmund

Beim Zoll in Walvis Bay haben wir unser altes Carnet de Passage (CDP) „aus-„ und das neue „einstempeln“ lassen. Die Zollbeamtin machte Emanuel darauf aufmerksam, dass man dieses nur einmal machen kann. Zum Glück wusste sie nicht, dass es schon das zweitemal war. In das neue CDP hat sie aber nun einen Vermerk gemacht dass es Ersatz für ein altes ist, ein drittes Mal wir es wohl nicht funktionieren. Wie der südafrikanische Boer sagt: „’n Boer maak ’n plan!

15. bis 17.09.2015 Swakopmund

Wir hatten in diesen Tagen noch einiges zu erledigen aber es hat leider nicht alles geklappt. So konnten wir unsere Gasflasche nicht füllen lassen, da es in Swakop schon seit mehreren Wochen keins mehr gibt. Das ist nicht schlimm, denn wir haben eine zweite Flasche und jetzt brauchen wir eh kein Gas. Für die Windschutzscheibe haben wir in dieser Woche auch kein Angebot bekommen, vielleicht erhalten wir noch eins per E-Mail.

Aber beim Nelson putzen waren wir erfolgreich. Zuerst musste der Bus ausgeräumt werden.

Innen hatten wir ja wie bereits berichtet, aussen liessen wir Nelson bei der Puma Tankstelle waschen. Mit dem Hochdruckreiniger wurde der Dreck weggespült. Waschstrassen gibt es hier kaum, alles wird von Hand gemacht.

Christine konnte die Waschmaschinen benutzen und hat etliche Ladungen Schmutzwäsche gesäubert.

Für die Fahrt nach Windhoek hatten wir einen Mietwagen gebucht und diesen dann am vorletzten Tag unseres Aufenthalts abgeholt.

An diesem Abend fuhren wir dann für das Abendessen noch zum Restaurant Jetty. Da bekamen wir zum Glück auch ohne Buchung einen Tisch, denn es war rappel voll.

18.09.2015 Swakopmund – Windhoek

Die Fahrt von 360 Kilometern schafften wir mit dem gemieteten VW Polo locker. Auf Überlandstrassen darf man hier 120Km/h fahren und der Wagen schaffte sogar die Steigungen mit diesem Tempo. Ortschaften durchfuhren wir nur drei und nur wenige Kilometer sind vierspurig. Die Strasse ist aber in sehr gutem Zustand und erst ab Okahandja war das Verkehrsaufkommen etwas grösser.

Wir übernachteten wieder im Hilton, welches aber leider seine vier Sterne aus unserer Sicht nicht verdient. Dazu kann man im Tripadvisor unsere Bewertung lesen.

Hilton Windhoek

Mitten in Windhoek existiert auch dieser Biergarten.

19. und 20.09.2015 Windhoek – Kirchberg

Da unser Flug erst am Abend um 9:35 startete mussten wir uns den Tag durch noch ein wenig beschäftigen. Vom Hotel aus liefen wir zuerst die Independence Avenue hinunter um einige Kleinigkeiten einzukaufen. Danach besuchten wir das neue Einkaufscenter The Grove, wo wir einige Zeit verbrachten. Dann den Polo volltanken, auf der Terrasse des Hiltons gemütlich lesen, sowie ein letztes mal Kaffee und Kuchen. Gegen 6:00 Uhr wurden die Koffer in unseren VW geladen und wir fuhren gemütlich zum Flughafen hinaus.

Die Abgabe des Wagens verlief reibungslos, aber beim Einchecken war ein Koffer 25kg und er andere 21,7kg schwer. So ging das nicht, denn pro Person waren nur 23kg Gebäck erlaubt. Also mussten wir Gegenstände von einem zum anderen verschieben. Mit 22.5 und 24 Kilo war es dann in Ordnung.

Dann ging die Warterei weiter bis wir dann endlich zum Boarding aufgerufen wurden. Der Flieger war nicht ganz voll und kurz vor dem Start kam der Steward zu den älteren Fluggästen, und bot uns an, die freien Vierer- Reihen so zu belegen, dass wir mehr Platz hätten. Eine ältere Dame meinte: „Für einmal haben wir Alten nicht die Arschkarte gezogen!“ So konnte Christine unsere beiden Plätze belegen und Emanuel hatte sogar vier Sitze für sich alleine.

Am nächsten Morgen trotz mehr Platz und einer Mütze voll Schlaf müde bei der Ankunft in Frankfurt. Hier gab‘s noch ein bisschen Stress wegen eines Missverständnisses mit den Rail Tickets. Dann Zug nach Bern wo wir von Emanuels Sohn Pascal mit Enkel Diego abgeholt und nach Kirchberg gefahren wurden. Das war‘s dann für diesen Trip. Nun sind wir für einige Monate wieder Zuhause, aber für nächstes Jahr haben wir schon einige Ideen.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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