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03.09.2015 Erindi – Omandumba

Wir hielten noch kurz beim Camp-Wasserloch aber da waren ausser Gnus und den beiden Hippos nichts zu sehen.
Da der Weg uns über Omaruru führte, kehrten wir in der „Kaffestube“, so ist sie angeschrieben, ein. Zwei Cappuccinos und zwei Stück Mozartkuchen zum Mittagessen und schon fuhren wir weiter. Beim Metzger kauften wir je 500 Gramm, Bratwurst und Wildfilet für weniger als Fr. 10-. Bäckerei fanden wir leider keine, aber auf der Farm Zanja bekamen wir guten Käse.
Weiter fuhren wir auf der D2315, durch eine schöne Landschaft des Erongo.

Für die Nacht bekamen wir wieder einen Platz auf dem Gecko Camp bei der Gästefarm Omandumba. Uns wurde noch Holz für den Donky und das Lagerfeuer gebracht, so konnten wir warm duschen und unsere Wurst braten. Die Temperatur war am Abend noch angenehm und wir konnten noch ziemlich lange draussen sitzen bleiben. Und weil dort weit und breit kein Licht war gab es einen tollen Sternenhimmel bestaunen.

04.09.2015 Omandumba – Brandberg

In Uis tankten wir noch mal alles voll denn wir wussten nicht über welche Strecke wir unser übernächstes Ziel Palmwag, erreichen würden. Nach der Abzweigung zur White Lady Brandberg Lodge fuhren wir wieder auf einer elenden Schüttelpiste. Nachdem wir schon eine Zeitlang auf dem Campingplatz standen, konnten wir eine grosse Windhose beobachten die direkt auf uns zu kam. Wir hatten genügend Zeit alles in den Bus zu verstauen und von drinnen den kurzen aber heftigen Sandsturm durchfegen zu lassen.

05.09.2015 Brandberg – Mowani Camp

Da wir keine Lust auf die gestrige Schüttelpiste hatten, bevorzugten wir eine 4×4 Piste für die Weiterfahrt. Diese wurde aber irgend einmal auch ziemlich übel, so dass Emanuel beschloss eine nicht auf dem GPS zu erfasste alternative Piste zu nehmen. Die war zwar deutlich weniger befahren und somit auch in einem besseren Zustand. Dafür hatten wir aber keine Ahnung ob wir so wieder die C35 erreichen würden. Die Richtung stimmte aber und schliesslich landeten wir auf dieser Gravel-Piste.
Wir schauten uns unterwegs einen Camping an der uns aber nicht gefiel. Man war am Empfang auch etwas zurückhaltend uns zur erlauben einen Augenschein zu nehmen. Beim Gate der Mowani Lodge hingegen liess man uns sofort eine Erkundungstour machen, und sagte uns gleich noch welche drei Plätze frei wären. Auch hier hat es durch grosse Felsblöcke abgeschirmte Stellplätze.

Uns gefiel Nummer 5 am besten und wir wurden zur Lodge Rezeption geschickt um zu bezahlen. Etwas seltsam ist an der Mowani Lodge das Camper nur bis zur Reception vorgelassen werden. Unser Wunsch im Restaurant etwas zu trinken wurde abgewiesen, man war bereit uns Getränke zum mitnehmen zu verkaufen. Diese durften wir aber nicht selber an der Bar holen, das machte der Empfangschef selber. Wir wären trotzdem gerne zwei Nächte da geblieben, aber am nächsten Tag war man ausgebucht.
Wir genossen die tolle Aussicht und den farbenprächtigen Sonnenuntergang.

06.09.2015 Mowani Camp – Palmwag

Eigentlich hatten wir eine Übernachtung im Aba-Huab Camp geplant und uns dort auch nach freiem Platz erkundigt. Schliesslich fuhren wir aber bis zur Palmwag Lodge weiter.
Vorher schauten wir uns aber noch die San-Gravuren bei der Twyfelfontein Lodge an.

Auf dem weiteren Weg fuhren wir zufällig an sogenannten Feenkreisen vorbei. Es gibt verschiedene Theorien wie diese entstanden, einfach mal „feenkreise namibia“ googlen.


Da wir es noch nie geschafft habe einen Petrified Forest (versteinerter Wald resp Holz) zu besichtigen, machten wir einen Umweg um einen solchen zu sehen. Dort angekommen wollte man für eine geführte Besichtigung N$ 40/Person plus 20 für den Wagen. Das ist zwar umgerechnet keine grosse Summe, aber für namibische Verhältnisse doch etwas viel. Auch dass fürs Auto abstellen eine Gebühr verlangt wurde, war etwas seltsam, zu Fuss oder per Fahrrad kommen die wenigsten Besucher hier her. Also verzichteten wir und verschoben dieses Vorhaben auf ein anderes Mal an einem andern Ort. Denn das kann man an verschieden Orten in dieser Gegend. Hier nun beschlossen wir spontan nach Palmwag zu fahren.
An diesem Tag war übrigens in Namibia Sommerzeitumstellung, was wir eher zufällig auf dem GPS feststellten.
Auf dem Palmwag Camp erhielten wir einen schönen grossen Platz und am Abend hatten wir noch Besuch eines Elefanten.
Unsere Nachbarn haben bis 3 Uhr morgens gequatscht. Nachdem sie an ihrem Fahrzeug noch den Diebstahlalarm ausgelöst hatten, hat Emanuel ein paar Takte mit ihnen geredet.

07.09.2015 Palmwag

Wir hatten für diesen Tag ein Permit für die Palmwag Konzession am Empfang geholt. Teile der Strecke waren ziemlich anspruchsvoll, aber Lenkstange, Bremsen und die neuen Reifen haben gute Dienste geleistet. Viele Giraffen, Unmengen Zebras, etliche Springböcke und wenige Kudus haben wir gesehen.

Von Löwen und Elefanten lange nur Spuren, aber ganz zum Schluss haben wir fünf Elefanten gesehen.

Die Landschaft hat uns auch fasziniert. Sehr trocken und das meiste Grüne sind giftige Wolfsmilchbüsche.

Die Giraffen sehen inmitten dieser Büsche auch ganz grün aus.
Die lauten Nachbarn war bei unserer Rückkehr auf den Zeltplatz nicht mehr da. Wie wir später erfuhren wurden sie auf einen Platz etwas Abseits verwiesen. Scheinbar waren wir nicht die einzigen welche sich gestört fühlten.
Der Elefant kam auch am zweiten Abend vorbei. Er macht scheinbar seine tägliche Rund hier durch. Vor Jahren, bei unserm letzten Besuch gab es hier einen Elefanten, der sogar aus dem Pool seinen Durst löschte. Das sorgte für ziemlich Aufregung an der Poolbar.
Wie schon am Vorabend haben wir in der Lodge einen Tisch für uns reservieren lassen. Ein feines Dreigangmenu für umgerechnet etwa Fr. 20.- lassen wir uns nicht entgehen. Heut gab es Kudu, (was vielleicht die geringe Anzahl der Tiere im Park erklärte).

09.09.2015 Palmwag – Gäste Farm Onduruquea bei Omaruru

Für diesen Morgen hatten wir uns zum Frühstück angemeldet, denn wir hatten kein Brot mehr und eine lange Streck vor uns. Die Strecke wurde dann noch länger weil wir uns in Uis für die Weiterfahrt nach Omaruru entschlossen haben. Das waren dann etwa 390 Kilometer, davon 370 staubige Piste.

Eine Veterinärzaun- Kontrollstelle gab es noch aber sonst konnten wir unbehelligt durchfahren.
Auf der Gästefarm Onduruquea bekamen wir einen schönen Platz. Der Camping ist klein und von Bäumen umgeben. Ausser uns waren nur noch zwei Frauen da.

10.09.2015 Omaruru – Gut Richthofen Swakopmund

Eigentlich hätten wir noch 2 Tage gehabt bevor wir nach Swakopmund wollten. Aber in unserem Auto hat sich der Staub so breit gemacht, dass man ihm nicht mehr beikommt! Christine fand, dass sie den Dreck keinen Tag länger mehr erträgt. Auf Gut Richthofen hatten wir uns schon länger angemeldet, jedoch ohne ein Datum zu nennen. So schrieben wir von Unterwegs ein SMS. Wir wollten für die letzten Tag eine kleine möblierte Zweizimmerwohnung benutzen. Die Fahrt dorthin war ziemlich ereignislos, schliesslich war alles geteerte Strasse und es gab keine Veterinär- oder Polizeikontrolle. Anhalten mussten wir aber vor Swakopmund aber trotzdem, denn wir mussten wärmere Kleider anziehen. Durch den kalten Atlantik ist es schon einige Kilometer vor der Küste deutlich kühler.
In der Stadt angekommen, galt unser erster Besuch dem Village Cafe und wer uns kennt weiss dass wir dort Kaffee und Kuchen bestellten. Dieses Gasthaus muss man selber erleben, es ist kaum zu beschreiben. Zudem ist das Personal super nett. Hier ein Spruch, neben viele anderen, den wir dort gesehen haben.

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Hier wird es ja jetzt Frühling.

  1. bis 13.09.2015 Swakopmund

Die Tage waren ausgefüllt mit Wageninneres putzen, schliesslich musste Staub der letzten Monate entfernt werden.


Einkaufen von Esswaren und diverse Sachen welche zu ersetzten waren. Zum Beispiel unser Sitzkissen und zwei Organiser die sich langsam auflösten.
Kleinere Reparaturen und Verbesserungen, es gibt immer etwas zu schrauben und zu ersetzen.
Viel Wäsche waschen. Dafür durften wir am Wochenende zwei Waschmaschinen vom Gut Richthofen benutzen.
Eine Gasflasche konnten wir nicht auffüllen lassen da es momentan in Swakop keines gibt. Aber das macht nichts, wir haben noch eine zweite und brauchen sie erst nächstes Jahr wieder..

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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