Endlich Nashörner und Löwen

10.05.2015 Phalaborwa Forever Resort sowie Krüger Park

Das Forever Resort in Phalaborwa entspricht nicht gerade dem was wir bis dahin von den Campings dieser Gruppe erfahren haben. Platz und Toiletten sind nicht sauber und die WC-Spülungen funktionieren auch nicht wirklich. Das Problem scheint an einem verstopften Abwasserrohr zu liegen, was durch den Regen in der Nacht noch verstärkt wurde. Am zweiten Morgen kam dann der Sanitärinstallateur und da wurde dann auch noch das Wasser abgestellt. Zum Glück konnten wir heute den Platz verlassen.

Wir haben nach der ersten Nacht von hier aus eine Runde in den Krüger Park gemacht und haben nicht viele Tiere gesehen. Aber vieleicht sind wir inzwischen etwas verwöhnt. Das Highlight des Tages war eindeutig ein Gepard, der ziemlich nahe an der Strasse im Gras lag.

Eine kleine Auswahl Fotos ist hier zu sehen, aber noch viel mehr gibt es bei PICASA.

11.05.2015 Phalaborwa – Satara Camp

Mit Glück konnten wir drei Nächte auf dem Satara Campingplatz buchen. Sonst sind die Campingplätze im südlichen Teil des Krüger um diese Jahreszeit chronisch ausgebucht.

Wir fuhren nicht auf direktem Weg dorthin, und machten am frühen Nachmittag einen Zwischenhalt im Olifants Camp. Hier gibt es eine Filiale von Mug & Beans. Die Kuchen-Auslage zog uns magisch an und wir konnten natürlich nicht wiederstehen. Die Kuchenstücke waren so dekadent gross, dass nicht einmal Emanuel seins aufessen konnte. Zum Glück bekommt man auch hier die Reste auf Wunsch im Dogy Bag verpackt zum mitnehmen. Wir hatten noch genug Kuchen für eine Kaffeepause am nächsten Tag.

Ach so, Tiere haben wir natürlich auch gesehen wie die folgenden Bilder zeigen.

Zaungast beim Kuchen essen

12.05.2015 Satara Camp

An diesem Tag konnten wir an einem Fluss mehrere Elefantenherden und Einzelgänger, beim Saufen, Baden und sich mit Dreck „pudern“, beobachten. Einer duldete während er sein Bad nahm, kein anderes Tier in der Nähe des Wassers. Der krönende Abschluss war dann als eine Gruppe von 10 Elefanten vor uns durch das Wasser watete.

Die Krokodile die sich hier im Wasser befanden, verzogen sich schleunigst.

13.05.2015 Satara Camp

Mit wenig Erwartung starteten wir unsere Safari, aber schon nach wenigen Kilometern sahen wir zwei unruhige Elefanten. Bald wussten wir warum sie so aufgeregt waren. Ein paar Meter weiter liefen zwei Löwen durch den Busch und suchten einen schattigen Platz zum ausruhen. So hatten wir Zeit einige Fotos zu knipsen und gefilmt haben wir sie auch.

Kaum hatten wir sie gesichtet kamen andere Autos und das Gerangel um die beste Sicht ging los. Wir machten dann Platz und fuhren weiter. Die Piste führte an einem Fluss vorbei, aber da es schon länger keine grösseren Mengen geregt hatte waren nur noch vereinzelt mehr oder weniger grosse Tümpel übrig geblieben.

14.05.2015 Satara Camp – Krüger Gate Hotel

Und schon wieder sahen wir Löwen. Zuerst konnten wir die drei Raubkatzen gar nicht richtig erkennen, denn sie waren völlig mit Schlamm verschmiert. Etwas oberhalb eines Dammes, in einem Schlammloch, hatten sie ein Impala erwischt. Wir hatten kaum angehalten und den Fotoappara gezückt, packte eine Löwin das tote Tier und schleppte es rennend weg.

Die zweite verfolgte sie und die dritte guckte ihnen nur nach. Dann legte sie sich in die Sonne und liess den Schlamm trocknen. Die anderen zwei verschwanden in den Büschen und wurden nicht mehr gesehen.

15.05.2017 Krüger Gate Hotel

Endlich sahen wir auch im Krüger Nashörner. Bei unserem letzten Besuch vor einem Jahr sahen wir in sechs Tagen kein einziges und auch die letzten Tage war weit und breit kein Rhino zu sehen. Dafür waren es heute insgesamt sieben. Die ersten Beiden, eine Mutter mit einem noch ganz kleinen „Babyrhino“ erblickten wir von einem Aussichtspunkt aus, aber zu weit weg um ein gutes Bild zu machen. Eins lief uns aus dem Busch heraus über die Piste, um dann gleich wieder im Busch zu verschwinden. So schnell, dass es auch davon kein gutes Foto gibt. Aber eins schlief nicht allzu weit von der Strasse entfernt, so dass wir es hier zeigen können.

Sonst haben wir nur die üblichen Tiere gesehen bis wir an eine steile Trockenflussdurchquerung kamen. Hier stand direkt neben der Piste ein jüngerer Elefant, der aus einem Sandloch Wasser soff. Auf der anderen Seite standen bereits zwei Fahrzeuge und warteten, dass der junge Bulle seinen Durst gelöscht habe.

Nach einer kleinen Ewigkeit wurde er von einem älteren Bulle vertreiben, der auch durstig war. Das dauerte nochmal eine kleine Ewigkeit bis dieser dann fertig war und sich den Hang hinauf in den Busch verzog. Da kam der junge noch einmal zurück und trank weiter. Wer schon mal bei 37 Grad in einem Fahrzeug ohne Klimaanlage eineinhalb Ewigkeiten in der prallen Sonne stand kann verstehen, dass wir langsam ungeduldig wurden. 4×4 und Untersetzung wurden vorsorglich zugeschaltet und wir rollten langsam zum hinunter und fuhren dann zügig am Elefanten vorbei. Dieser zeigt kaum eine Reaktion auf unsere Nähe und wir konnten problemlos auf der anderen Seite das steile Stück Piste bewältigen. Dann trauten sich auch die anderen Fahrzeuge vorbei.

Sonst war nichts besonders zu sehen, dafür durchfuhren wir aber einige interessante Landschaften.

Wir besuchten an einem grossen Felsen die Gedenktafel, die für den ersten Ranger des Parks Stevenson- Hamilton angebracht worden war. Hier wurde seine und die Asche seiner Frau verstreut. Er starb mit 90 Jahren.

Bei der Stevenson- Hamilton Gedenkstätte

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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