Wärme gefunden

  1. bis 26. 04.2015 Bela-Bela

Hier konnten wir ausspannen, das warme Wasser geniessen, ein wenig mit den Nachbarn quatschen.

Einmal hatten wir Besuch von einem Insekt welches wir zuerst für eine Drohne hielten. Deshalb liessen wir sie auch ein wenig von unserer Konfitüre naschen. Später kam dann noch eine dazu, und noch eine, und immer mehr bis etwa zwanzig Stück sich auf unseren Tisch breit machten. Da waren wir uns nicht mehr so sicher ob es nicht doch Bienen waren. Ganz vorsichtig mussten wir den Tisch abräumen. Mit wilden Tieren ist in Afrika nicht zu spassen.

Da waren es erst vier

Sonst war es hier wie überall auf den Campingplätzen um diese Jahreszeit. Am Sonntagnachmittag leerte er sich und es waren fast nur Pensionierte hier.

Einen Tag vor unserer geplanten Abreise, beschlossen wir noch etwa 6 Tage zu bleiben weil wir ja erst nach dem langen ersten Mai Wochenende in den Krüger Park wollten. Allerdings hatte uns einer unserer Nachbarn den Tipp gegeben, dass 15 Tage billiger sind als 6. Beim der Anmeldung im Resorts liessen wir uns das ausrechnen und tatsächlich war das ca. Sfr. 30 billiger. Das liessen wir uns nicht entgehen und haben dann auch so verlängert, nun haben wir sogar ein flexibleres Abreisedatum.

Am Donnerstag waren viele Kinder im Bad. Solche aus Kinderkrippen bis etwa 16 jährige. Die Kleinen durften nur in die Planschbecken aber die Grossen waren auch im grossen Warmwasserpool. Darunter waren auch solche die sich nicht so richtig benehmen konnten. Ein paar Jungs belästigten ein kleines Mädchen was sich ihre Mutter aber nicht gefallen lies und einen Wachmann holte. Dieser hat dann scheinbar den übermütigen Kerlen die Leviten gelesen und dann waren sie deutlich ruhiger.

Es gibt hier auch mehrere Bademeister. Wobei der eine aber hauptsächlich mit Anbaggern der weiblichen Gäste und mit seinem Handy beschäftigt ist. Seine Aufsichtspflicht nimmt er nur am Rande war. Aber er ist hier nicht der einzige der seine Arbeit nicht so ernst nimmt.

Am Freitag mussten wir wieder einmal einkaufen. Wir hatten bei der Herfahrt einen Farmstall gesehen. Deshalb fuhren wir in der Hoffnung dort hin, wieder einmal ein anders Brot als das übliche „Gummibrot“ zu bekommen. Tatsächlich fanden wir ein ganz frisches, noch warmes Brot, was aber sofort hätte gegessen werden müssen. Am nächsten Tag wars halt leider auch gummig. Da wir schon mal unterwegs waren machten wir noch einen Abstecher nach Modimolle. Hier suchten wir in zwei Baumärkten nach einer Schraube und einen Aluminiumblechstreifen. Das Aluteil bekamen wir aber eine M5 Schraube 35mm haben wir immer noch nicht.

Freitags kamen immer mehr Gäste auf den Campingplatz. Leider auch einige Zeitgenossen, die meinten, jeder freue sich nun endlich mal auf Aktion. Die einen machten schon am Nachmittag laute Musik und die anderen redeten, lachten und sangen bis um drei am Morgen. Da hatte Emanuel genug und bat eine gerade vorbei kommende Wachmännerpatrouille für Ordnung zu sorgen. Irgendeinmal konnte man dann auch wieder schlafen. Die Kids der selben Nachbarn waren bereits vor 7 wieder sehr aktiv. Also nix mit länger schlafen!

Beim Pool war dann am Samstag auch sehr viel Publikum, denn neben den Camping-, Chalets- und Hotelgästen kommen sehr viele Tagesbesucher aus der Umgebung. Im Badareal gibt es viele Vorschriften. Es sind zum Beispiel Feuerwaffen verboten und auch Wasserpfeifen.

Auch müssten alle Badekleider anziehen, aber einige gehen in ihren Strassenkleidern ins Wasser, inklusive Unterwäsche… Bis jetzt hat nur einmal ein Bademeister eine Dame in seidenem Sari aus dem Wasser verbannt.

Die Nacht von Samstag auf Sonntag war sehr ruhig, und auch am Tag verzichtete man meist auf laute Musik.

Camping am Sonntagmorgen

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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