Regenflüchtlinge

10. bis 12.02.2015 Hartenbos
Lesen, baden, laufen, essen, trinken und schlafen. Das sind unsere Hauptbeschäftigungen in diesen Tagen gewesen.
Wir versuchten noch einmal unseren Aufenthalt um drei Tage zu verlängern aber unser Platz war am Wochenende bereits wieder vergeben, also konnten wir nur noch bis Freitag bleiben.
Christie und Jan die ihren Wohnwagen nahe von unserem Platz aufgestellt hatten, waren auch im letzten November, zur gleichen Zeit wie wir in Hartenbos. Nun wollten sie unbedingt ein Foto von uns machen um es ihrer schwedischen Nachbarin zu zeigen. Wir wussten nicht ob sie Schweden mit der Schweiz verwechselte aber wir liessen Sie uns abknipsen.

Von ihnen machten wir dann an einem Abend auch noch ein Bild.

Der Nachbar dem das Vorzelt eingestürzt war, wollte uns eines Tages 24 Eier schenken, wir haben dann 6 genommen denn für mehr hatten wir keinen Platz. Die Eier waren frisch von der eigenen Farm und super fein. Zwei Tage später wollte er uns schon wieder Eier schenken, da musste Emanuel ihm erklären, dass wir nicht wie Südafrikaner jeden Morgen jeder 4 Eier verdrücken würden. An einem andern Tag brachte uns Rudolf Trauben mit.
Nachbarn hatten uns gefragt wie lange wir bleiben würden ab, inzwischen wusste es der halbe Campingplatz, denn am Mittwoch fragten uns auch Leute die wir gar nicht kannten ob wir morgen weiterfahren würden. Wir waren etwas irritiert. Wollten die uns loswerden?
Am letzten Abend luden wir Rudolf, den Eiermann und seine Frau zu einem Abschieds- Aperitif ein. Und erhielten Biltong (Trockenfleisch) und eine Flasche südafrikanischen Schaumwein als Abschiedsgeschenk!

13.02.2015 Hartenbos – Plettenberg
Nun war es Freitag und wir verabschiedeten wir uns von den Nachbarn.
Die Autobahn kannten wir schon und deshalb versuchten wir die Küstenstrasse zu fahren. Das erwies sich als nicht ganz einfach. Wir machten aber noch einen Abstecher nach Glentana, wo es einen sehr schönen Strand gibt. Der Campingplatz liegt ziemlich nahe beim Strand, jedoch sich in einer Senke, ohne Sicht aufs Meer. Dafür ist er wohl vor Wind geschützt.
Weiter ging es dann von da auf die Autobahn bis Wilderness. Ab hier ist die Strasse zwei- und manchmal dreispurig. Zwischen Knysna und Plettenberg, mussten wir an zwei Baustellen je 20 Minuten warten weil hier nur noch eine Spur für den Verkehr freigegeben war.
Da der Wetterbericht für die nächsten Tage kein gutes Wetter versprach, hatten wir bei Lutz Pinkepank ein Zimmer für drei Nächte gebucht. Dort angekommen wurden wir wieder mit grossem hallo empfangen.

14.02.2015 Plettenberg
Nach dem Frühstück war ein Strandlauf angesagt. Wir marschierten die halbe Strecke vom Beacon Island Hotel zum Robberg und wieder zurück. Am Nachmittag bewältigten wir noch die zweite Hälfte. Das ergibt über acht Kilometer in zum Teil weichem Sand und zur Hälfte mit starkem Gegenwind. Zwischendurch waren wir nochmal in Knysna und um die Baustellen zu umgehen, durfte Nelson wieder einmal Off Road fahren. Da es aber zuvor geregnet hatte, entfiel wenigstens die Staub Putzerei, die nach solchen Strecken immer anfällt.

15.02.2015 Plettenberg
Der Himmel war auch an diesem Tag ziemlich bewölkt, aber wir beschlossen trotzdem in das Nature Valley zu fahren. Auf dem Weg dorthin regnete es ziemlich stark. Aber das passte irgendwie, da wir durch eine Dschungellandschaft fuhren. Ab und zu ragten riesige Bäume mit Bartflechten aus dem Dickicht.
Am Strand angekommen hatte der Regen wieder aufgehört und wir konnten einen Spaziergang machen.

Viele schöne Muschelschalen und Schneckenhäuser wurden auf den Sand gespült. Am Ende der Bucht angekommen fing es an leicht zu nieseln und dann wurde es immer stärker. Als wir endlich wieder beim Bus ankamen, konnten wir zum Glück trockene Kleider anziehen.

Am Nachmittag liefen wir dann in Plettenberg noch einmal die halbe Strecke am Strand zum Robberg und zurück. Auch diesmal wurden wir vom Regen eingeholt und wurden nass bis auf die Knochen. Aber da wir dabei viele Delphine und eine Robbe beobachten konnten machte es uns nicht viel aus.

16.02.2015 Plettenberg
Der Wetterbericht kündigte wieder etwas besseres Wetter an und so zogen wir von Lutz`s B&B auf den Campingplatz um.
Vorher versuchten wir noch bei einer Zahnärztin einen Termin zu bekommen, denn Emanuels Zahnschmerzen machen sich von Zeit zu Zeit immer noch bemerkbar und Christine hat einen wackeligen Zahn. Leider ist die Praxis gut besucht und wir wurden auf die Warteliste genommen. Falls jemand absagt werden wir aufgeboten.

Auf dem Zeltplatz mussten wir aber feststellen, dass wir ganz schlechten Handyempfang und noch schlechteren Internetzugang hatten. Ausgerechnet jetzt muss das sein!

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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