Es weihnachtet auch hier ein wenig

13..12.2014 Mountain Breeze

Am Samstag machten wir einen Besuch auf dem Weingut Oude Libertas. Hier gibt es auch einen Markt. Einige Stände haben wir schon auf Blauklippen gesehen, so auch der mit dem gutem Käse, von dem wir natürlich wieder welchen kauften. Zudem erstanden wir noch wunderschön weihnachtlich verzierte Lebkuchen- und anderen Kuchen welche übrigens beide (natürlich) von Deutschen gebacken waren.

Die Wetterprognosen für Stellenbosch versprachen für Sonntag eine Temperatur von 26 Grad, so beschlossen wir im nahe gelegenen Jonkershoek Park zu wandern. Im Park, der in einem Tal liegt, nahmen wir mal erst die drei Kilometer bis zum ersten Wasserfall unter die Füsse. In dieser buschigen, schattenlosen und windstillen Landschaft waren die Temperaturen deutlich höher als erwartet. Wie wir zurück beim Bus feststellten, waren es mehr als 30 Grad. Den ersten Wasserfall haben wir gar nicht bemerkt. Erst später auf der Karte sahen wir, dass er auch nicht direkt am Weg liegt. Dafür sind wir fast bis zum zweiten Wasserfall gelaufen. Als es uns zu heiss wurde, es war ja auch um die Mittagszeit, machten wir uns auf den Rückweg.

Neugierige Agama

Auf dem Rückweg hielten wir noch mal auf dem Weingut Blauklippen wo wir den roten Zinfandel probieren wollten. Wir hatten diesen in einem Laden gesehen und waren erstaunt. Diese Rebsorte kennen wir eigentlich nur von kalifornischen Weinen. Im Weingut gibt es einen grossen Raum mit Tischen wo man die Produkte degustieren kann. Als wir da etwas ratlos herumstanden wurden wir von einer jungen Angestellten mit strohblonder Kurzhaarfrisur angesprochen. Sie wollte gleich wissen von wo wir herkommen und wechselte dann ins Hochdeutsch. Zu unserem erstaunen erfuhren wir, dass es sogar weissen Zinfandel gibt und beschlossen gleich beide zu probieren. Diese Rebe wird in Südafrika bis jetzt nur wenig angebaut und 70% davon auf Blauklippen . Die beiden Weine schmeckten uns gut und so nahmen wir uns welchen mit. Auf unsere Frage wie lange die junge Frau schon in Südafrika sei, erfuhren wir, dass sie Südafrikanerin sein und Deutsch bei einem Jahresaufenthalt in Hamburg gelernt hat. Da konnten wir nur staunen denn sie beherrscht die Sprache einwandfrei und ohne Akzent.

14.12.2014 Mountain Breeze und Franschhoek

Vor einigen Tagen hatte Christine bei Tsonga in Franschhoek eine Handtasche und Emanuel Ledersandalen gesehen. Damals konnten wir uns nicht zum kaufen entscheiden. Also fuhren wir noch einmal hin. Tsonga ist eine kleinere Factory in Limpopo, wo von Frauen Taschen und Schuhe von Hand gefertigt werden. Als Markenzeichen haben sie einen Elefanten, die man auch als Schlüsselanhänger kaufen kann. In einem anderen Lederwarenladen, den wir auch immer wieder besuchen, weil uns Carol die Besitzerin so sympathisch ist. Und wo man nicht unbedingt etwas kaufen muss, sondern auch für einen Schwatz hereinschauen darf. Sie ist beklagte sich, dass das Geschäft nicht so richtig läuft. Wir hatten schon in Namibia gehört dass 30 bis 40% der Buchungen wegen Ebola storniert wurden. Wir fanden das seltsam, denn die Gefahrenzone ist näher an Europa als am südlichen Afrika.

Von Carol hatten wir den Tip, doch mal das Restaurant La Petite Ferme aufzusuchen, um in gediegener Atmosphäre einen Lunch zu nehmen.

  1. bis 22.12.2014 Mountain Breeze

Für Dienstag nachmittag hatten sich Nelleke und Douw Kruger für einen Besuch angekündigt. Mit ihnen verbrachten wir einige sehr nette Stunden. Sie brachten zwei Sorten Bier aus einer lokalen, kleinen Brauerei mit. Mmmmh! Auch hier kann man gutes Bier brauen! Leider konnten sie nicht zum Braai da bleiben weil sie noch eine Einladung zu einem Geburtstag hatten.

Wir hatten uns für ein Konzert im Oude Libertas Amphitheater Tickets gekauft. Der Anlass war mit „Frank Sinatra and Friends“ angekündigt. Das Cape Town Chamber Orchestra spielte Lieder von Frank Sinatra und solche aus seiner Zeit. Der Dirigent kommentierte jedes Stück mit witzigen und interessanten Details. Ein Teil der Lieder wurden von Solisten gesungen. Wir verbrachten einen wunderschönen Abend in diesem Open Air Theater bei angenehmer Temperatur.

In diesen Tagen fand bei der Blauklippen Weinfarm jeden Abend ein Weihnachtsmarkt statt. Am Samstag besuchten wir ihn weil da Carols by candlelight, also Weihnachtslieder auf dem Programm standen. Eine Fünf- Mann- Band mit Sängerin und eine Schülerin mit einer super Stimme trugen bekannte Weihnachtslieder vor. Dem Publikum wurden Textzettel verteilt und es wurde aufgefordert kräftig mit zu singen.

Nach dem Konzert sassen wir noch an einem langen Tisch zusammen mit einer Gruppe Südafrikanern. Diese bestellten sich Grappa in kleinen Schokoladebechern. Zu unserer Überraschung bestellten sie für uns zwei gleich welche mit. Wir waren sehr überrascht denn wir hatten aus der Frage ob die Plätze noch frei sind, nicht mit ihnen gesprochen. Leider sind sie dann auch gleich mal gegangen. Sie hatten ein kleines Kind mit, das bei dem Opa auf dem Arm schlief. Sie hatten zwar auch einen Kinderwagen, aber der war voll mit Flaschenkisten.

 Kurz bevor wir gingen sahen wir an der Bar ein Mädchen das sich vor Müdigkeit ganz eng an seine Mutter kuschelte. Emanuel machte ein Bild von den Beiden und zeigte ihnen beim vorbei laufen das Foto. Die Kleine rief ihm zu , dass sie Mila heisst. Er versprach ihr das Bild ins Internet zu stellen.


Weil es auf dem Camping Platz ziemlich schattig war verbrachten wir mehrere Nachmittage am Strand von Strand. Ja so heisst ein Ort in der Nähe von Sommerset West. Das Meer war seeehr erfrischend, um nicht kühl zu sagen. Man konnte es aber einen Moment darin aushalten.

 An einem anderen Tag unternahmen wir einen Ausflug zum Cape Point NP. Das ist dort wo das Kap der guten Hoffnung liegt. Auf das Erinnerungsfoto verzichteten wir, 1. musste man anstehen um sich dort abzuknipsen und 2. haben wir am ersten Januar bereits eines gemacht.

Zwei Stunden verbrachten wir auch im Botanischen Garten Kirstenbosch.

Mehr Bilder wie immer bei PICASA

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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