Im südafrikanischen Weinland

  1. bis 12.12.2014 Mountain Breeze

Am Sonntagabend haben wir es uns bei Dornier bei Tapas und Weisswein gut gehen lassen.

Bei Guano Cave Camping in Monatgu haben wir doch noch für einige Tage um Weihnachten einen Platz gefunden. Vom 19. Bis 27. können wir dort stehen.

Nelson bockte schon seit einigen Tagen, der Motor lief öfter nicht rund wie wenn die Zündung auf einem Zylinder aussetzen würde. Vor allem bei kaltem Motor und feuchter Luft. Deshalb suchten wir eine Garage , die sich dieses Problems annehmen könnte. Über Jaques in Bellville kamen wir zu Tomson Motors in Stellenbosch. Hier wurde uns angeboten, am nächsten Tag die Zündkabel und den Zündverteilerdeck plus Kerzen auszutauschen. Jetzt läuft er wieder rund!

Nelson bekommt ein Peeling, dabei verliert er etwa 20kg Dreck.

Eine Mitarbeiterin des Büros brachte uns in die Stadt, wo wir Gelegenheit hatten, Stellenbosch ausgiebig zu besichtigen.

 

Taube und lesender, alter Mann

Es war gerade Universitätsabschluss und überall sehr viele junge Leute in festlichen Kleidern. Vor der Town Hall trafen wir einen jungen Mann, der auf seine Frau wartete und uns stolz berichtete, dass sie heute hier ihren Abschluss in Betriebswirtschaft gemacht hat.

Auf unserem Rundgang kamen wir auch zu Ohm Sami se Winkel, einer der vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das ist ein richtiger „Uraltladen“. Hier gibt es von ledernen Fliegenklatschen , alten Büchern, Süssigkeiten und Wein bis zu alten Klamotten alles was das vintage begeisterte Herz begehrt. Leider darf man drinnen nicht fotografieren- aber Christine ist dennoch ein Bild gelungen.

Unser südafrikanischer Freund Douw Krüger war uns behilflich eine Firma zu finden die uns Ersatz für unsere Organizer nach Mass herstellen könnte. Diese besuchten wir auch noch wegen unserem Vordachproblem. Am letzten Tag in Hartenbos, bei Sturm, haben wir die Markise zu spät eingepackt. Da hatte es die Plane auf etwa 10 Zentimeter eingerissen. Das müsste repariert werden. Ausserdem ist das Vordach zu kurz und zu weit hinten montiert. Der Chef meinte das sei kein Problem, aber in zwei Tagen beginnen die Betriebsferien und offiziell beginnen sie erst wieder am 19. Januar zu arbeiten. Aber aus Erfahrung weiss er, dass Arbeitnehmer oft vorher die Arbeit wieder aufnehmen, weil ihnen das Geld ausgegangen ist. Na gut, dann kommen wir halt noch einmal in diese Gegend.

Der Mittwoch wurde mit Einkaufen, Wäsche waschen und Schwimmbadbesuch verplempert. Zum Nachtessen sind wir wieder zu Dornier gefahren. Am Sonntag hatte uns die Bedienung gesagt, dass am Mittwoch der Shellfish Special nur die Hälfte kostet. Also bestellten wir den Seafood Royal Platter und konnten uns an Meeresfrüchten sattessen. Auf der grossen Platte waren etwa 20 Langustinen, dazu Miesmuscheln, Calamari und noch Fisch. Ach ja etwas Reis und ein grüner Salat war auch dabei. Dazu eine Flasche ausgezeichneten Weisswein. Zur Abrundung noch eine Nachspeise für jeden und das Ganze hat nur etwa Fr. 80 gekostet. Einschliesslich eines herzlichen Empfangs und eines sehr freundlichen Service.

Am Donnerstag gab es am frühen Morgen etwas Regen aber schon bald schien wieder die Sonne. Da die Wetterprognose für diesen Tag etwas kühlere Temperaturen ankündigte, beschlossen wir nach Kapstadt zufahren. Als erstes fuhren wir zur Waterfront, wo wir den Bus wieder bei Pieter, unserem Lieblingsautowächter abstellten. Er erkannte uns, respektive Nelson, sofort und wir wurden ganz herzlich begrüsst. Pieter organisierte auch sofort einen Parkplatz für uns und wir konnten sorglos über die Waterfront spazieren, danach fanden wir einen Fussweg der am Meer entlang führte. Von hier konnte man gut das für die WM 2010 erstellte Fussballstadion sehen.

 

Von hier nahmen wir die Abkürzung durch die Lobby eines Fünfsternehotels um wieder an die Waterfront und ihre Strassenmusikanten und Shops zu gelangen.

 Danach fuhren wir noch nach Bloubergstrand um ein wenig am Strand zu laufen und den Kitesurfern zuzuschauen.

Auf der Fahrt zurück zum Camping kamen wir natürlich wieder einmal in den Feierabendverkehr. Bei einer Erdbeerfarm kauften wir uns ein Kilo pflückfrische Erdbeeren. Natürlich war das für uns viel zu viel und so teilten wir sie mit unseren netten Nachbarn. Von diesen mussten wir uns leider verabschieden, sie sind bereits am sehr frühen Morgen aufgebrochen um 1200 km nach Hause zu fahren.

 

Wir benutzen hier im Weinland übrigens Rebenholz für den Braai.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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