Die verflixten Feiertage

03.12.2014 Hartenbos – Bontebok Park Swellendam

Nach einer stürmischen Nacht, packten wir alles zusammen. Was über Nacht draussen geblieben war war alles nass. Im Langenberg Einkaufszenter wurden noch Lebensmittel aufgestockt und dann fahren wir los. Der Himmel ist bleibt total bedeckt und hie und da fallen einige Tropfen.

Im Bontebok Park angekommen beschliessen wir nur eine Nacht zu bleiben obwohl wir für eine weiter Nacht gebucht haben, aber die Wetterprognosen versprechen für die weiteren Tage keine Besserung. Wir dachten wir sind die einzigen Gäste hier, aber nach einem Erkundungsgang durch das Gelände stellten wir fest, dass vor einigen Chalets Autos standen.

04.12.2014 Bontebok Park Swellendam – Mountain Breeze Stellenbosch

Am Morgen sah es kaum besser als am Abend aus und wir verliessen den Park um weiter südlich schöneres Wetter zu suchen.
In Riversonderend hielten wir kurz an um zu tanken und hier regnete es auch schon wieder.
Auf der weiteren Strecke überholten wir (ja das kommt auch vor) einen alten Landrover. Als wir dann beim Hoe Hoeck Farmstall anhielten kam der Oldtimer auch um eine Pause zu machen. Emanuel unterhielt sich mit dem Besitzer und dieser erzählte ihm, dass sein Fahrzeug aus den 60er Jahren stammt und immer noch den ursprünglichen Motor eingebaut hat. Zwar könne er maximal 40 Meilen/h fahren, aber heute Morgen hätte er damit auf der Farm einen steckengebliebenen Lastwagen samt Anhänger aus dem Dreck gezogen. Worauf er sehr stolz war!

Als wir die Sir Lowry‘s Passhöhe erreichten wurde uns ein wunderbarer Anblick geboten. Über der Falsbay waren nur ganz wenige Wolken zu sehen, sonst nur blauer Himmel.

Am Campingplatz Mountain Breeze hatten wir uns dann schnell eingerichtet.

Am Abend viel dann für einige Stunden der Strom aus, was aber keine Ausnahme bleib.

  1. und 06.12.2104 Mountain Breeze Stellenbosch

Wir machten einen kurzen Besuch bei Tracks4Africa, die Firma welche GPS-Karten für den Kontinent erstellt. Hier konnten wir eine neue Halterung für unser Garmin Nüvi abholen. Die Elektronik in der alten Halterung hatte vor einigen Wochen den Geist aufgegeben. Man war so nett für uns einen Ersatz zu bestellen.

Danach fuhren wir in den berühmten Weinort Stellenbosch. Nach dem wir endlich einen geeigneten Parkplatz gefunden hatten schlenderten wir durch das Zentrum, mit seinen Kleider- Souvenirgeschäfte und alte Häuser.

Aber auch viele Restaurants gibt es hier. Wir entschieden uns für das Genki welches Sushi im Angebot hat. Der Wirt hatte ein Problem weil ihm der Lachs ausgegangen war und der Lieferant sich verspätete. Uns war das egal unsere Bestellung beinhaltete kein Lachs, was den Wirt sehr erleichterte. Wir mussten aber relativ lange warten bis das Essen kam. Das war aber halb so schlimm war weil wir uns in einer Passage befanden und es da viel zu beobachten gab. Wir sind ja nicht Neugierig, aber wenn es etwas zu sehen gibt schauen wir nicht weg 🙂

Uns kennt man auch hier noch von unserem früheren Besuch. Jedenfalls hat uns der Chef des Campingplatzes gefragt, ob wir nicht schon da waren und ein Problem mit dem Zündschlüssel hatten. Pleiten, Pech und Pannen sind auch hier beliebt. Das merkten wir als einer unsere Nachbaren im Vorzelt seines Wohnwagens sass und von Zeit zu Zeit laut lachte. Wir merkten dann, dass er sich solche Filme auf einem grossen Flatscreen anschaute. Andere Nachbarn blieben auf dem Weg von oder zu den Toiletten stehen und guckten auch.

Am Tag darauf blieben wir auf dem Campingplatz und kühlten uns zwischen durch ihm Pool etwas ab.

Wir versuchen seit unserer Ankunft einen Campingplatz für die Tage über Weihnachten und Neujahr zu finden. Dass es an der Küste ziemlich aussichtslos ist wussten wir schon aber auch im Landesinneren hatten wir bisher keinen Erfolg. Auf unsere Anfragen kam bis jetzt nur Absagen. Hier auf Mountain Breeze könnten wir zwar blieben, aber einen Monat am selben Ort wäre für uns doch sehr ungewohnt.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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