Das liebe Wetter

22.und 23.11.2014 Port Elizabeth

Zuerst gönnten wir uns einen ruhigen Samstag, genossen das schöne Wetter. Ganz untätig waren wir nicht, denn wir schrieben weiter am Blog, sortierten Fotos und luden auch einige in das Picasa Album.

Der Sonntag fing mit Nebel an und ging von Bewölkung in einen leichten Regen über. Da wir noch einige Kleinigkeiten wie Brot, Obst und Gemüse einzukaufen hatten, fuhren wir in das Greenacres Einkaufszentrum das auch am Sonntag offen hat. Wir waren nicht die einzigen die das schlechte Wetter zu einem Besuch des Konsumpalastes nutzten. In einem Kleidergeschäft warteten trotz den 7 Kassiererinnen etwa 25 Kunden. In einem anderen Laden wurde Christine gleich bedient, und die nette Kassiererin hatte sogar Zeit für einen kleinen Schwatz. Unter anderem wollte sie auch wissen wie viele Kinder wir hätten!

Zurück auf dem Camping wechselte das Wetter von Nebelrieseln, auf Regen und zwischen durch grollte auch noch der Donner.

Am Abend hatten wir keine Lust aufs Kochen, deshalb fuhren wir an die Strandpromenade um im Ocean Basket etwas fischiges zu essen.

  1. und 25.11.2014 Port Elizabeth – Plettenberg

Die Nacht war mit Donner und Blitz erfüllt und am Morgen regnete es immer noch leicht. So beschlossen wir, nachdem wir unsere nassen Sachen im Auto verstaut hatten, in Sommerstrand bei Wimpy zu frühstücken.

Später, auf der Fahrt nach Plettenberg war der Himmel immer bedeckt aber es regnete nur noch selten. Kurz vor dem Ziel hatten wir wieder blauen Himmel. Trotzdem beschlossen wir, bei Lutz Pinkepank zu fragen ob er für uns eine Unterkunft hat. Lutz kennen wir schon einige Jahre. Wir wurden herzlich empfangen und es war auch noch ein Zimmer für uns frei. Wie schön wieder einmal ein Zimmer mit Balkon und Bad und ein breites Bett zur Verfügung zu haben.

Am nächsten Tag wollten wir nach dem Frühstück nach Keurboomstrand fahren. Dort konnten wir bei Ebbe ein schönes Stück am Strand entlang und zwischen Felsen laufen. Bei Flut steht hier alles unter Wasser.

Als wir danach zurück nach Plettenberg fuhren, wurden wir von einem überholenden Auto angehupt. In Südafrika kann man Nummernschilder fürs Auto mit einem Wunschname darauf bekommen. An diesem Fahrzeug stand „Lengnau“ darauf und wir vermuteten, dass es sich um einen Schweizer Besitzer handelt. Der Wagen hielt ein Stück weiter am Strassenrad an und wir stoppten hinter ihm. Ein älterer Mann stieg aus und sprach uns mit Seeländer Berndeutsch an. Er wollte wissen was wir für Pläne hätten, er macht eine Pizza und wenn wir Lust haben, sind wir herzlich eingeladen. Wir folgten ihm etwa 10 Kilometer auf der N2 bis er in eine unbefestigte Strasse abbog und dann in einen noch kleinen Weg bis zu seiner Farm. Hier stand ein grosses Haus das nicht nach einem normalen Farmhaus aussah. Nun fanden wir auch Zeit uns vorzustellen. Sein Name ist Konrad und er stammt aus Lengnau zwischen Solothurn und Biel. Er hat früher im Kongo, Zaire und der Elfenbeinküste für CIBA als Finanzchef gearbeitet. Er hat uns viel aus seinem interessanten Leben erzählt und neben der Pizza und frischem Nüsslersalat (Feldsalat) direkt aus seinem Garten kamen wir so auch in den Genuss spannender Geschichten. Wir verbrachten eine interessante Zeit mit Konrad und beim Abschied zeigte er uns noch einen Teil seines Hauses und auch den grossen Topf mit Sauerkraut, das er selber einmacht.

Zum Nachtessen fuhren wir am Abend zum Restaurant Nguni, wo wir wie immer vorzüglich speisten.

25.11.2014 Plettenberg

Da es noch immer sehr windig war, machte ein Strandlauf nicht so viel Spass. Also fuhren wir die knappe 40 Kilometer auf der N2 nach Knysna.

Mädchen mit ihrem Weihnachtsgeschenk

Wir bummelten durch die Knysna- Mall und an die Waterfront, wo es Austern gab. Dann wollten wir nicht den gleichen Weg zurück fahren und folgten einer Empfehlung von Lutz, beim Knysna-Township auf die R339 abzubiegen. Diese wurde bald eine unbefestigte und ziemlich holperige Piste. Die Strasse führt durch den Wald, wo uns immer wieder schwere Holztransporter kreuzten. Die herrliche, dschungelartige Landschaft durch den Diepwalle Park entschädigte uns für die Schütteltour. Wir erreichten sogar den Spitskop, den Lutz unserem Nelson nicht zutraute.

Aussicht vom Spitskop

Das letzte Abendessen in Plett bekamen wir im Lemon Gras, das auch sehr empfehlenswert ist.

26.11.2014 Plettenberg – Hartenbos

Wieder heisst es Abschied nehmen, aber wir werden Lutz sicher wieder sehen.

Eigentlich wollten wir an diesem Tag auf den Forever Resort Camping wechseln, der etwas nördlich von Plett liegt. Leider ist er aber über dieses und alle kommende Wochenenden bis Ende Dezember ausgebucht. Also fuhren wir weiter Richtung Süden zum Hartenbos Camping in der Nähe von Mosselbay.

Kurz hinter Plettenberg hat es auf der N2 eine lange Baustelle. Am Vortag auf dem Weg nach Knysna, konnten wir zum Glück direkt durchfahren, heute mussten wir lange warten. Danach waren es etwa zwei Stunden bis zu unserem nächsten Ziel. Ein kurzer Abstecher in Knysna zur Waterfront musste auch noch sein. Christine konnte sich gestern nicht entscheiden einen Rock zu kaufen. Aber einmal drüber geschlafen fiel die Entscheidung leichter. Danach ging es so zügig weiter wie es die hügelige Landschaft und Nelsons Pferdestärken zuliessen. Je näher wir Hartenbos kamen desto bewölkter war der Himmel. Wir sahen auch eine Wolke die sich über dem Meer ausregnete. Das versprach ja nichts Gutes.

Wir hatten vor der Abfahrt noch einen Platz auf dem Camping gebucht, so gab es hier keine Überraschung und wir konnten auch wie gewünscht, die nächsten Tage direkt am Meer verbringen.

Das Wetter beruhigte sich und zwischendurch schien auch die Sonne. Aber auch hier blies der Wind, diesmal aus südöstlicher Richtung.

27.11.2014 Hartenbos

Nach einer Nacht mit Meerrauschen, einem langen Spaziergang am Strand und sonst nicht viel arbeiten genossen wir einfach die Zeit hier. Am Morgen war kaum Wind aber der Himmel etwas überzogen. Am Nachmittag drehte er, blies nun von Westen und vertrieb die Wolken, wärmer wurde es aber deshalb nicht.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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