Baviaanskloof für Artgerechtehaltung

15. bis 19.03.2014 Summerstrand
An diesem Tag war Monikas letzter Urlaubstag und es fiel ihr nicht leicht ihre Sachen zu packen. Sie hat auf der Reise immer wieder gesagt, dass sie wieder nach Südafrika kommen wird. Noch bevor wir Monika zum Flughafen begleiteten, kamen Andrea und Thomas auf dem Zeltplatz an.
Die Fahrt zum nahen Flugplatz dauerte nicht lange und wir gingen als erstes zum Autovermieter Thrifty/Dollar welcher zum KEA-Konzern gehört und Monikas Camper entgegen nahm. Zuerst dauerte es etwas, weil die Mängelliste für die Übergabe noch nicht von Kapstadt gefaxt worden war. Dann ging es aber sehr schnell. Der Mitarbeiter wollte nur wissen ob der Wagen im gleichen Zustand sei wie er übernommen wurde, was natürlich bejaht wurde und schon war alles erledigt. Das verlorene Katzenauge und das fehlende Plastikteil am Blinker des Aussenspiegels, haben wir ganz vergessen zu erwähnen. Wir begleiteten Monika noch zum Check in und dann hiess es Abschied nehmen.
Eigentlich wollten Ulli und Günther auch auf den The Willows Camping kommen, da er aber über das lange Wochenende ausgebucht war sind sie auf den nahe gelegenen Pine Lodge Camping ausgewichen. Dort haben wir sie besucht.
Die Tage haben wir genutzt um die Homepage auf den neusten Stand zu bringen und viele Bilder hochzuladen. Emanuel ist auch einmal kurz in den Tidelpool eingetaucht, aber das Wasser war hier deutlich kälter als in Hartenbos. Wir haben auch viel gelesen, und Christine hat ihr Tagebuch geschrieben.
Am letzten Abend haben wir noch mit Ulli, Günther, Andrea, Thomas, Gabi und Reto im Island Restaurant im Pine- lodge Camping gegessen. Gabi und Reto sind den ersten Tag mit ihrem Bremacher Camper in Südafrika unterwegs. Sie kommen aus Kernenried praktisch ein Nachbarort von uns. Die Welt ist klein, und Afrika ist ein Dorf.

20.und 21.03.2014 Summerstrand – Plettenberg – Willowmore
Da wir den Prince Alfred Pass auch mal bei schönem Wetter fahren wollten, machten wir uns noch einmal auf nach Plettenberg um am nächsten Tag die R340 und die R339 unter die Räder zu nehmen. Wir übernachteten im Forever Resort, wo wir vorsorglich einen Platz gebucht hatten. Er war dann auch wegen dem langen Wochenende sehr gut besucht. Wir hatten einen Platz direkt am Flussufer und eigentlich ist das ein Camping, der einlädt länger zu bleiben.
Diesmal hatten wir auf der R340 und R339 einen wolkenlosen Himmel und konnten die Landschaft richtig geniessen. Landeinwärts herrschten ganz andere Temperaturen als am Meer. Hier einige Eindrücke der bergigen Strecke.

Bei einer Abzweigung steht die südafrikanische Variante des Alphorns. Emanuel hat es versucht. Jeder Trichter hat ein Mundstück an der Säule und man kann dem Instrument verschiedene nicht gerade wohlklingende Töne entlocken.

Wir übernachteten auf einem kleinen Campingplatz in Willowmore und hatten dort sogar eine eigene Dusche und Toilette.

22.03.2014 Willowmore – Komdomo Camping Baviaanskloof
Für diesen Tag hatten wir entschieden in den Baviaanskloof zu fahren. Nur wie weit, stand noch nicht fest. Der letzte Teil wurde uns als sehr schwierig beschreiben. Darum wollten wir uns das ganze einmal anschauen und allenfalls wieder zurück fahren. Dieser Teil Südafrikas gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO und es ist wirklich eine umwerfende und wilde Landschaft. Da der erste Teil der Strecke über den Nuwekloofpass sehr gut zu befahren war, beschlossen wir die restlichen 60 Kilometer auch noch zu machen.

Diese hatten es aber in sich, denn es ist eine 4×4 Strecke die Emanuel an Wege erinnerte, die er in den 70ern im Kongo gefahren ist. Die GPS Aufzeichnung zeigte später, dass wir an diesem Tag 160 Kilometer gefahren sind und dafür fast 7 Stunden brauchten. Spitzengeschwindigkeit war 74km/h der Durchschnitt aber nur 16km/h. Aber es war trotzdem eine wunderbare Fahrt. Nelson hat das alles ohne zu mucken mitgemacht, obschon einige steile Passagen zu bewältigen waren, an einigen Stellen die Äste so tief hingen und so weit in den Pfad hinein wuchsen, dass er seitlich und auf dem Dach einige Kratzer abbekam.

Auch die Wasserfurten waren kein Problem für ihn.

Am Abend auf dem Campingplatz erlebten wir noch ein rechtes Gewitter.

23. und 24.03.2014 Komdomo Camping Baviaanskloof – Sommerstrand
An diesem Tag hatten wir am Anfang eine recht gute Naturstrasse und dann nur noch geteerte Strasse.

Sie führte uns durch grosse Obstplantagen und kleinere Orte, wo uns sonntäglich gekleidete Menschen entgegen kamen. Viele winkten und freuten sich an unserem Auto. Wir benutzen nicht einmal die N2 sondern blieben auf der R102 um nach sommerstrand zu gelangen. Im Pine Lodge Camping überraschten wir Ulli und Günter, welche hier auf die Verschiffung der Rennschnecke warteten. So verbrachten wir noch einige Stunden gemeinsam um sie am nächsten Morgen zu verabschieden. Wir ruhten uns noch einen Tag von den letzten Strapazen des Baviaankloofs aus und genossen auch noch den Pool.

25. 03.2014 Sommerstrand – The Homestaed Camping Addo
Da wir in den zwei Tage im Addo Park keinen Löwen gesehen hatten, wollte Christine unbedingt noch einmal dorthin. Wir sahen wieder viele Tiere.

 

 

Eland

Schakal

Auch wenn am Harpoor Dam diesmal nur zwei Bullen am waren, sahen wir unterwegs doch wieder etliche Dickhäuter.

Löwen aber waren keine zu sehen obschon wir von anderen Besuchern einen Tipp bekommen hatten. Aber bis wir dort waren, waren diese schon längst wieder weg.
Übernachtet haben wir auf im Homestead Camping 10 Kilometer südlich des Parkeingangs. Das ist ebenfalls ein kleiner Platz, allerdings gibt es hier auch Dauercamper.

26.- 27.03.2014 Addo – Grahamstown – Port Alfred
In der Nacht gab es heftige Niederschläge aber am nächsten Tag schien die Sonne am wolkenlosen Himmel.
Um zu unserem nächsten Ziel zu gelangen fuhren wir am nördlichen Ende des Addo Parks vorbei nach Patterson und Alicedale. Von hier bis zur N2 führte eine recht gute Naturstrasse, mit gelegentlichen Löchern bis zur N2. Zu guter Letzt hatten wir noch eine lange Steigung zu bewältigen um dann in der kleinen aber feinen Universitätsstadt Grahamstown anzukommen. Hier sind noch viele alte Häuser und Kirchen erhalten. Dieser Stadtkern hat ein ganz besonderes Flair und es gefiel uns hier durch die breite Haupstrasse zu bummeln.

Für umgerechnet zehn Franken hatten wir im Garten eines kleinen Cafés noch ein toasted Sandwich, eine Pita, einen frischen Orangensaft und eine Cola.
Nach dieser Stärkung ging es weiter nach Port Alfred um auf dem Greenfontain Camping die Nacht zu verbringen. Hier hatten wir unser eigenes Bad und gleich hinter dem Zaun grasten fünf Strausse. Auf der Weide dahinter eine Herde Kühe bei denen zwei Zebras leben. Laut Greg, dem Manager des Platzes, wollten die zwei gestreiften Gesellen unbedingt in dieser Herde leben.

Weil wir noch einiges zu putzen, waschen und reparieren hatten, beschlossen wir noch einen weiteren Tag an diesem schönen Ort zu bleiben.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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