Noch mehr Elefanten

13.03.2014 Colchester – Addo

Als Emanuel am Morgen aus dem Bus stieg war die schwarze Katze von Gestern schon wieder da. Wir packten nach dem Frühstück den KEA und machten uns auf in den Addo. Das Mathyalweni Gate ist nur wenige Km von Colchester entfernt. Der Herr am Gate interessierte sich für die Einrichtung des KEA-Campers und wollte gern mal einen Blick hinein werfen. Er schaute ein bisschen skeptisch auf das Bett und uns drei,  so dass Emanuel schnell erklärte, dass wir da nicht zu dritt schlafen!

Im Park waren die ersten Tiere die wir aus der Nähe betrachten konnten—nein, nicht Elefanten, sondern zwei Wasserbüffel, von denen sich einer in einer roten Schlammpfütze suhlte bis er aussah, als sei er gerade dem Schlachthof entkommen.

Ein grosse Herde Eland und eine mit etlichen Kudus konnten wir nur von weitem beobachten.

Eland

Kudu

Dafür warteten am und um das Hapoor Wasserloch etwa vierzig Elefanten auf uns. Darunter waren viele junge Tiere.

Zwei jüngere Bullen unterhielten uns auch kurz mit einem Kampf.

 

14.03.2014 Colchester – Addo – The Willows Resort

Wir verbrachten den wieder Tag im Addo Elephant Park. Nelson liessen wir am Südeingang und fuhren wie gestern mit dem Mietcamper durch den Park. Wieder haben wir viele Tiere gesehen. Als wir zum Hapoor Wasserloch fuhren, war aber dort nur ein Elefant.  Etwas enttäuscht standen wir aber trotzdem einen Moment dort und schauten dem einzelnen Dickhäuter zu. Als wir uns umdrehten, sahen wir aus allen Richtungen Elefanten im Anmarsch und nach und nach waren es mehr wie am Vortag.

Später sahen wir noch ein Neugeborenes welches kaum auf den Füssen stehen konnte. Auf dem Weg zurück zum Ausgang des Parks, wurden wir von einer Elefantenherde aufgehalten welche die Strasse für sich in Anspruch nahm.

Darunter befand sich eine jüngere Elefantenkuh, die sehr schlecht gelaunt war. Sie hat immer wieder die eine oder andre „Elefantin“ angegriffen. Als sie dann aber eine Mutter angriff wehrte sich diese und es kamen noch andere dazu um die Angreiferin in die Zange zu nehmen. Sie trennten die beiden und stiessen die streitbare Elefantenkuh bis diese trompetend davon rannte.

Uns wurden von den Rennschnecken- Bewohnern Ulli und Günther der Willow Camping bei Port Elisabeth empfohlen. Das gaben wir auch in den Computer ein und fuhren los. Zuerst waren wir etwas erstaunt, dass uns das Navi rund um Port Elisabeth lotste und als  wir am Ziel ankamen sah es da nicht gerade einladend aus. Der Platz war leer und machte einen verwahrlosten Eindruck. Wir wurden dann aber aufgeklärt das der gewünscht Platz fünf Kilometer nördlich liegt. Verwirrender Weise heissen alle Plätze dort „Willows“. Am richtigen Ort  angekommen haben wir Nelson abgestellt und da keiner mehr Lust hatte zu kochen, sind wir mit dem Camper zum Nachtessen nach Summerstrand gefahren. Das von der Rezeption empfohlene Restaurant haben wir (wieder mal) nicht gefunden und so gingen wir ins Ocean Basket, wo es zwar sehr laut war, aber das Essen geschmeckt hat.

Mehr Bilder bei PICASA

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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