Elefanten hautnah

10.03.2014 Tsitsikamma

Das Wetter war heute wieder schön und deshalb  beschlossen wir beim Frühstück unseren Aufenthalt im Tsitsikamma um einen Tag zu verlängern. Wir dachten, dass wir dies bei der Information im Park machen könnten, dem war aber leider nicht so. Darum fuhr Emanuel mit dem Mietcamper, zurück zum Gate und musste dort die ganze Prozedur wie bei der Anreise durch machen. Dabei hatte er noch Glück denn die Wild Card war im Nelson ohne diese gibt es keinen gratis Aufenthalt im Park. Aber der nette SAN-Park Mitarbeiter konnte die Karten Nummer unserer ersten Buchung im Computer finden.

Wir nutzten das schöne Wetter um die kleine Wanderung zur Storms River Flussmündung zu unternehmen. Der Weg führte über einen Boardwalk viele steile Stufen durch den dschungelartigen Wald den Hang hoch und noch steilere Stufen wieder hinunter zu den Hängebrücken.  So kamen wir auf schwankender Unterlage von einem Flussufer zum anderen.  Dann wieder ein paar (viele) Treppen hinauf und durch den Wald zurück.

Duschngel im Tsitsikamma Park

Wir wollten eigentlich noch mit dem Boot den Fluss hinauf fahren, aber dieses ist zur Zeit in Revision und so viel das aus.

 

11.03.2014 Tsitsikamma – Plettenberg

Wir fuhren noch einmal zurück nach Plettenberg weil wir für heute in Lutz‘s Pinkepank B&B zwei Zimmer gebucht haben. Vorher war nichts frei und wir wollten ihn gern wieder sehen. Lutz ist vielleicht dem einen oder anderen Leser dieses Blogs aus unserem Reisebericht der letzten Südafrikareise in Erinnerung. Wenn nicht, kann man dies HIER ab dem 6.12.2011 nachlesen.

Vorher besuchten wir aber noch das Elephant Sanctuary, wo wir „Rüssel in Hand“ mit den Elefanten spazieren konnten und viel Interessantes erfuhren. Wir waren schon 2011 schon einmal da, aber für Monika war es das erste Mal dass sie den afrikanischen Riesen so nahe kam. Z. Zt. „wohnen“ 5 Elefanten dort. Einer kommt aus Botswana, die anderen aus Parks in Südafrika. Sie waren zwischen 17 und 19 Jahre alt und einer hatte durch eine Schlinge den Rüssel verletzt und hätte so in der Wildnis nicht überleben können. Wir fanden das eine gute Vorbereitung auf den Addo-Park, welchen wir am nächsten Tag besuchen wollten.

Monika führt den Elefanten beim Spaziergang

Christine Hand in Rüsel mit dem Eelfanten

Von Lutz und seinem neuen zwölf Monate alten Hund Cisko wurden wir herzlich empfangen und zu unseren Zimmern gebracht.

Es war schon etwas seltsam einen so grossen Raum und ein grosses Bett zur Verfügung zu haben. Auch die grosse Dusche, wo man richtig schön warmes Wasser einstellen konnte trug sehr zu unserem Wohlbefinden bei. Ebenso das gemütliche Zusammensitzen mit Lutz und anderen Gästen nach dem Abendessen. Gegessen haben wir im „Nguni“, wo wir bei unserem lezten Aufenthalt schon mal waren. Es ist noch genau so gut. Also- rundum ein schöner Abend.

Der Dachaufbau von unserem Bus in dem wir schlafen, wurde übrigens von einem Nelson-Bewunderer als „Penthouse“ bezeichnet, was wir nun aber etwas bescheidener zum „Pennhaus“  umbenannten.

12.03.2014 Plettenberg – Colchester

Bevor wir uns richtig auf den Weg machten, kauften wir im portugiesischen Restaurant im Old Nick Komplex ein feines dunkles Brot. Danach ging‘s auf der N2 Richtung Norden. Die Strasse ist in einem sehr guten Zustand und dank Südwind schaffte Nelson die nicht allzu steilen Steigungen mit links.

In Jeffreys Bay machten wir nur einen kurzen Halt um Einzukaufen und assen bei strömendem Regen mit Blick aufs stürmische Meer eine Pie im Wagen.

Im Pearson Caravan Park angekommen fuhren wir als erstes zur Flussmündung des Sunday Rivers zur Lagune und den grossen Sanddünen. Für Monika waren es die ersten grossen Sanddünen die sie sah und sie musste eine der kleineren besteigen.

Auf dem Camping waren wir die  einzigen Gäste und deshalb belagerte uns die ganze Zeit eine schwarze Katze. Sie war da bis wir ins Bett gingen.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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