Urlaub vom Reisen

08. bis 12.02.2014 Hartenbos bei Mossel Bay

Wir hatten hier nur bis Sonntag gebucht, da es uns hier gut gefällt und wir Zeit haben, verlängerten wir unseren Aufenthalt bis Mittwoch. Wir laufen jeden Tag ein wenig und schwimmen im deutlich wärmeren Wasser des indischen Ozeans. Da direkt vor unserem Platz ein gepflasterter Strandweg verläuft, haben wir auch immer wieder interessierte Spaziergänger, welche Auskünfte von uns wollen. Die häufigsten Fragen sind: „Woher kommt ihr, wie seid ihr nach Südafrika gekommen, wie lange bleibt ihr, wie gefällt es Euch?“ Wir haben uns schon überlegt ein Info-Schild auf zu stellen.

Christine hatte auch noch einen Waschtag, aber die Waschmaschine wollte zuerst nicht, bis wir von Nachbarn erfuhren, dass es hier statt der üblichen 10 Rand, 17 Rand kostet. Das steht aber nirgends angeschrieben.

Auch hier kann man, mit etwas Glück, Tiere beobachten. Neben den vielen Möven und Spatzen, gelegentlichen Kormoranen, ist an einem Abend eine Gruppe von ungefähr 20 Delfine nah am Strand vorbei geschwommen. Sie waren mit blossem Auge gut zu beobachten, sprangen sie doch in voller Grösse aus dem Wasser. Am Tage davor hat ein Angler einen etwa 1 Meter langen Hai aus dem Wasser gefischt und dann wieder freigelassen.

Wouter Brand kam uns besuchen. Er wohnt im nahen George und ist ein Gründungsmitglied und CEO von Tracks4Africa. Emanuel ist schon seit einigen Jahren Data-Mitglied und liefert regelmässig die aufgezeichneten Spuren unserer Afrika-Reisen dort ab. Wouter ist etwa so alt wir aber ein wilder Kerl, dauernd mit dem Motorrad unterwegs. Zur Zeit plant er, mit seiner Tochter wieder nach Angola zu fahren.

Nachdem wir einige Tag auf dem Camping standen mussten wir auch wieder einmal einkaufen. Zu diesem Zweck fuhren wir nach Mossel Bay und dort bis zum Point raus. Da sahen wir die Rennschnecke auf dem Campingplatz, aber von Ulli und Günter keine Spur. Wir gingen in verschiedene Geschäfte rein und versuchten es am Point noch einmal. Jetzt waren die Beiden da und wir unterhielten uns eine Weile. Da es ihnen am Point auch nicht so gut gefällt, und wir von unserem Platz schwärmten, fanden sie, dass sie morgen zu uns auf den Hartenbos Camping wechseln. Wir verlängerten unseren Aufenthalt im Camping bis nächsten Montag.

Nelson brauchte eine Wartung und Wouter empfahl uns einen deutschen Mechaniker in George. Er kennt ihn und gab uns die Telefonnummer.  Der Chef ist im Moment in Deutschland aber mit seinem Sohn können wir einen Termin für Donnerstag vereinbaren.

13.02.2014 Hartenbos – George – Hartenbos

Heute Morgen standen wir etwas früher auf da wir Nelson zur nach George zur Wartung bringen. Die Strasse dorthin führte durch eine hügelige und sehr grüne Landschaft. Später wunderte es uns nicht so viel Grün zu sehen, es regnete die ganze Zeit ab unserer Ankunft in der Stadt mehr oder weniger heftig. Wir brachten den Bus in die Werkstatt und wurden dann von Coenie in die Stadt gebracht. Da klapperten wir einige Klamottenläden ab weil Christine schon lange ein Trägershirt kaufen möchte. Mit ihrem (antiken) Lieblings-Shirt kann sie nicht mehr unter die Leute gehen. Sie fand aber leider keinen Ersatz dafür, denn hier werden bereits die Herbstkleider angeboten und im Ausverkauf waren die Teile in passender Grösse schon alle weg. Den Rest der Wartezeit verbrachten wir im Cafè Coloroso wo es einen ausgezeichnet Cappuccino und feine Quiche gab. Gegen 2 Uhr kam Hester, Wouters Frau um uns zur Garage zu bringen. Unser guter Nelson war noch nicht ganz fertig und wir warteten noch etwa eine halbe Stunde. Die ganze Arbeit inkl. Material kostete uns dann nur ca. Fr. 80.- !

Auf dem Weg zurück kamen wir noch in einen heftigen Regen. Als wir ankamen stand die Rennschnecke schon da. Ulli und Günter sind vom The Point hier herüber gezogen. Sie finden es hier auch viel schöner. In der Nacht regnete und stürmte es und Emanuel stand auf um unsere Campingstühle im Bus unter zubringen.

14. bis 15.02.2014 Hartenbos

In der Nacht hat es immer wieder gestürmt und geregnet und den ganzen Morgen ging es so weiter. Erst am Nachmittag klarte es auf und zwischen durch sahen wir sogar etwas blauen Himmel. Aber der Wind blies unvermindert weiter. Am Abend sassen wir noch in der Rennschnecke ein wenig zusammen bei einer Flasche Wein.

Am nächsten Tag war es am Morgen noch bewölkt aber etwas später kam dann auch die Sonne. Wir badeten im Meer und liefen am kilometerlangen Strand entlang.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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