Ab in den warmen Norden

06. – 08.01.2014 Kommetjie – Blouebergstrand
Wir zogen etwas näher an Kapstadt. Dort holten wir heute bei Mercedes Sandown den kleinen Lenkungsdämpfer ab und wollten eine Werkstatt finden, wo für den grossen Dämpfer ein passendes Montagestück hergestellt werden kann. Bei Auto Italia war zufällig ein Spezialist für solche Sachen  da. Nachdem Emanuel erklärt hat, was er möchte, meint er, er brauche den Wagen etwa einen Tag. Aber heute war der erste Tag nach den Betriebsferien und es sind noch nicht alle Mitarbeiter zur Arbeit erschienen. Er konnte deshalb noch nicht sagen ob wir den Wagen morgen oder übermorgen bringen sollen. Er versprach aber, heute noch Bescheid zu sagen. Der Anruf kam natürlich nicht. Da es seit gestern fast dauernd bewölkt ist und auch regnet, machten wir uns auf die Suche für ein B&B. Die erste Besichtigung gefiel uns nicht und die zweite war ein wunderschönes Zimmer mit einer grandiosen Sicht aufs Meer. Aber ZAR 1‘500/Nacht (ca. Fr 150) waren uns dann doch zu viel. Schliesslich fanden wir in Blouebergstrand eine kleine Wohnung im 6. Stock eines 16 stöckigen Hochhaus mit Meersicht.

Am nächsten Tag rief Emanuel den Lenkungsspezi an, aber der konnte immer noch keinen verbindlichen Termin geben. Darum baute Emanuel den neuen Original-Dämpfer ein und werden später eine Werkstatt aufsuchen. Obwohl wir trotz unschönem Wetter am Strand den Kitesurfern zugesehen und Strandläufe gemacht haben, verliessen wir Kapstadt in der Hoffnung, weiter nordöstlich besseres Wetter anzutreffen,  da die Wetterprognosen bis zum Wochenende für die Kapregion schlecht aussahen.

Wir waren also wieder Richtung Norden unterwegs. Mit Andrea und Thomas haben wir ein Treffen in den Cederbergen vereinbart, aber wir liessen uns Zeit und machten den ersten Stopp in der Nähe von Ceres auf der Petervale Farm. Da standen wir für eine Nacht auf dem kleinen Camping direkt am Dam, in dem es sich herrlich baden liess. Es gab hier nur etwa acht Standplätze und zwei Tipis. Die Leute hier waren sehr freundlich. Vor allem für Kinder ist dieser Platz toll.

Man konnte im See baden, Boot fahren, fischen, die Farmtiere anschauen gehen, besonders eine riesige schwarze Sau, die frei herumlief!  Die Toiletten und Duschen sind einfach und sauber und in der einen wächst eine Rebe mit Trauben.

Leider waren sie noch nicht reif. Bevor wir abfuhren, wollten wir noch eine Runde um den Dam machen, aber dann hörte der Fussweg auf und wir mussten den gleichen Weg zurückgehen.

10. – 12.01.2014 Ceres – Rondeberg Resort
Wir wählten für die Weiterfahrt die Route über den Gydo- und den Middelberg-Pass. Vom ersten  hatten wir eine tolle Aussicht über die Ebene von Ceres mit den Obstplantagen und Rebbergen.

Vor dem zweiten Pass endete die Teerstrasse und die Piste war sehr steil. Nelson schafte ihn aber ohne Untersetzung und im Vorwärtsgang. Die Passhöhe liegt auch nur auf 1‘000 Meter, also nur fast halb so hoch wie der namibische Boshua- Pass. Den Berg hinunter schaltete Emanuel aber die Untersetzung ein, um die Bremsen zu schonen. Bei Citrusdal erreichten wir die N7 wo die vielen Baustellen nach den Feiertagen wieder in Betrieb und nur im wechselseitigen Einbahnverkehr passierbar sind. In Clanwilliam machten wir  eine Pause im Yellow Aloe, weil Christine hier Geschenke einkaufen wollte. Für wen, wird hier nicht verraten. Emanuel nutzte in dieser Zeit auch gleich das gratis Internet. Danach fuhren wir die knapp 30 Kilometer zum Rondeberg Resort wo wir schon die Weihnachtstage verbracht haben. Andrea und Thomas haben ihre Ankunft in den Cederbergen verschoben, deshalb bleiben wir bis Montag hier. Christine wäscht ein wenig Kleider, Emanuel muss das Massekabel der Wasserpumpe neu anschrauben und den Trabold-Ölfilter auswechseln. Sonst gönnen wir uns zwei Tage Ferien.

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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