Ärzte, Physiotherapie und Chiropraktiker

09.11.2013 – 12.11.2013 Windhoek
Im Moment passiert hier nicht viel spannendes, denn wir können nicht viel unternehmen. Christines Knie ist schon viel besser, aber der Ischias-Nerv schmerzt nach wie vor. Am Samstag hat sich Christine sich in der Louisen-Apotheke nach Wärmepflaster erkundigen, aber leider gab es das dort nicht. Der Apotheker empfahl ihr aber zwei Übungen welche die Muskeln entspannen sollten. Wenig überzeugt verliessen wir das Geschäft.
Da die Physiotherapie bei diesem Problem auch mit Akkupunktur (Sorry keine Foto, Christine wollt sich dabei nicht abbilden lassen) nichts gebracht hat, lies sich Christine nun auch noch von einem Chiropraktiker behandeln . Bei diesem hat sich unsere Gastgeberin für uns eingesetzt, damit er uns noch empfängt. Am späteren Nachmittag kommt sie und fragt ob wir jetzt gleich zum Arzt fahren können. Klar konnten wir, wir mussten uns noch umziehen und schon „brausten“ wir mit Nelson los. Die wenigen hundert Meter dorthin schaften wir in kürzester Zeit (whow!). Christine war die letzte Patientin und sie musste die Behandlung gleich bezahlen weil die Empfangsdame Feierabend hatte. Es war für uns beide das erste Mal, dass wir eine chiropraktische Behandlung  erlebten. Das sah zum Teil doch recht eigenartig aus. Sorry davon auch keinen Film, die Videokamera haben wir in der Wohnung vergessen. Leider hat die Behandlung vom Montag bis jetzt nichts gebracht, deshalb wird sie ihn morgen wohl noch einmal aufsuchen müssen.
Am Sonntagabend  hat Emanuel bei Carsten Möhle, Mirella und Chrigu getroffen. Wir werden versuchen sie im Dezember im Richtersfeld Park (Südafrika) wieder zu treffen. Sie haben uns Ersatz für den zertrampelten Fondue Käse mitgebracht.
Heute waren wir bei einem Autopolsterer um ein Spann-Set nähen zu lassen, mit dem wurde hinten auf dem Dach das eine Ersatzrad befestigt. Emanuel hatte es aber etwas ungünstig durch die Schraubenlöcher der Felge gezogen, so dass es auf den holprigen Strassen durchgescheuert wurde. Bei Lazarette Upholstery  in Windhoek wurde das Band kostenlos neu angenäht. Danach waren wir noch im Craft Center um Weihnachtskarten zu kaufen und statteten der Bougain Villa einen Besuch ab. Eigentlich ist das eine Pension, aber der im mediterranen Stil gebaute Komplex beherbergt einige spezielle Geschäfte, Büros und zwei Restaurants. Uns hat es da gut gefallen.

13.09.2013 – 14.09.2013 Windhoek
Heute wieder eine medizinische Tour de Windhoek. Zuerst zur Physio, wo aber auch  eine zweite Accupunktur leider keine Linderung gebracht hat. Die Physiotherapeutin ist auch am Ende mit ihrem Latein und hat uns einen Termin bei einem Arzt für morgen 15:15 Uhr verschafft. Der soll spezialisiert sein für solche Probleme. Beim Chiropraktiker waren wir heute nochmal. Er versuchte nochmal die Blockade des Nervs zu lösen. Diesmal hat es hörbar geknackt, so dass wir nun die Hoffnung auf Besserung hatten. Er empfahl  ihr noch eine Voltaren-Spritze , die er aber , obschon mit Abschluss als Doktor, nicht verabreichen darf. Wir sollten in die nahegelegene International Apotheke gehen, dort wird das gemacht. Wir staunen aber fahren noch schnell dort hin. Keinen der zwei Frauen welche dazu befugt sind ist noch im Haus, aber die eine wird via Handy zurückgerufen. Sie ist nach ca. 10 Minuten da und verabreicht das Schmerzmittel intramuskulär. Kosten tut es N$ 20.00 das sind ungefähr Fr. 2.00. Wir fahren noch zu Food Lover und holen uns dort, kurz vor Ladenschluss, noch zwei Stück Pizza für das Abendessen. Danach gönnt sich Christine noch ein Entspannungsbad und begibt sich bald in Morpheus Arme.
Endlich konnte sie wieder eine Nacht gut schlafen. Das kribbeln im Bein ist zwar immer noch da aber der Schmerz ist weniger heftig. Sie will sich heute Morgen noch etwas schonen, darum geht Emanuel alleine auf Shopping- und Waschtour. Nein nicht unsere Kleider muss er waschen, aber Nelson hat es bitter nötig. Innen haben wir ihn schon einigermassen vom Etosha-Staub befreit, aber Aussen ist er Weiss und Beige. Emanuel ist kürzlich aufgefallen, dass er den Drehmomentschlüssel nicht mehr gesehen hat, an dem haben offensichtlich die Diebe auch Gefallen gefunden. Also musste er wieder einen beschaffen, was er bei Cymoth auch tat. Danach fuhr er noch zu Game, weil es dort eine grosse Elektronik Abteilung hat. Hier fand er einen Kopfhörer mit Mikrophon für den Computer. Jetzt kann Tinu (ehemaliger Arbeitskollege) in beim skypen besser verstehen und muss keine Zettel vor den Bildschirm halten 😉 Am Abend haben wir das getestet und festgestellt, dass die Verständigung mit dem Laptop deutlich besser ist als mit dem Smartphone.
Schliesslich ging es noch zum Autowaschen. Zuerst mal gab es eine Diskusionen um den Preis, denn ein solches Fahrzeug steht nicht auf der Preisliste. Der Chef (ein Weissser) liess sich mit Hilfe des schwarzen Angestellten überreden, dass N$ 100 (Fr 10) genug ist wenn der Bus nur aussen mit dem Hochdruckreiniger abgesprüht würde. Das ist so in Ordnung und Emanuel musste warten bis Nelson an die Reihe kam. Das Verschieben der Fahrzeuge ist Chefsache und dem Mitarbeiter geht das zu langsam. Sonst ist es ja immer umgekehrt!

Nelson frisch gewaschen im Garten des Bella Mia

Auf dem Weg zurück auf der Nelson Mandela Avenue, kam Emanuel ein Polizeiauto entgegen, das ihn von der Fahrbahn herunter wies. Die Stelle ist unübersichtlich und er dachte, da kommt wohl irgend ein VIP daher für den die Strasse frei gemacht wird. Es kam noch ein zweiter Streifenwagen und dann sah er einen riesigen Schwertransport, der wirklich die ganze Fahrbahnbreite benötigte. Auf einem Lastwagen wurde eine grosse Kippermulde transportiert, die vermutlich für einen Minen-Tumber benutzt wird.

Am Nachmittag hatte Christine einen Termin bei dem Schmerzspezialist. Dieser hat ihr einen Eingriff am Rücken vorgeschlagen, auf den sie aber lieber verzichtet. Als Alternative hat er ihr diverse Tabletten verschreiben, wieder andere und eigentlich hat sie von dem ganzen Zeug die Nase voll.
Zum  Nachtessen machten wir heute Oryx-Filet auf dem Grill. Mmmmh!

Über Swissnomads

Wir sind seit Februar 2013 pensioniert und im September 2013 mit unserem Mercedes Benz 310 4x4 los gezogen um Afrika bis April 2019 zu "erfahren". Wir machten aber hie und da auch einen Heimaturlaub. In den letzten 20 Jahre waren wir zusammen schon etliche Male im nördlichen und südlichen Afrika unterwegs. Emanuel hat bereits in den 70er in Südafrika gearbeitet und ist anschliessen mit einem VW Bus zurück in die Schweiz gefahren.
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